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Visual C# 2011 Grundkurs

Was ist eine Programmiersprache?

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Wenn wir eine Idee zu einem Programm haben, müssen wir diese Idee dem Computer begreiflich machen. Da der Computer unsere Sprache nicht versteht, müssen wir eine Sprache sprechen, die er versteht! Welche dieser Programmiersprachen es gibt, beleuchtet dieser Film.
04:19

Transkript

Schauen wir uns einmal an, was eine Programmiersprache eigentlich ist. Wenn wir programmieren wollen, dann haben wir eine Idee von dem, was wir programmieren wollen. Es ist vielleicht irgendein Anwendungsfall oder ein konkretes Problem, für das wir computergestützt eine Lösung haben wollen, oder wie auch immer. Wenn wir jetzt diese Idee beschreiben wollen, würden wir das in Prosa tun. Wir würden vielleicht sagen: Wir möchten Daten speichern, wir möchten verschiedene Daten speichern, wir möchten vielleicht Ja-Nein Entscheidungen speichern, wir möchten Längen speichern, Farben, Personen, Bilder, oder was auch immer. Zusätzlich möchten wir unser Programm kontrollieren. Wir möchten z.B. sagen: Wenn etwas so ist dann mache dies, und wenn es nicht so ist, dann mache das. Also eine Fallunterscheidung. Oder wir möchten eventuell Wiederholungen haben. Dass wir sagen: Mach etwas so lange bis irgendetwas anderes eintritt. Das alles sind abstrakte Gedanken, und diese abstrakten Gedanken können wir dem Computer nicht so einfach mitteilen. Wir können dem Computer nicht sagen: Führe das mal so lange aus, bis das und das passiert. Das geht einfach nicht. Deshalb gibt es eine sogenannte "Zwischensprache". Diese Zwischensprache oben steht jetzt in Anführungszeichen, weil in der Programmierung versteht man unter einer Zwischensprache etwas anderes, wir benutzten das hier nur für unseren Fall. Wenn wir eine Idee haben, können wir diese Idee in eine Zwischensprache übersetzen. Diese Zwischensprache bedient sich dabei bestimmter Konstrukte und deckt solche Sachen wie das Speichern von Daten, was wir eben gesehen haben, oder solche Wiederholungen und solche Ja-Nein Entscheidungen ab - da nehmen wir diese Zwischensprache. Dann haben wir ein Programm, das diese Zwischensprache in ein Programm umwandelt, weil der Computer über Umwege, eben über diesen sogenannten Compiler, diese Zwischensprache versteht. D.h., wir einigen uns mehr oder weniger mit unserem Computer auf eine gemeinsame Zwischensprache. Das ist ungefähr so, als wenn Sie sich vorstellen, Sie wollen mit jemandem kommunizieren, der z.B. Französisch spricht, Sie selber aber kein Französisch sprechen, dann können sie sich darauf einigen, dass Sie Englisch sprechen. Und diese gemeinsame Sprache ist bei uns jetzt diese Zwischensprache. Programmiersprachen sind solche Zwischensprachen. Programmiersprachen beherrschten all die Konzepte, die wir dazu gesehen haben, also Daten speichern, Kontrollstrukturen wie Wiederholungen, Verzweigungen, können dabei noch Berechnungen durchführen, können gleichzeitig noch Oberflächen erstellen und all so was. Von diesen Programmiersprachen gibt es allerdings eine ganze Menge. Man sieht, alles was hier steht sind relativ abstrakte Gedanken. Z.B. eine Schleife, also eine Wiederholung, oder eine Verzweigung. Es ist nichts Konkretes, es ist etwas Abstraktes. Und so etwas für einen Computer zu übersetzen, kann ich in sehr, sehr vielen Programmiersprachen machen. Es gibt z.B. diese relativ alte Programmiersprache C. Man sieht hier - Sie müssen das jetzt nicht genau verstehen - aber z.B. Sie sehen das Schlüsselwort "for" - dort ist so eine Wiederholung. Unten sehen Sie das Schlüsselwort "if" - das ist z.B. eine Verzweigung. Das ist die Art und Weise, wie man das in der Programmiersprache C machen würde. Dann gibt es z.B. C++. C++ beherrscht auch all diese Kontrollstrukturen, hat dafür aber wiederum andere Sachen, die das normale C nicht kann. Dann gibt es z.B. Java. Java ist relativ nah z.B. an C#, unterstützt aber auch all solche Konzepte wie Wiederholungen, Schleifen, Datenverwaltung, Oberflächen usw. Es gibt sehr, sehr viele von diesen Programmiersprachen. Wenn wir eine Idee haben und möchten die quasi implementieren, dann haben wir die Auswahl aus einem sehr großen Pool von Programmiersprachen. Wir entscheiden uns an dieser Stelle für C#, bzw. Sie haben sich schon für C# entschieden, und C# kann natürlich auch all diese Konzepte, die wir eben gesehen haben. Aber darüber hinaus natürlich auch noch sehr viel mehr. Gleichzeitig ist der große Vorteil von C#, dass es, im Vergleich zu den anderen Programmiersprachen, zusammen mit Java relativ einfach zu erlernen ist. D.h., wenn Sie zuvor mit keiner anderen Programmiersprache gearbeitet haben, ist C# für Sie auf jeden Fall eine sehr gute Wahl für den Einstieg. Wir haben in diesem Video gesehen, was Programmiersprachen eigentlich sind. Wir benutzen Programmiersprachen um unsere Gedanken über ein Programm auf eine verständliche Art und Weise dem Computer mitzuteilen, der dann dieses Programm benutzt, ausführt und daraus wird dann unser Programm erstellt. Dieser Schritt zwischen der Programmiersprache und dem ausführbaren Programm nennt sich "kompilieren". Diese Zwischensprache kann man sich wie in dem Beispiel mit der deutsch-französischen Kommunikation vorstellen. Wenn man kein Französisch spricht, kann man sich auf eine Zwischensprache einigen. Derjenige, der dann spricht, muss seine Sprache in Englisch übersetzen, und der, der zuhört, muss von Englisch in die Sprache übersetzen, die er versteht. Wir haben gesehen, dass es von diesen Programmiersprachen sehr, sehr viele gibt, die alle ihre Stärken und Schwächen haben. Wir konzentrieren uns hier nur auf C#. C# ist eine sehr moderne, objektorientierte Sprache, die für Anfänger relativ einfach zu erlernen ist.

Visual C# 2011 Grundkurs

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7 Std. 28 min (81 Videos)
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Visual Studio Visual Studio 2010
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Erscheinungsdatum:27.06.2011

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