Access 2010 für Profis

Formulartyp Datenblattansicht

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Nach der Markierung der Datenbasis lässt sich bei Weitere Formulare das Datenblatt auswählen. Dieses ähnelt in der Ansicht einer Tabelle oder Abfrage, verfügt aber über weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Reaktion auf das Eintreten von Ereignissen.

Transkript

Wollen Sie Daten kompakt darstellen, dann sollten Sie sich mit der Datenblattansicht beschäftigen. Diese Datenblattansicht rufen Sie auf, nachdem Sie die entsprechende Datenbasis markiert haben. Diese befindet sich in den Abfragen und ist meine Auftragsübersicht. "qryAuftraegeUebersicht" die markieren Sie. Dann gehen Sie auf "Erstellen - Formulare - Weitere Formulare" und wählen hier "Datenblatt". Vielleicht reiben Sie sich jetzt verwundert die Augen und sagen: "Nanu, das habe ich doch schon einmal gesehen." Ja, tatsächlich sieht diese Datenblattansicht ähnlich aus, wie eine ganz normale Auflistung der Abfrage. Deswegen sollten Sie auch gleich einen Namen hierfür vergeben, damit es nicht mit der Abfrage verwechselt werden kann. Wenn Sie speichern, dann verwenden Sie bitte hier den Namen "frmAuftraegeUebersicht". Allerdings habe ich diesen Namen bereits verwendet. Jetzt werde ich von Access gefragt, ob ich diesen Namen überschreiben will. Das möchte ich natürlich nicht, deswegen ergänze ich den Formularnamen - und dann wird das auch für Sie ersichtlicher - durch "_Datenblatt", klicke auf "OK" und habe damit mein Formular abgespeichert. Warum sollte ich das Ganze machen, wenn die Darstellung doch einer Tabelle oder Abfrage gleicht? Worin liegt der Vorteil dieses Formulars? Das ist natürlich auf den ersten Blick nicht zu erkennen, denn dieses Formular kann Ereignisse auslösen, bspw. wenn Sie Daten ändern oder wenn Sie in ein Feld klicken. Dabei können Sie über diese Ereignisse die unterschiedlichsten Aktionen einleiten und ausführen. Schließen Sie nun das gespeicherte Formular. Und nun soll es wieder aufgerufen werden. Klicken Sie auf den Namen "frmAuftraegeUebersicht_Datenblatt" und öffnen dieses Formular wieder. Dann wechseln Sie in die "Entwurfsansicht" und Sie sehen wieder die "Formularentwurfstools" angezeigt, die Registerkarte "Entwurf" und bei "Tools" sehen Sie das "Eigenschaftenblatt". Klicken Sie das "Eigenschaftenblatt" an und hier sehen Sie wieder die fünf Registerkarten, von denen wir uns mit der Registerkarte "Format" und alles schon beschäftigt hatten. Im Moment ist aktiv die Registerkarte "Ereignis". Damit hat es folgende Bewandtnis: Sie haben die Möglichkeit, mit Ihrem Formular auf bestimmte Ereignisse reagieren zu können. Das könnte bspw. das Ereignis sein, das beim Anzeigen, oder beim Laden oder beim Klicken eintritt. Ich möchte gerne das Klickereignis verwenden. Ich gehe auf "Beim Klicken". Sie sehen die Möglichkeit, dass ich hier eine Ereignisprozedur wählen kann. Die wähle ich aus und klicke dann auf die drei Punkte. Was sich nun öffnet, ist der sogenannte "Code Editor", mit dem sich mithilfe der Programmiersprache Visual Basic Programmcode erstellen lassen kann. Ich möchte aber hier nicht tief einsteigen, nur ganz kurz. Es handelt sich hier um eine Unterprozedur, um eine sogenannte "Sub Procedure", deswegen auch hier "Sub" für Prozeduren. Das Ganze wirkt auf mein Objekt "Form", also auf mein Formular, und tritt dann ein, wenn ich auf dieses Formular klicke. Und nun möchte ich eine einfache Nachricht ausgeben. Diese Nachricht gebe ich aus mit Hilfe einer sogenannten Nachrichtenbox, englisch message-box. Ich gebe die Nachricht aus "Sie haben auf das Formular geklickt", dann gebe ich ein "Komma" ein und ich möchte dem Benutzer signalisieren, dass es sich hier nur um eine Information handelt. Damit habe ich eigentlich schon alles getan. Tiefer möchte ich auch nicht einsteigen und ich speichere nun diese Prozedur ab. Dann schließe ich diesen Editor wieder, wechsle von der "Entwurfsansicht" in die "Datenblattansicht", mein Eigenschaftenblatt kann ich ebenfalls wieder schließen und wenn ich jetzt hier auf mein Formular klicke, sehen Sie diese Message-Box, mit der Information "Sie haben auf das Formular geklickt". Genauso könnten Sie beispielsweise auch bei Änderungen innerhalb des Formulars auf Änderungen reagieren, wenn beispielsweise versucht werden würde, die Menge zu ändern von 50 auf 49. Dann könnten Sie hier vor einer solchen Änderung entsprechend warnen und fragen, ob diese Änderung auch tatsächlich beabsichtigt ist. So etwas ist in einem Formular möglich. In einer reinen Auflistung, die durch eine Abfrage oder eine Tabelle angezeigt wird, wäre das nicht möglich, weil ich diesen Abfragen und Tabellen keine Ereignisse zuordnen kann. Ich fasse noch einmal zusammen: Mithilfe der Datenblattansicht, die einer Abfrage von der Darstellung her ähnelt, habe ich wesentlich mehr Möglichkeiten, als ich bei der reinen Ansicht einer Abfrage hätte. Große Vorteile bestehen darin, dass ich Formularen Ereignisse zuweisen kann, was mir bei Abfragen und Tabellenansichten verwehrt ist.

Access 2010 für Profis

Lassen Sie sich anhand vieler praktischer Beispiele zeigen, wie Sie in Access 2010 eine Datenbank aufbauen und mit Abfragen, Formularen und Berichten auf Ihre Daten zugreifen.

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Erscheinungsdatum:28.09.2010

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