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while-Schleifen

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Der Einstieg in die Verwendung von Schleifen geschieht mit dem while-Konstrukt: Damit können Sie eine Bedingung aufstellen und einen Codeblock solange wiederholen lassen, solange diese Bedingung erfüllt ist.
05:58

Transkript

Das nächste Thema, was wir besprechen wollen, sind die Schleifen. Und mit Hilfe von Schleifen haben Sie wirklich die einmalige Möglichkeit, Ihren Computer effektiv zum Absturz zu bringen. Und das ist doch eine wirklich tolle Sache. Nun, Spaß beiseite! Mit Hilfe von Schleifen können Sie gewisse Codestücke innerhalb Ihres Programmes mehrfach ausfüllen lassen. Und dabei kann es auch ganz leicht passieren, dass Sie eine Schleife bauen, die eben endlos läuft., immer wieder der gleiche Code ausgeführt wird, ohne dass Sie noch mal die Chance haben, das Ganze abzubrechen. Und das ist natürlich zu vermeiden. Wir wollen uns aber positiv an das Thema heranmachen und wollen uns im ersten Schritt die URL-Schleife etwas näher anschauen. Stellen uns vor, wir möchten unsere Zuschauer diese Trainings- DVD begrüßen. Dafür nehmen wir wieder ein System.out.println und schreiben hier "Hallo, lieber Zuschauer!" Wunderbar! Jetzt möchte ich das aber nicht einmal machen, sondern ich möchte das sehr oft machen, Sagen das mal "50 mal". Es wäre doch relativ viel Arbeit, diese Zeil immer wieder zu schreiben, und dafür verwende ich mir eine Schleife. Was wir dafür tun müssen, ist, zuerst einmal Java mitteilen, dass wir eine Schleife haben wollen, und zwar eine sogenannte while-Schleife: while , der Name sagt es schon, "während" oder "solange, wie". Eine while-Schleife wird definiert mit dem Schlüsselwort while und danach kommt in den runden Klammern eine Bedingung. Und solange diese Bedingung erfüllt ist, also true ist, ist wieder ein boolischer Wert, solange wird die Schleife durchgeführt. Nu, was nimmt man da als Bedingung? Man konnte da zum Beispiel nehmen: "Solange wir nicht 45 Ausgaben oder 50 Ausgaben dieser Zeile haben". Dafür brauchen wir Vorgaben, und das machen wir kurzerhand, aber vorher setzen wir nach dem while wieder geschweifte Klammern, einen Codeblock, um unsere Zeile, die wir ausgeben lassen wollen, da hineinzusetzen. Die Leerzeichen hier oben schmeißen wir kurz weg, und mit "rechte Maustaste" "Reformat Code" können wir auch schnell mal unseren Code aufräumen lassen. So sieht es schon viel sauberer aus. Jetzt aber zu unseren Vorgaben. Wir setzen zuerst mal einen Integer (int), den wir Anzahlen nennen, und da schreiben wir rein, dass Sie 50 mal begrüßt werden sollen. Jetzt muss ich hier reinschreiben "Solange die Anzahl nicht erreicht ist". Und das ist doch einen typischen Vergleich, und beim Vergleichen brauchen wir eben zwei Dinge, die wir miteinander vergleichen. Daher setzen wir hier noch einen Integer, und zwar einen zaehler Dieser zaehler ist am Anfang auf 0, denn wir habe noch keine einziges Mal diesen zaehler ausgegeben. Jetzt können wir diese beiden Variablen innerhalb dieser Bedingung verwenden, und zwar die Schleife soll solange laufen, wie der zaehler <= anzahl. Ich denke, das ist gut nachvollziehbar, solange also das hier erfüllt ist, also true ergibt, solange läuft diese Schleife immer im Kreis herum. Es wird immer der gesamte Codeblock hier ausgeführt, im Moment nur eine einzige Zeile. Bevor Sie jetzt ganz motiviert speichern und auf Kompalieren und Ausfüllen drücken, sollten Sie sich eine Sache klar machen. Sie haben es geschafft. Das hier ist eine endlose Schleife, damit können Sie also Ihren Computer freulich [], das gesagte Programm. Nun, warum diese Bedingung hier wird immer gleich bleiben. Der zaehler wird immer auf 0 bleiben, und die Anzahl - immer auf 50. Warum ist das so? Na ja, beides haben wir oben festgelegt, und danach läuft diese Schleife hier im Kreis herum, das heißt, der zaehler wird niemals verändert, und damit wird diese Bedingung auch niemals false. Schauen wir uns das Ganze hier kurz an. Nichts zum Nachmachen geeignet. Ich klicke dadrauf, wir sehen das dauert ein bisschen, und dann läuft es. Ja, und hier im Hintergrund laufen jetzt freulich Ausgaben, und das belastet mein System schon ganz gut. Das sind also die Dinge, die wir nicht machen wollen, und daher sollten wir uns jetzt schleunigst darum kümmern, dass wir hier iregendwelche Abbruchbedingung noch einbauen. Dafür müssen wir vom Prinzip her nichts anderes tun, als diesen zaehler wirklich in jedem Durchlauf um eins erhöhen, denn dann irgendwann erreicht er wirklich die 50, und diese Bedingung ist nicht mehr wahr, und das Javaprogramm läuft hier nach diesem Codeblock weiter und damit ändert auch unser Programm. Um jetzt also den zaehler hier laufen zu lassen, setze ich mich in den Codeblock hinein in die nächste Zeile hier und lasse jetzt den zaehler um eins erhöhen Sie ändern sich noch. Ich könnte entweder schreiben zaehler = zaehler +1, hiermit also in jedem Durchgang der zaehler um +1 erhöht, oder die Kurzform des Ganzen zaehler ++. Testen wir auch das! Das Ganze geht jetzt kompaliert und läuft, und wir sehen, irgendwann ändert also unser Programm. Schließen wir das Ganze also schnell wiederm das hier auch, und fassen noch einmal zusammen. Grundsätzlich wird eine while-Schleife mit einer Bedingung aufgerufen, solange diese Bedingung erfüllt ist, läuft die Schleife, und Sie müssen dafür sorgen, dass die Bedingung irgendwann nicht mehr erfüllt ist. Es kann sein, dass Sie hin und wieder auch mal sowas sehen: while (true). Hier kommt dann irgendeine Ausgabe oder irgendein anderes Programm, und im irgendwann das Ganze abzubrechen, gibt es hier irgendwo ein if, if irgendeine Bedingung, das schreiben wir - if ( true ), das wird immer stattfinden, soll er ein break durchführen. Und mit Hilfe dieses breaks wird dieser Codeblock verlassen. Wenn ich also das jetzt mal kompalieren und durchführen lasse, sehen Sie, dass diese "Ich tue was!" nur ein einziges Mal ausgeführt wird, und dann wirkt das Ganze entsprechend wieder ab, das heißt, Sie können auch eine while-Schleife verlassen, indem Sie irgendwo ein break senden. Wir werden jedoch auf diese Einstiege DVD uns hauptsächlich an dieser Stelle mit zaehlern bemühen.

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12 Std. 27 min (98 Videos)
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