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Konstruktor

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Bei der Instanzierung einer Klasse zum Objekt ruft Java einen sogenannten 'Konstruktor' auf. Diese Methode übernimmt daraufhin alle Routinearbeiten und initialisiert das Objekt.
05:56

Transkript

Ich habe mir ein neues Projekt angelegt. Das Projekt "Konstruktor" Und in diesem Projekt wollen wir uns anschauen, wie eigentlich der Lebenszyklus eines Objektes sich vollzieht. Dazu werden wir innerhalb unseres Projektes hier eine Klasse anlegen, die ich "Lemming" nennen möchte. Und allen Unkenrufen vorweg, wichtige Information, die uns Wikipedia sagt, Lemminge sind kleine Nageltiere. Und das Gerücht, dass diese zu Massenselbstmorden irren, ist definitiv falsch, wurde 1958 durch einen Walt Disney Film in die Welt gesetzt. Also eine Ode an die wirklichen Lemminge. Nun aber wir bekommen hier eine Lemming-Klasse. Wir legen einfach hier eine neue Datei an. Sagen, dass wir eine neue Java-Klasse haben wollen, nennen diese "Lemming", denn wir bauen ja die abstrakte Variante eines Lemmings, nicht die Einzelinstanzen. Also nicht Fred und George und ähnliche, sondern erst einmal allgemein "Lemming". Und wir achten darauf, dass das Package hier das Gleiche ist wie im Projekt. Es sollte aber natürlich immer der Fall sein. Und Sie sehen jetzt hier auch den passenden Package-Antrag genau wie hier bei Main. Also daher dieser Lemming liegt in dem gleichen Verzeichnis. Nun, jetzt müssen wir diesen Lemming zum Leben erwecken. Und wir haben uns bis jetzt noch überhaupt keine Gedanken gemacht, wie ein Lemming eigentlich ins Leben kommt. Wenn wir so eine Lemming-Klasse haben, können wir hier in unserem Hauptprogramm - gehen wir hier in die Main-Methode - sagen: wir brauchen einen neuen Lemming. Also, Lemming, nennen wir ihn Fred ist gleich new Lemming, runde Klammern, Semikolon. Und haben wir das nun ausführen lassen, Konten führen nichts raus, aber wir sehen, es wurden zwei source files kompiliert. Das heißt, wir haben jetzt tatsächlich einen neuen Lemming, der nur noch bedeutend wenig kann. Was bei dieser Instanziierung eines Lemmings auffällt, ist, dass wir hinter dem Namen der Klasse, von der wir eine Instanz haben wollen, immer runde Klammern schreiben. Das ist wie bei Methoden so. Und wenn wir uns unsere Lemming-Klasse mal anschauen, dann sehen wir, dass unsere Entwicklungsumgebung netterweise uns immer eine Methode schon anlegt, die public ist, also öffentlich, die "Lemming" heißt, genau wie die Klasse heißt. Dies scheint also eine Methode zu sein, die in jeder Klasse zuerst einmal vorhanden ist. Und diese Methode nennt sich Konstruktor. Der Konstruktor ist eine festgelegte Methode innerhalb einer Klasse, die immer aufgerufen wird, wenn eine Instanz einer Klasse gezogen wird. Was passiert denn, wenn wir hier das auskommentieren? Jetzt haben wir gar keinen Konstruktor mehr. Wir können trotzdem unser Projekt kompilieren und wir bekommen keinen Fehler. Wenn kein Konstruktor vorhanden ist, dann baut die Java-Umgebung für uns einen. Aber wichtige Regel - es muss immer einen Konstruktor geben. Also wenn wir ihn nicht liefern, bringt ihn die Java-Umgebung. Aber das Schöne ist - wir können ihn liefern. Für was ist nun ein Konstruktor gut? Nun, ein Lemming hat ja Eigenschaften. Eine Eigenschaft ist der Name und dementsprechend setzen wir hier kurz mal ein Feld ein, also eine Eigenschaft für die Klasse Lemming. Und das ist der Name, das soll ein String werden, schauen wir einfach mal hier hinein. Und es ist jetzt mühsam, von außen jetzt hier bei der Instanziierung dem guten Lemming einen Namen zu geben. Hier ist es ja lediglich eine Referenz. Aber der Lemming heißt hier nicht wirklich Fred. Wie müssen dann hingehen und sagen: fred.name ist gleich "Fred". Und das haben wir ja auch schon gelernt. Das wollen wir später vermeiden, dass wir direkt auf Eigenschaften arbeiten. Also müssten wir eigene jet-Methoden und set-Methoden implementieren und ähnliches. Aber sobald wir einen Lemming ins Leben rufen, wäre es doch toll, wenn er direkt Fred heißen würde. Denn bei uns ist es ja auch so, bekommen wir ein Kind - wissen wir meistens schon wie es heißt. Und genau dafür ist der Konstruktor da. Wir können also hingehen, und hier diesem Konstruktor sagen, dass wir gedenken normalerweise einen String an diesen zu übergeben, mit dem neuen Namen. Nennen wir es mal: "n". Dann können wir direkt im Konstruktor sagen: Name ist gleich "n". Und damit hat man es im Lemming direkt einen Namen. Probieren wir es. Wir gehen jetzt also hierhin. Und sagen beim Anlegen, dass dieser Lemming "Fred" heißen soll. Und anschließend kontrollieren wir das natürlich: fred.name wollen wir ausgegeben haben. "Der Lemming heißt: " + einen Namen. Wenn wir das ausgeben lassen, sehen wir, unser Lemming heißt ab jetzt Fred. Das bedeutet, Konstruktoren werden sehr häufig dazu benutzt, dass man sozusagen Initialisierungsarbeiten machen kann. Bei unserer Kontenklasse von vorhin wäre es zum Beispiel sinnvoll, immer wenn ein Konto angelegt wird, hat es einen Kontostand in den meisten Fällen 0 und automatisch einen Besitzer. Natürlich können Konstruktoren auch überladen werden. Das bedeutet, Sie sind nicht darauf hingewiesen, dass nur einen Konstruktor haben, denn Sie können direkt mehrere schreiben. Aber das schauen wir uns im nächsten Film an.

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ISBN-Nummer:978-3-8272-0767-8
Erscheinungsdatum:10.02.2007
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