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Access 2010 für Profis

Datenbanken zum SQLServer verschieben

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Access 2010 bietet die Möglichkeit, Datenbanken auf den SQLServer zu übertragen. Der Upsizing-Assistent begleitet Sie bei diesem recht einfachen Vorgang. In diesem Beispiel werden die auf den SQLServer übertragenen Daten mit der bisherigen Anwendung verknüpft. Zum Abschluss der Übertragung wird automatisch ein Protokoll erstellt.

Transkript

Access 2010 verfügt über die Möglichkeit, Datenbanken auf den SQL-Server zu übertragen. Dies werde ich Ihnen in einem kleinen Beispiel zeigen. Dazu habe ich die Datenbank "V2B Workshop AG" umbenannt in "V2B Workshop AG_SQL". Der Grund dafür liegt darin, dass die Datenbank verändert werden wird. Und zwar werden Verknüpfungen zum SQL-Server erstellt und die Tabellen selbst werden umbenannt in "lokal". Nun aber die Schritte: Klicken Sie auf "SQL-Server" und Sie haben nun die Möglichkeit, auf dem SQL-Server eine neue Datenbank zu erstellen. Gehen Sie ins nächste Fenster mit "Weiter" und der Upsizing-Assistent verbindet Sie nach einer geraumen Zeit mit dem SQL-Server. Da der SQL-Server auf dem lokalen Rechner und nicht auf einem Server installiert wurde, wähle ich hier oben "lokal" aus, keinen Servernamen. Für dieses Beispiel werde ich auch eine vertrauenswürdige Verbindung verwenden. Arbeiten Sie mit Anderen in der Praxis gemeinsam mit dem SQL Server, ist es empfehlenswert, eine eigene Anmelde-ID und ein Kennwort entsprechend zu vergeben. Nun werde ich gefragt, wie die SQL-Server-Datenbank heißen soll. Da unsere Access-Datenbank "_SQL" hieß, fügt der SQL Server nochmal ein "SQL" an. Das muss natürlich nicht sein, und ich lösche das eingefügte "SQL". Nun heißen die Datenbank auf dem SQL-Server und die Access-Datenbank gleich. Klicken Sie auf "Weiter", so erscheint nach kurzer Zeit das Fenster, das Ihnen die Tabellen die in der Access-Datenbank enthalten sind, anzeigt. Übernehmen Sie alle Tabellen, bis auf eine Tabelle, die Tabelle "Artikel_Intel". Diese Tabelle soll in einem  separaten Arbeitsgang übertragen werden. Ich klicke dazu auf diese Tabelle und dann auf den Pfeil nach links. Mit "Weiter" gehe ich zum nächsten Schritt und werde gefragt, was an Tabellenattributen exportiert werden soll. Sie können eigentlich alles übernehmen, und da wir nicht nur die Tabellenstruktur, sondern auch die Daten exportieren wollen, ist es nicht erforderlich, hier einen Haken zu setzen. Sollten Sie tatsächlich nur Strukturen übertragen wollen, dann klicken Sie hier einfach an. Nun gehe ich auf "Weiter" und dieses Fenster ist besonders wichtig, da es bestimmt, wie Ihre Datenbank letztendlich auf dem SQL-Server aussehen soll, und was der SQL-Server mit der Access-Datenbank macht. Würden Sie die erste Option auswählen, dann erstellt der Upsizing-Assistent eine sogenannte "ADP-Datenbank" auf dem Client-Rechner, also sprich auf Access, die se ADP-Datenbank stellt praktisch eine Verknüpfung zum SQL-Server dar, wird aber im alten Access-Format 2003 erstellt werden. Ich würde Ihnen empfehlen, dem Vorschlag zu folgen, SQL-Server-Tabellen mit der vorhandenen Anwendung zu verknüpfen. D.h. die Daten werden übertragen und in Ihrer Access-Datenbank erhalten Sie automatisch die Verknüpfungstabellen und Ihre lokalen Tabellen werden in 'lokal' umbenannt. Lassen Sie also diese Option aktiviert und gehen zum nächsten Schritt. Alle Informationen, die Sie benötigen, hat nun dieser Upsizing-Assistent und Sie können auf 'Fertigstellen' klicken. Am Ende der Übertragung erhalten Sie einen Bericht des Upsizing-Assistenten und Sie bekommen hier auch eine Fehlermeldung: Die eingebundene Tabelle kann nicht aktualisiert werden, weil sie keine eindeutigen Index hat. Das war unsere Tabelle "Lagerbestand", ebenso die Tabelle "Verkaufsgebiete". Das ist allerdings für die weitere Arbeit nicht wichtig. Sie können weitergehen durch die entsprechenden Meldungen und prüfen, ob die anderen Tabellen richtig übertragen wurden. Ich würde Ihnen empfehlen, in der Praxis dieses Protokoll auszudrucken. Hier schließe ich dieses Protokoll und betrachte, was der Upsizing-Assistent durchgeführt hat, und Sie sehen, unsere Tabellen, die sich hier befinden, wurden umbenannt in "lokal" Und diese Tabellen stellen die Verknüpfung zum SQL-Server dar. Sie sehen hier auch den entsprechenden Pfad, der eingetragen wurde, und wie die Datenbank auf dem SQL-Server heisst. Klicken Sie beispielsweise hier auf die Tabelle "Kunden", dann sehen Sie die Tabelle "Kunden", allerdings sind das die Daten, die sich auf dem SQL-Server befinden. Wenn Sie hier einen Datensatz löschen wollen, der noch rudimentär drin ist, dann können Sie das ganz genauso machen, wie Sie das bisher auch in Access direkt durchgeführt haben. Sie sehen eigentlich für sich kaum Unterschiede, und wenn Sie Ihre Formulare testen wollen, ich gehe hier auf "Formulare", wähle das Formular "Kunden HF" an, dann sehen Sie, dieses Formular lässt sich nach wie vor genauso bedienen als noch die Orginaldaten der Tabellen in Excess waren. Wenn Sie sicher sind, dass alles geklappt hat, und nachdem Sie noch mal einen Blick auf das Protokoll geworfen haben, können Sie entweder diese Tabellen zur Sicherheit noch mal exportieren in eine andere Datenbank und dann anschließend löschen und falls Sie einen SQL-Server zur Verfügung haben, dann würde ich Ihnen diese Art der Arbeit empfehlen. Das heißt, Access als "Front End" und den SQL-Server als "Back End".

Access 2010 für Profis

Lassen Sie sich anhand vieler praktischer Beispiele zeigen, wie Sie in Access 2010 eine Datenbank aufbauen und mit Abfragen, Formularen und Berichten auf Ihre Daten zugreifen.

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Erscheinungsdatum:28.09.2010

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