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Visual C# 2011 Grundkurs

Codierrichtlinien

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Viele Entwickler benennen gleiche Elemente auf unterschiedliche Weise. Das sorgt gerade in der Teamarbeit für Verwirrung. Wie man Code einheitlich schreiben kann und was die Codierrichtlinien von Microsoft besagen, erfahren Sie in diesem Video.
04:25

Transkript

Wir schauen uns jetzt einmal an, wie man Code, den man z.B. im Team geschrieben hat oder anderen Leuten zur Verfügung stellen will, ein einheitliches Format hat. Ich habe mir mal eine kleine Klasse vorbereitet, in dieser Klasse sind Methodenfelder, Parameter, lokale Variablen usw. definiert. Diese Namen werden von den meisten Programmierern, am Anfang, mehr oder weniger willkürlich gewählt. Willkürlich deshalb, weil jeder eine andere Art und Vorstellung hat wie z.B. ein Feld geschrieben wird. Das Problem ist, wenn man später mit mehreren Leuten in einem Team arbeitet, jeder hat so seinen eigenen Stil. Der eine schreibt die Variablen so, der andere so, und wenn man dann Quelltext von einem Kollegen anguckt, ist es immer erst eine kleine Einarbeitungszeit die man benötigt, bis man da wirklich reinsteckt, was er mit welchen Begriffen meint. Auch für Leute die am Anfang stehen, die sich Hilfe in z.B. Foren suchen, ist es auch ein Problem, weil wenn man da seinen eigenen Stil entwickelt hat, brauchen die Leute relativ lange bis sie verstanden haben, was man da jetzt genau macht. Von Microsoft gibt es eine sogenannte Kodierrichtlinie. Bei der Kodierrichtlinie geht es darum wie man bestimmte Dinge in CSharp schreiben sollte. Wenn man sich direkt von Anfang an an diese Kodierrichtlinien hält, dann damit groß wird, nenne ich es mal, dann hat man das quasi schon im Blut und braucht sich später nicht anstellen. Deshalb sollte jeder der mit CSharp anfängt, sich das auf jeden Fall mal angucken. In dieser Kodierrichtlinie sind sehr viele Dinge festgelegt. Wie man Klassen aufzubauen hat, wie man Dinge zu benennen hat, welche Dinge man tun sollte, welche man nicht tun sollte usw. Diese Kodierrichtlinie schauen wir uns mal an. Wenn man bei Google nach "Microsoft Coding guidelines" sucht, dann findet man diese Design guidelines, hier sehen hier unten die Adresse ist relativ lang, die möchte ich ihnen jetzt nicht diktieren, aber wenn man dort drauf geht findet man diese "Design guidelines", und man sieht hier links schon eine Kategorisierung was da alles drin ist. Es geht z.B. um Security, um die guidelines für a-synchrone Programmierung, wie man die Typen benutzten sollte und z.B. das was wir grade angeguckt hatten, die "Naming guidelines". Das ist wirklich ein Riesenpool von Vorschlägen, wir schauen z.B. mal die "Class naming guidelines an, da steht eben drin, dass man das Ganze in "Pascal case" machen sollte. Es gibt verschiedene Formen den "Camel case" und den "Pascal case", da wird der erste Buchstabe groß geschrieben, dann alle anderen klein und wenn ein neues Wort kommt wieder groß. "Camel case" ist der erste Buchstabe klein und beim neuen Wort wieder groß. Das alles sind solche Informationen, die in diesen "Class naming guidelines" drinstehen. Man muss sich natürlich nicht an alles halten, aber es ist immer schön wenn man sich wenigstens an rudimentäre Dinge hält, und diese rudimentären Dinge sind z.B. das Benamen von bestimmten Elementen. Das schauen wir uns jetzt mal an. Ich habe diese Klasse hier erstellt und erstmal immer wichtig, eine Klasse sollte ein Nomen sein, und das sollte groß geschrieben werden. Dann sollte man es - wenn man eine Klasse hat die aus mehreren Worten besteht - in diesem "Pascal case" schreiben, also erster Buchstabe groß, dann die anderen klein und wenn ein neues Wort kommt der ersten Buchstaben wieder groß. Dann sollte man Felder immer grundsätzlich klein schreiben, also Klassenfelder und einen Unterstrich davon stellen. Das ist immer sehr hilfreich, wenn man in seiner Klasse ist und auf ein Feld zugreifen muss, drückt man einfach nur den Unterstrich auf der Tastatur und der IntelliSense schlägt einem direkt alle Felder vor, die in der Klasse vorhanden sind. Dann sollte man Properties immer groß schreiben vorne am Anfang. Also wie ein normale Nomen und dann, wenn man einen Property-Namen hat, der aus mehrere Wörtern zusammen gesetzt ist, auch wieder in diesen "Pascal case". Bei Methoden ist es ähnlich. Methoden sollten auch immer groß geschrieben werden, auch hier wieder "Pascal case" wenn das mehrere Wörter sind. Parameter in Methoden und lokale Variablen sollten immer klein geschrieben werden, also in "Camel case", heißt auch wenn es mehrere Worte sind, am Anfang alles klein und beim zweiten Wort erster Buchstabe groß und dann wieder klein weiter. Es ist beim Parameter genau das selber wie hier, weil Parameter im Prinzip ja nichts anderes als eine lokale Variable ist. Das sind eigentlich so die grundsätzlichen Sachen an die man sich halten sollte, wenn man diesen Quelltext eben anderen Leuten geben möchte. Wie gesagt, zu Kodierrichtlinien gehört natürlich noch eine ganze Menge mehr, aber das würde natürlich hier den Rahmen sprengen, deswegen hier nur die wichtigsten Sachen, wie man seine Klassenelemente benennen könnte. Alles andere kann man sich gerne mal in diesen "Naming guidelines" anschauen. Wir haben uns in diesem Video angeschaut, was "Coding guidelines" sind, wir haben mal einen kleinen Blick auf den "Microsoft Coding guidelines" geworden, das sind quasi Empfehlungen von Microsoft an Entwickler wie sie ihre Elemente in Klassen benennen sollten und danach haben wir uns mal grundlegende "Naming"-Konventionen aus diese "Coding Guidelines" angeschaut und haben uns  angeguckt wie man Klassenfelder, Properties, Methoden und Parameter benennen sollte und wenn man das macht sieht der Code einheitlich aus und andere Leute die dieselben Kodierrichtlinien benutzen, können einen dann einfacher verstehen.

Visual C# 2011 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:27.06.2011

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