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Visual C# 2011 Grundkurs

Die Toolbox

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Die Toolbox umfasst viele vorgefertigte Controls, die wir auf unserer Oberfläche platzieren können. Ein Schnelldurchgang.
10:24

Transkript

Wir schauen uns jetzt die ToolBox im Designer von Visual Studio ein bisschen genauer an. Wir haben hier auf der linken Seite die ToolBox. In der ToolBox sind alle die Controls, die wir nehmen können und sie irgendwo auf unserer Oberfläche platzieren können. Wir beginnen mit der ersten Kategorie hier oben. Das sind die allgemeinen Steuerelemente. Und das sind all die Steuerelemente, die Sie normalerweise aus der Anwendung kennen. Wir haben z.B. einen Button. Auf diesen Button kann ich mal klicken. Dann ist da z.B. eine CheckBox. Eine CheckBox ist ein Control, wo wir einen Haken dran machen können, oder eben nicht. Jetzt haben wir noch eine CheckedListBox. Das ist dasselbe wie eine CheckBox, nur eben eine längere Liste von diesen ganzen. Dann haben wir eine ComboBox. Eine ComboBox kennen Sie sicherlich auch, das ist sowas wie hier oben, wo ich draufklicke, und dann werden mehrere Werte angezeigt, woraus ich dann einen wählen kann. Wir haben einen DaytimePicker. Der DaytimePicker ist auch sehr schön. Den zeige ich nochmal. Wenn Sie hier rechts auf das Datum klicken, haben Sie hier so eine-- wie man sie normalerweise von der Uhr kennt, so eine Möglichkeit, einen Tag im Monat auszuwählen, oder hier oben direkt den Monat, oder direkt das Jahr, oder direkt die Jahresbereiche. Also, es ist ein sehr, sehr schönes und relativ elegantes Control. Dann haben wir hier ein Label. Ein Label ist ein normaler Text. Der taucht normalerweise vor solchen Controls auf. D.h., der beschreibt dann normalerweise was sich hier drin befindet. Hier könnte jetzt stehen "Land", und hier drin mehrere Länder zur Auswahl. Dann gibt es ein LinkLabel. Das ist ein Label wie oben auch, aber dahinter versteckt sich so ein Link ins Web. Dann haben wir eine ListBox. In der ListBox werden einfach nur mehrere Elemente untereinander angezeigt, und wenn mehr Elemente da sind, als Höhe verfügbar ist, habe ich hier so einen Scroll-Button. Die ListToolBox lässt sich auf mehrere Arten einstellen. Eine Einstellungsart ist, dass man hier solche Icons hat und darunter dann einen Text hat und diese dann auswählen kann. Dann haben wir die MaskedTextBox. Bei der MaskedTextBox kann ich angeben, dass keine Buchstaben dargestellt werden, sondern z.B. nur ein Stern. Das eignet sich hervorragend für z.B. Passwort-Fälle. Dann haben wir den MonthCalendar. Der MonthCalendar ist einfach ein Control, wo wir, wie wir das eben schon hier oben bei dem DaytimePicker gesehen haben, durchblättern können durch diesen Kalender und ein Datum auswählen. Wir haben ein NotifyIcon. Ein NotifyIcon ist ein sogenanntes passives Control. Dieses NotifyControl ziehe ich in meine Anwendung. Hier geht es darum, dass es ein passives Control ist; das ist dann hier unten in einer Leiste. Wenn man normalerweise Anwendungen hat, die im Hintergrund irgendetwas machen und einen benachrichtigen, z.B. ein Instant Messenger, dann poppt immer rechts unten so ein kleiner Hinweis auf, wenn man eine neue Nachricht bekommen hat oder sowas. Das ist dieses NotifyIcon. Danach gibt es eine MergeUpandDown. Das kennen Sie bestimmt auch. Also da kann ich hier hingehen, fülle es einmal aus, kann hier den Wert erhöhen und den Wert wieder herunter ziehen. Dann haben wir eine PictureBox. In dieser PictureBox können wir ein kleines Bild darstellen. Dann hat man hier eine Eigenschaft "Image", und in dieser Image kann ich mir z.B. aus meinem Ordner Bilder - diesen netten Koala hier - anzeigen. Wir bestätigen das Ganze und sehen dann: Hier wird dieses Bild angezeigt. Und wenn ich hier links in der Liste schaue, finde ich hier einen sogenannten SizeMode. Den stelle ich von "Normal" auf "Zoom", und dann sieht man, wird hier das Bild eingepasst . Dann haben wir noch eine ProgressBar. Ich denke, die kennen Sie auch von der Installation. Dort kann man den Benutzern mitteilen, wie weit ein bestimmter Vorgang fortgeschritten ist. Dann haben wir des Weiteren noch einen RadioButton. Das kennen Sie: RadioButtons tauchen normalerweise in Gruppen auf, d.h., ich könnte jetzt nur einen von diesen beiden RadioButtons aktivieren. Dann haben wir das klassische TextBox-Feld. Also einfach nur ein Feld, wo ich irgendwelche Texte eingeben kann. Dann haben wir noch ein ToolTip. Ein ToolTip ist z.B., wenn ich hier oben mit der Maus bei so einem Icon drübergehe, dann sehen Sie, gibt es einen kleinen Hilfetext. Das ist ein ToolTip. Dann haben wir ein TreeView. Das ist auch ein sehr nettes Element. Das hier z.B. ist ein TreeView, d.h., so eine baumartige Struktur mit Unterelementen, die ich mir anzeigen lassen kann. Ich setze jetzt einen Webbrowser. Dieses Steuerelement kann ich irgendwo einfügen, und wenn ich das eingefügt habe - machen wir das mal hier an einem kleinen Beispiel - dann kann ich z.B. sagen, dass dieses Webbrowser-Element eine bestimmte URL aufrufen muss. Das ist alles, was ich machen muss. Es ist also eine relativ große Funktionalität, die in diesem kleinen Control drin ist. Man kann sich mit wenigen Zahlencodes seinen eigenen Webbrowser bauen. Wir schauen uns das Ganze noch mal an, geben eine URL ein - das wäre in diesem Fall meine URL "DavidHielke.de" - und wenn wir das Ganze ausführen, dann sollte das nur einen Moment dauern und dann sieht man vielleicht schon, dass diese Seite geladen wird. Da kommt die Seite. Und wenn man ein bisschen scrollt, sieht man, dass da im Hintergrund wirklich eine Seite ist. Dort bin ich, und das ist jetzt wirklich nur ein Control gewesen, das ich reingezogen habe und so eine relativ coole Funktionalität damit realisiert habe. Dann kommen wir zur nächsten Kategorie, das ist die Container-Kategorie. Container-Steuerelemente sind solche Steuerelemente, die andere Steuerelemente enthalten können. Fangen wir erstmal an - ein bisschen konfus - aber wir nehmen hier so ein FlowLayoutPanel, und in dieses FlowLayoutPanel können wir jetzt andere Controls reinschmeißen, z.B. einen Button. Und das Besondere am FlowLayoutControl ist, dass ich Buttons hineinschmeißen kann und die werden hintereinander angeordnet, und wenn die Zeile voll ist, dann springt er in die nächste Zeile, usw. Und hier kann ich dann z.B. die FlowDirection abändern, ich kann "Top-Down" auswählen, ich kann "Right-to-Left auswählen, ich kann "Bottom-Up" wählen. Das ist ein sehr schönes Control, wenn man z.B. solche Menüs realisieren will oder sonstige Sachen. Dann haben wir noch ein anderes Control. Um zwar das GroupBox Control. Das kennen Sie sicherlich auch. Das ist, wenn man auf seiner Oberfläche bestimmte Controls hat, die logisch zusammen gehören. Z.B., wenn ich hier ein Log-In realisieren wollte, würde ich hier "Log-in" hinschreiben, dann würde ich mir hier oben 2 TextBoxen reinholen und würde da Benutzername und Passwort drin abfragen, und dann schlussendlich das Ganze mit einem Button abschließen. Das würde dann so eine Gruppierung darstellen. Dann gibt es noch ein Panel. Ein Panel ist quasi einfach nur so eine Art... nochmal einmal eine Form in einer Form. Also ich kann jetzt quasi hier Controls drin platzieren. Die werden dann relativ zu diesem Panel platziert, d.h., ich kann jetzt dieses Panel hier durch die Gegend schieben, und die Controls befinden sich nicht auf der Form, sondern in diesem Panel. Dann haben wir noch einen SplitContainer. Ein SplitContainer ist einfach ein Control, bei dem ich links und rechts ein Panel habe und in der Mitte diesen Bereich hin- und herschieben kann. Und das kann ich jetzt hier, aber das kann ich nachher auch, wenn das Programm ausgeführt wird. Es ist ungefähr so eine Funktionalität hier, wo ich so etwas machen kann. Dann gibt es das TabControl. Das TabControl kennen Sie sicherlich auch. Wir haben hier in der Form hier oben übrigens schon so ein TabControl eingebaut, und das ist einfach so ein Control, wo wir verschiedene Tabs einfügen können. Hier unten haben Sie dann PropertyTabPage. Und da können Sie z.B. noch eine TabPage hinzufügen. Wir können dann hier hinten weiter gehen. Dann gibt es noch ein TableLayoutPanel. Ein TableLayoutPanel ist einfach nur... Das könnte man als eine Art Matrix bezeichnen, und jedes von diesen einzelnen Feldern ist wiederum ein eigenes Panel, d.h., ich könnte jetzt... Wenn ich das hier unten irgendwo platziere... Schieben wir das gerade mal ein wenig zusammen... Und ich habe hier ein MatrixPanel. Da könnte ich jetzt in jedem von diesen einzelnen Elementen neue Controls platzieren, und diese Controls wären auch wieder nicht direkt auf der Form, wären dann eben in diesem TableLayoutPanel, und dieses TableLayoutPanel liegt dann auf der Form. Wenn ich das hier verschiebe, sieht man schon, dass hier diese Controls sich in diesem TableLayoutPanel befinden. Schauen wir uns hier noch die Menü- und Symbolleisten an. Die gehen wir alle nur noch kurz durch, ohne sie genau auszuprobieren. Ein ContextMenuStrip ist so ein Menü. Wenn ich einen Rechtsklick mache - also so etwas hier - dann haben wir den normalen MenuStrip, das ist so wie ein Menü hier oben, also mit " Bearbeiten Datei". Auch das kann ich relativ komfortabel erstellen, ohne dass ich viel schreiben muss. Ein StatusStrip ist z.B. -  hier haben wir gerade keine. Also wenn man unten am Ende einer Anwendung so eine Statusleiste hat, wo z.B. Kopiervorgänge durchgeführt werden und ein Status angezeigt wird. Ein ToolStrip ist so etwas hier oben, also eine Menüleiste mit solchen kleinen Icons. Und ein ToolStripContainer ist ein umgebendes Element, in dem ich einzelne von diesen Symbolleisten anordnen kann. Dann haben wir noch Datenbereiche. Dort geht es um die Anbindung von Datenbanken, und da kann man mit sehr, sehr wenig Aufwand eine Datenbank in seiner Windows Forms-Anwendung anbinden. Und hier haben wir dann die Möglichkeit, z.B. Diagramme anzuzeigen. Bei den Komponenten gibt es sehr, sehr viele. Einige davon sind für uns weniger interessant. Nett ist z.B. der Timer, den kann ich hier in meine Windows Forms-Oberfläche ziehen und dann sagen: Alle 500 Millisekunden löse das und das  Event aus, und dann könnte man z.B. auf einfache Weise eine Uhr bauen. Oder auch noch ganz nett ist hier oben dieser BackgroundWorker. Der führt in einem hinteren Prozess eine gewisse Arbeit aus, d.h., wenn wir einen Kopiervorgang durchführen würden,  der längere Zeit braucht, dann könnten wir so einen BackgroundWorker nehmen. Als nächstes schauen wir uns das Drucken an. Drucken in Windows Forms ist relativ einfach. Diese ganzen Dialoge, die man braucht, um einen Drucker auszuwählen, um eine Seite einzurichten, ist alles vorgefertigt. Und das, was man dann später tun muss, um tatsächlich etwas zu drucken, ist relativ wenig Code, und das kriegt man auch sehr, sehr schnell hin. Dann haben wir noch die Dialogfelder. Die berühmtesten Dialogfelder benötigt man z.B., um eine Datei zu öffnen, um eine Datei zu speichern, Farben auszuwählen usw. Die müssen wir nicht erst selber bauen. Die gibt es bereits vordefiniert, die können wir dann in unserer Anwendung einfach nutzen. Das war mein kurzer Überblick über die einzelnen Controls in der ToolBox von Visual Studio. Wir haben gesehen, dass es da wirklich eine ganze, ganze Menge gibt. Und wenn man Oberflächen entwickelt und Oberflächen designt, dann findet man dort eigentlich alles, was man braucht. Es ist nur ganz, ganz selten, dass man hingehen und eigene Controls entwickeln muss, weil wirklich schon fast alles da ist. Wir haben gesehen, dass es zunächst allgemeine Steuerelemente gibt. Das sind die Steuerelemente, die wir normalerweise auf Oberflächen finden, wie Buttons, Textboxen, usw. Dann gibt es die Container-Controls, das war die Gruppe hier oben. Dort sind solche Controls, die wiederum andere Controls enthalten. Die kann ich sehr gut benutzen, wenn ich am Anfang Layouts baue, also wenn ich meine Oberfläche einteile. Dann haben wir hier noch Menü- und Symbolleisten gesehen. Solche Menüleisten wie hier oben, oder solche Leisten mit kleinen Icons, usw. Also alles das ist da, alles das können wir - das haben wir gesehen - auf einfache Art und Weise auf unsere Oberfläche ziehen und müssen dann nur noch im Hintergrund ein bisschen Code schreiben, um dann schon nett aussehende Anwendungen  zu erstellen.

Visual C# 2011 Grundkurs

Steigen Sie in die C#-Programmierung ein und lernen Sie sowohl die Grundlagen der Sprache C# als auch die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010 und .NET-Framework kennen.

7 Std. 28 min (81 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.06.2011

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