Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Jetzt lerne ich Java 6

Datentypen

Testen Sie unsere 2017 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Java kennt acht primitive (d.h. nicht objektorientierte) Datentypen. Hier erfahren Sie deren Wertebereiche und Schreibweisen - und lernen nebenbei, dass man Deklaration und Definition in einer Zeile machen kann.
09:03

Transkript

Sie haben jetzt also gelernt, was die Deklaration - das ist das hier oben - und die Definition von Variablen ist. Wunderbar. In der Praxis wird Ihnen aber in den meisten Fällen das Ganze in einem Schritt begegnen. Man macht in der Praxis sehr selten das, dass man hier oben etwas deklariert, und dort unten etwas definiert. Denn das ist eine gefährliche Sache. Stellen Sie sich vor, Sie deklarieren dort oben drei Variablen. Und Sie sind hier unten besten Glaubens, dass diese auch irgendwann mal definiert worden sind. Tja, und dann berechnen Sie da irgendwas. Und weil Sie irgendwie die Definition vergessen haben, oder die schiefgegangen ist, kommt dort unten ungefähr Käse raus. Und damit so was nicht passiert, geht man als Programmierer hin und definiert Variablen direkt. Und wenn Sie diese noch nicht so richtig definieren können, weil Sie noch nicht so genau wissen, was reinkommt, dann setzt man irgendeinen der Floatwerte. Wir können das hier natürlich auch in einem Schritt jetzt tun. Das heißt, hier oben zahl wird direkt definiert mit 11, und hier zahl2 wird direkt definiert mit 47. Nun können wir uns die beiden Zahlen dort unten nämlich kurz ansparen. Na, was machen wir denn jetzt mit der Summe? Nun, wir könnten Sie eigentlich auf 0 setzen. Aber 0 ist ja auch ein Ergebnis. Und ja, wenn hier irgendwas schiefgegangen ist, dann kommt 0 raus. Und man denkt… hm.. Berechnung hat geklappt. Da das können wir hier auch recht einfach lösen, denn hier können wir doch einfach hinschreiben, dass zahl + zahl2 ist. Denn, wie Sie von mir schon gelernt haben, es wird immer von rechts nach links ausgeführt. Das heißt, er addiert hier beide, genau wie er das unten gemacht hätte, und legt sie in die Summe. Also brauchen wie diese Zahl auch nicht. Und schon ist unser schönes Programm etwas kürzer geworden, aber mit Sicherheit etwas sicherer. Und als Beweis, dass das Ganze funktioniert, können wir das kurz ausführen lassen. Und voilа: das Ergebnis ist 58. Und wir sind erst mal zufrieden. Wunderbar! Das hat soweit geklappt. Jetzt wollen wir natürlich noch etwas weiter über den Tellerrand schauen. Was gibt's denn noch da zu wissen? Es gibt, zum Beispiel, zu wissen, dass es nicht nur einen Datentyp gibt für ganze Zahlen. Das Ganze wäre auch im Ganzen recht langweilig. Es gibt insgesamt 8 primitive Datentypen. Warum die primitiv sind, werden wir später noch sehen. Welche Datentypen hätten wir denn? "Int" hat direkt ein paar Kollegen. Und die Kollegen heißen: "Byte" - ich nenne das Ganze mal "kleineZahl". Hier ist übrigens eine Sache, die man sich irgendwann angewöhnen kann: Wenn man Variablennamen schreibt und aus mehreren Teilen das Ganze zusammensetzt, machen Sie doch einfach mit einem Großbuchstaben weiter. Dann kann man das etwas besser erkennen. Das Ganze nennt sich "PascalCase", diese Schreibweise eng verwandt mit "CamelCase", also das mit den mehreren Höckern. Das wird einmal in Großbuchstaben. Aber wie gesagt, in Java hat sich die PascalCase-Schreibweise eingebürgert. Also Byte geht von - 128 bis + 127. Also diese Zahlen können Sie drin aufnehmen. Und… tja, 0 wäre natürlich auch eine Zahl, die aufgenommen werden kann. Dann hätten wir noch die etwas größere Variante. Das ist das sogenannte "Short": "etwasGroesser" Das geht von - 32768 bis + 32767 Woher kommt das? Nun das Byte ist genau ein Byte lang. Und ein Byte sind 8 Bit. Daher ist es eine 8-Bit-Ganzzahl. Und 2 hoch 8 sind insgesamt 256 Werte, die da reingehen. Und daher von - 128 bis + 127. Also doch relativ gut nachvollziehbar. Das Short ist eine 16-Bit-Ganzzahl und daher -32768 + 32767 Hier können wir also dann mal 32000 eingeben. Dann hätten wir unseren Kollegen Integer, den wir da oben schon kennengelernt haben. Das ist eine 32-Bit-Ganzzahl. Die Zahl - die sage ich Ihnen jetzt nicht, die können Sie zu Hause auf dem Taschenrechner ausrechnen. Und dann gibt's noch einen etwas größeren Kollegen. Nennen wir ihn mal "sehrGross". Und zwar, das ist dann der Kollege "Long". Und Long ist eine 64-Bit-Ganzzahl. Das ist also sehr sehr groß. Da können wir hier mal negative Zahlen nehmen, zum Beispiel,so etwas: -90000 Damit hätten wir die Ganzzahlen. Aber nur mit Ganzzahlen wird das Laben natürlich etwas langweilig. Und natürlich gibt es auch Kommazahlen in Java. Bei den Kommazahlen wird zwischen zwei verschiedenen unterschieden. Das eine ist das "Float". Float ist eine 32-Bit-Gleitkommazahl, und hat auch schon einen sehr großen Wertebereich, aber eine nicht - sagen wir's mal - wissenschaftliche Genauigkeit. Nehmen wir also mal ein Float, eine Fließkommazahl - das ist eine 32-Bit-Gleitkommazahl. Und das nennen wir mal "kommaZahl". Und das wäre dann zum Beispiel eine 47. (Komma) - und hier ist es also der Punkt. Sie müssen sich merken, das Komma innerhalb von Java ist der Punkt - 47.11 Und damit jetzt hier auch der Compiler nachher weiß, wir meinen wirklich keine der nächsten größeren Datentypen, sondern wirklich ein Float, hängt man noch ein kleines "f" dahinter dran. Und damit ist dem Compiler jetzt klar: okay, 47.11 - das soll als Float herausgerechnet werden. Das war die 32-Bit-Gleitkommazahl. Und jetzt kommt noch die 64-Bit-Gleitkommazahl, also mit einer höheren Genauigkeit. Und das ist das "Double". Und Double, wie gesagt 64-Bit-Gleitkommazahl, das ist also wirklich die größte Variante. "kommaZahlGross" nenn' ich das Ganze mal. Und dann sagen wir, das ist 47.11. So, jetzt hätten wir unsere Zahlentypen alle beieinander. Es kann Ihnen übrigens bei Float ganz gerne mal passieren, dass man hier hinten das kleine "f" vergisst. Dann bekommen Sie beim Kompilieren einen Fehler. Das möchte ich Ihnen auch gerne kurz zeigen. Ich speichere mal und kompiliere mal kurz. Und schon sehen Sie, da haben wir einen richtig groben Fehler, und zwar in der Zeile: float kommaZahl - 47.11 Er sagt: hör mal zu, hier hast du einen Doublewert , in dem ist die größte Genauigkeit - 47.11. Wäre ein Double. Und das versuchst du in eine Schublade zu quetschen, die aber nur für ein Float Platz hatte. Und das ist ein Fehler. Und daher, wie gesagt, machen Sie das, indem Sie hier ein kleines "f" hinten dranhängen, das so viel heißt, wie: ich weiß, das soll trotzdem ein Float sein. Nun gut. Jetzt aber noch zu den anderen Datentypen, die keine Zahlen sind. Und dann gibt es eigentlich nur zwei, die für uns interessant sind. Das ist das eine, das nennt sich "Char". Und Char meint ein Zeichen. Und die Zeichen, damit man weiß, dass es ein Zeichen ist, sondern kein Variablenname, schreibt man in einfachen Anführungszeichen. Das wäre aber hier zum Beispiel ein 'ü'. Ja, und damit hätten wir nach Zeichen ein 'ü' gelegt. Hier gelten übrigens keine doppelten Anführungszeichen. Doppelte Anführungszeichen sind das Zeichen für den Compiler, dass es sich um einen String, also um eine Zeichenkette, handelt. Und Zeichenketten haben in Chars nichts verloren. Bekommen wir auch hier schon mitgeteilt. Er hat gefunden, ein String und das passt nicht in die Schublade "Char". Okay. Also, einfache Anführungszeichen, und schon ist unser Compiler auch zufrieden. Gut, letzter Datentyp der primitiven. Das ist das "Boolean" Und der ist sehr lustig, denn es ist ein Wahrheitswert. Der kann nur zwei Werte annehmen: Entweder etwas ist wahr, oder es ist nicht wahr. Also die Sachen, die wir aus der Kinderzeit kennen naja - so ungefähr wahr - gibt es hier nicht. Also entweder wahr oder nicht wahr. Und wahr, das ist das englische Wort "true", das schreibt sich dann ohne Anführungszeichen oder einfache Anführungszeichen, denn das ist eben ein zugewiesener Wert: etwas ist wahr. Und hier falsch wäre "false". Das soll so ein Wahrheitswert. Die werden wir noch später ganz viel bei Verzweigungen haben. Damit haben Sie jetzt also die primitiven Datentypen kennengelernt. Was heißt das denn jetzt mit "primitiv"? Nun, primitive Datentypen sind so ziemlich die einzige Ausnahme innerhalb von Java, wo es nicht um Objekte geht. Das heißt, diese primitiven Datentypen sind wirklich eingebaut im Compiler. Alles andere, was wir an Datentypen haben, zum Beispiel Strings, Arrays und vieles vieles mehr, all das sind Objekte und Klassen. Daher nennt man diese Datentypen hier "primitiv" im Gegensatz zu den Objektdatentypen.

Jetzt lerne ich Java 6

Steigen Sie ein in die Programmierung mit Java 6, lernen Sie die Grundlagen kennen und unternehmen Sie anschließend Ihre ersten Schritte in der objektorientierten Programmierung.

12 Std. 27 min (98 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!