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Visual C# 2011 Grundkurs

Primitive Datentypen

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Wenn wir verschiedene Arten von Daten speichern wollen, brauchen wir auch mehr Datentypen. Lernen Sie die drei Arten primitiver Datentypen in C# kennen!
06:42

Transkript

Wenn wir Daten in Variablen speichern wollen, müssen wir neben dem Namen einer Variablen auch immer den Datentyp angeben. Wir müssen von vornherein festlegen, was für eine Art von Daten wir in dieser Variablen speichern. Wenn wir das einmal anhand von einer Person machen - also wenn wir in unserem Programm Daten über eine Person verwalten wollen - dann haben wir mehrere Arten von Daten, die wir speichern möchten. Und jede Art von diesen Daten hat einen bestimmten Typ, z.B. könnte ich speichern, wie alt diese Person ist. Das wäre eine ganze Zahl. Ich bin 26 Jahre alt, ich bin aber nicht 26,5 Jahre alt. Das kann man zwar auch speichern, aber meistens nimmt man das als ganze Zahl. Dann könnte ich speichern, ob diese Person Hunger hat oder nicht. Das ist ein sogenannter Logiktyp. Bei Logiktypen hat man immer nur 2 Zustände: Entweder ist etwas so, dann ist dieser Wert "true", oder es ist etwas nicht so, und das ist der Wert "false". Dann könnte ich zu dieser Person z.B. noch speichern, wie groß sie ist. Da könnte ich sagen: Ich möchte das als Meterangabe speichern und dann hätte ich einen Gleitkommatyp. Gleitkommatypen sind normale Kommazahlen, wie wir sie kennen. Für all diese verschiedenen Datentypen gibt es in Visual Studio mindestens einen, meistens sogar mehrere, Typen. Die wichtigsten davon schauen wir uns jetzt an. Dazu habe ich schon eine Projektmappe im Visual Studio vorbereitet und da schauen wir uns jetzt die drei Arten von Datentypen an. Wir fangen zunächst mit den Ganzzahltypen an. Bei den Ganzzahltypen unterscheiden wir zwei Arten von Typen: Zunächst den Integer-Datentyp. Im Integer-Datentyp kann ich, wie schon gesehen, ganze Zahlen speichern, also hier z.B. die "5". Dann gibt es noch einen Long-Datentyp. Beim Long-Datentyp kann ich etwas längere Zahlen abspeichern. Also "10" ist jetzt hier nicht lang, aber wir sehen das gleich. Um hier die Daten auszugeben von unseren beiden Variablen, habe ich schon einen Quelltext vorbereitet. Hier oben links in der Toolbox sehen Sie die Quelltexte, die ich bereits vorbereitet habe. Die werden Sie nicht haben, aber hier geht es nur darum, dass wir das nicht alles selber tippen müssen. Wir geben zunächst unsere Zahl hier oben aus - unsere Integer-Zahl - und dann geben wir ein sogenanntes Feld oder eine Konstante von dieser Klasse "Integer" aus. Das ist ähnlich, wie dieses "WriteLine", was wir hier aufgerufen haben. Aber es ist eben keine Methode, mit der ich etwas tun kann, sondern einfach nur etwas, was mir Daten zurückliefert. In diesem Fall sind die Daten der maximale Wert, den ich in so eine Integer-Variable reinschreiben kann, weil ich kann nicht beliebig große Zahlen da reinschreiben, sondern irgendwann ist Schluss. Wenn ich das Ganze ausführe hier oben, sehen wir - ich schiebe das einmal daneben: Erst geben wir hier unsere Zahl "5" aus, das kann ich mit "Console.WriteLine" machen. Der maximale Wert, der im Integer gespeichert werden kann, ist dieser hier, also ein sehr großer Bereich eigentlich schon. Der minimale Wert ist hier oben dasselbe, nur mit einem Minus davor bzw. es ist nicht ganz dasselbe. Im positiven Bereich haben wir eins weniger, weil eben noch die 0 mitgespeichert werden muss. Dann geben wir unsere Long-Variable aus. Auch hier ziehe ich wieder den von mir vorbereiteten Quelltext in die Anwendung. Wir sehen schon: Ich gebe auch hier wieder die lange Zahl aus und dann schaue ich mir die konstanten MaxValue und MinValue von dieser Klasse "Long" an. Das führen wir jetzt aus und dann sehen wir hier, wenn man das wieder daneben hält: Hier wird die "10" ausgegeben, das ist eben der Wert von "Lange Zahl". Danach geben wir den maximalen und minimalen Bereich an. Man sieht hier schon: Der ist jetzt wirklich wesentlich größer, als es der maximale Bereich von Integer war und der minimale natürlich auch. Immer wenn Sie ganze Zahlen speichern wollen, die sehr sehr groß sind und in einen Integer nicht reinpassen würden, verwenden Sie einfach den Long-Datentyp. Als Nächstes schauen wir uns die Gleitkommatypen an. Bei den Gleitkommatypen haben wir auch wieder zwei Arten von Typen, die wir unterscheiden: Zum einen haben wir die Datentypen mit doppelter Genauigkeit. Wir nennen das hier einmal "Doppelt" und speichern da eine Kommazahl drin. Doppelte Genauigkeit in dem Sinne heißt, dass dieser Datentyp sehr, sehr viele Nachkommastellen speichern kann. Eine einfache Genauigkeit hat der Datentyp "Float", also das ist "Einfach". Der kann natürlich auch Kommazahlen speichern, aber eben nicht mit derselben Genauigkeit, wie es "Double" kann, sondern nur mit einfacher Genauigkeit. Wenn wir jetzt uns die Kommazahlen angucken, ist es nicht so, wie wir es erwartet hätten, denn an dieser Stelle wird kein Komma verwendet, sondern ein Punkt. Das ist eine Eigenart von C#, eben weil das Komma in C# für andere Dinge verwendet wird und man C# ursprünglich im amerikanischsprachigen Raum entwickelt hat, benutzt man hier kein Komma, sondern einen Punkt. Die zweite Eigenart sehen wir hier unten. Und zwar ist der Wert, den wir in die Variable "Einfach" schreiben wollen, rot unterkringelt. Der ist deshalb rot unterkringelt, weil der Compiler jetzt nicht weiß, ob das hier nun ein "Double" oder ein "Float" ist, oder ob das hier ein "Double" oder ein "Float" ist. Deswegen geht der Compiler standardmäßig hin und nimmt alle Kommazahlen, hinter denen nichts steht, als "Double" an. Deswegen kann ich hier einen Double-Wert und eine Double-Variable beschreiben. Hier geht das nicht, weil ich keinen Double-Wert in eine einfache Variable, also eine Float-Variable, schreiben kann. Deswegen muss ich ein sogenanntes "Literal" dahinter schreiben, d.h., ich muss da noch ein "F" dahinter schreiben. Das müssen Sie sich jetzt nicht unbedingt merken, es geht einfach nur darum, dass hier dann der korrekte Datentyp vom Compiler erstellt wird und hier reingeschrieben wird. Man wird früher oder später über das Problem stolpern, und dann weiß man eben, was es ist. Wenn Sie in Ihren Projekten später Kommazahlen speichern wollen, nehmen Sie ruhig immer den Datentyp "Double". Der wird auch fast immer im .NET-Framework eingesetzt. Hier und da kommt es wieder vor, dass man doch noch den Datentyp "Float" braucht, um irgendwelche Funktionalitäten aus dem Framework aufzurufen. Dann weiß man, was dieser Datentyp ist, und wie man mit ihm umzugehen hat. Als Nächstes schauen wir uns den wahrscheinlich einfacheren Datentyp an, das ist der Logik-Datentyp. Im Logik-Datentyp kann ich nur zwei Werte speichern: Entweder, wenn etwas so ist, oder ob etwas nicht so ist. Der Datentyp, den wir dort verwenden, ist der Boolean-Datentyp. Der wird abgekürzt in C# mit "Bool". Ich kann jetzt also eine Aussage speichern, wie z.B. "Hat Hunger" und das ist "true". Dann könnte ich noch weitere Aussagen speichern, wie z.B. "Ist müde" und das wäre "false". Hier kann einfach nur hingehen und sagen: Entweder ist etwas so, oder es ist etwas nicht so. Wir haben in diesem Video gesehen, dass wir drei Arten von primitiven Datentypen haben. Zunächst Ganzzahltypen, wo ich ganze Zahlen drin speichern kann. Diese unterscheiden sich durch verschiedene Wertebereiche. Wir haben gesehen, "Int", da steht schon eine relativ große Zahl. Wenn das nicht ausreicht, dann benutze ich den Datentyp "Long", denn der hat einen wesentlich größeren Wertebereich. Dann gibt es die Gleitkommatypen. Da gibt es zunächst "Double", das hat die doppelte Genauigkeit, um sehr sehr große Kommazahlen zu speichern, und den Datentyp "Float" für einfache Genauigkeit, wenn ich kleinere Kommazahlen speichern möchte. Als Letztes haben wir uns den Logik-Datentyp angeguckt. Beim Logik-Datentyp kann ich logische Aussagen speichern, ob etwas so ist oder nicht. In unserem Beispiel war es, ob jemand müde ist, oder ob jemand Hunger hat; also ich kann da "true" reinschreiben, oder eben "false".

Visual C# 2011 Grundkurs

Steigen Sie in die C#-Programmierung ein und lernen Sie sowohl die Grundlagen der Sprache C# als auch die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010 und .NET-Framework kennen.

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Visual Studio Visual Studio 2010
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ISBN-Nummer:978-3-8273-6375-6
Erscheinungsdatum:27.06.2011
Laufzeit:7 Std. 28 min (81 Videos)

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