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Deklaration und Definition

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Variablen sind vom Prinzip her nichts anderes als Schubladen, in die man Werte legen kann. Damit das funktioniert, müssen sie zuerst 'deklariert' werden, bevor sie 'definiert' werden können: Der Compiler muss wissen, welches Format und welchen Namen die Schublade erhalten soll, nur dann ist die Speicherung erfolgreich.
06:40

Transkript

Bis jetzt haben Sie gelernt, wie Sie eine Java-Klasse erzeugen können und darin hübsche Ausgaben mit System.out.println definieren können. Das Ganze war sehr langweilig, denn Sie wollen natürlich irgendwann interaktiv werden. Sie wollen Werte gegebenenfalls über Tastatur-Eingaben, aus Datenbanken und ähnlichem sammeln, diese Werte und die Information verarbeiten, und diese dann dynamischer ausgeben. Für alle diese Schritte, die ich gerade genannt habe, benötigen wir Variablen. Variablen sind vom Prinzip her nichts anderes als Schubladen, in denen wir Werte legen. Und daher wollen wir uns das in dieser Lektion etwas näher anschauen. Legen wir doch einfach ein neues Projekt innerhalb unseres NetBeans an: File - New Project, gehen hier in die Kategorie "General" und sagen: wir wollen eine neue Java-Application haben. Nennen das ganze Projekt "Variablen", suchen uns hier noch einen Ordner aus, wo wir das Ganze ablegen wollen. Ich gehe hier dann in meine Rohdaten, in Lektion 2. Und nun können wir hier sehen, dass hier als Name "variablen.Main" angelegt wurde. Das heißt, hier wird automatisch ein Paket mitangelegt. Ein Paket ist eine Ordnungsstruktur für Klassen. Und damit wir das einheitlich haben und damit man meine Quellcodes erkennt, machen wir folgendes: Ich leg' hier einfach mal ein Paket an: de.ipartner.java.Variablen - und danach setze ich den Namen der Klasse, die wir haben wollen, und das nennen wir einfach - Variablen. Also zwischen den einzelnen Stufen stehen Punkte, ähnlich wie das in Verzeichnisstrukturen sind. Und wir sollten uns das hier direkt angewöhnen. Jetzt gehen wir hier auf "Finish". Und nun legt unsere NetBeans-Umgebung entsprechend ein neues Projekt an. Und das Ergebnis meines interessanten Namens ist hier oben, dass wir hier in dieser Zeile stehen haben. Dass unsere Klasse jetzt zu einem Package gehört, und dieses Package gehört zu de.ipartner.java Damit ist diese ganze Sache also geregelt. Und da drin gibt's jetzt eben meine Klasse mit dem Namen "Variablen". Und da ist nichts anderes, als wir bis jetzt kennen. Mach ich hier mal kurz die Projektansicht auf. Sie sehen, dass jetzt hier im Source Package entsprechend jetzt auch so 'ne Ordnerstruktur entstanden ist: de.ipartner.java und hier drin die Kits, also meine Java-Datei. Ein bisschen neues, aber das macht ja nichts. Nun können wir uns endlich den Variablen zuwenden. Es gibt verschiedene Orte, an denen wir Variablen verwenden können. Und grundsätzlich muss man, bevor man Variablen verwendet, diese deklarieren, also bekannt machen. Da gibt es auch viele verschiedene Orte, wo das geht. Wie beginnen mal am einfachsten Ort, und zwar hier - innerhalb der main-Methode. Da drinnen wollen wir jetzt beginnen. Und wenn wir eine Variable brauchen, zum Beispiel für eine Zahl, dann müssen wir den Datentyp mitteilen. Wenn wir eine ganze Zahl haben wollen, wie 11, 22, 36, dann ist das ein Integer. Und dafür verwenden wir das Schlüsselwort "int", wie Integer. Das wird auch wieder klein geschrieben. Und dürfen einer Variablen einen Namen geben. Nennen wir das Ganze mal "zahl" Und da das eine Anweisung ist, kommt danach ein Semikolon. Damit haben wir also jetzt dem Compiler mitgeteilt: wir brauchen eine Variable "zahl" mit dem Datentyp - Integer. Sozusagen reserviert uns jetzt der Compiler eine Schublade vom Datentyp Integer. Damit wird die Schuhgröße festgelegt. Weil das Ganze so schön war, machen wir direkt noch eine. Und dann sehen wir, ich nenne die ganze Variable mal "zahl2" Das ist also ein guter Punkt, um uns kurz über die Variablennamen Gedanken zu machen. Grundsätzlich dürfen Sie Buchstaben verwenden und Zahlen, und es gibt noch einige Sonderzeichen, die Sie verwenden dürfen. Zum Beispiel, den Unterstrich dürfen Sie verwenden. Und Sie müssen darauf achten, dass Sie niemals einen Variablennamen mit einer Zahl beginnen. Also, zum Beispiel, hier - erste Zahl - das wäre keine gute Idee. Denn dann würde der Compiler eben hier lesen: Moment, okay, wir brauchen einen Integer: 1. Moment, was ist das? Also Namen dürfen niemals mit Zahlen beginnen. Auch jetzt ist eingebürgert, dass Variablen klein geschrieben werden. Dann weiß man - okay, das ist eine Variable. Vom Prinzip her ist eine Variable nichts anders als eine Schublade im Speicher. Und in diese Schublade dürfen Sie zu Laufzeit beliebige Dinge reinlegen. Und damit wir das reinlegen können, machen wir nach der Deklaration - Deklaration: wir machen bekannt - eine Definition. Hier lege ich zum Beispiel in die Schublade "zahl" den Wert 11 hinein. Und der Zuweisungsoperator gibt Zuweisung: das, was da reingehört, ist das gleiche Zeichen. Man liest eine Zuweisung immer von rechts nach links. Das heißt, die 11 wird hineingelegt in die Schublade "zahl" Und da das Ganze so schön war, machen wir das auch für die zahl2 auch noch. Dann nehmen wir mal 47. Auch das ist 'ne Anweisung. Wow, wir kriegen aber mehr Zahlen. Jetzt wollen wir das Ganze natürlich ausrechnen - was gibt das Ganze? Ja, und dafür könnten wir doch sagen: hey, wir brauchen noch einen Integer. Nennen wir den "summe". Und Sie ahnen das schon: summe ist gleich zahl + zahl2 Und das ist auch wieder was. Und ein Semikolon am Ende setzen, denn wir wissen, dass da eine Anweisung ist. Auch hier wird das Ganze von rechts nach links gelesen. Er nimmt zuerst diesen Teil "zahl", addiert dazu "zahl2", und das Ergebnis, das hier rauskommt, das legt er dann in diese Variable hinein, und macht "summe". Und damit wir auch irgendwann mal ein Ergebnis sehen, kommt: System.out.println - Klammer auf - ("Das Ergebnis lautet:") Semikolon. Jetzt unten direkt noch eine Zeile: System.out.println Und diesmal kommen hier keine Einführungszeichen drin. Denn diesmal wollen wir ja, dass die Summen ausgeben. Und dann schreiben wir einfach die Summe hier in die runden Klammern hinein. Einmal hier oben wird eben die Zeichenkette ausgegeben: Das, was zwischen den Einführungszeichen steht. Und hier wird eben der Wert aus dieser Schublade ausgekippt. Speichern wir das Ganze und lassen das Ganze mal ausführen. Und gucken, was mal da so rauskommt. Uhu, der kompiliert. Und hier kommt jetzt unser Ergebnis. Das Ergebnis lautet: 58. Wir haben eine erste Berechnung geschrieben.

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12 Std. 27 min (98 Videos)
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