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C++

main() und die Standardparameter

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Nicht nur Funktionen können Parameter empfangen. Auch das Programm selbst kann Argumente annehmen, auf die Sie im Programmablauf reagieren können. Der Trainer zeigt, wie das funktioniert.

Transkript

Ich möchte jetzt mal grundsätzlich was zum Programmaufbau sagen. Bisher haben wir ja diesen Kopf hier kennengelernt als die Funktion 'main', mit der Rückgabe 'integer' und dem Parameter 'void'. Das 'void' kann man auch weglassen, das ist nach ANSI eigentlich auch noch zulässig, nach ANSI C. Aber was es früher gegeben hat, war diese Schreibweise 'void' und dann ohne Rückgabewert. Das ist jetzt im Prinzip verboten. Bei ANSI C++ darf man es nicht verwenden, 'int main' ist eigentlich die eine Variante, die zulässig ist, dann 'int void', das kennen Sie, 'int main void'. Also ohne Parameter, und es gibt noch eine andere Variante, die möchte ich Ihnen an dieser Stelle auch noch zeigen, weil sie ganz praktisch ist. Da kommt jetzt hier ein bisschen was Kryptisches, da muss man mal kurz etwas vorwegnehmen, nämlich die Pointer. Und das sieht hier so aus. Das ist nämlich so, dass man hier Argumente übergeben kann, die man dem Befehl mitgibt, bei der Ausführung. Das kann sogar ein Windowsprogramm sein, oder unter DOS. Das was man in der Kommandozeile dazuschreibt. Und hier bekomme ich die Werte dieser Parameter. Man kann sich die ganzen Werte mal ausgeben. Ich zeige Ihnen mal kurz, wie man das macht, weil das ganz praktisch ist. Im Laufe unserer Programme kann man das durchaus mal verwenden. Solche Programmparameter sind auch sehr praktisch, da kann man zum Beispiel mit einer einfachen Installation unterschiedliche Programmversionen realisieren und einfach durch Ändern des Parameters, dann sozusagen intern umschalten und beim Aufruf dadurch sich das merken. Man kann bei jedem Programm diese Kommando-Parameter durch rechte Taste auf das Programm klicken, und dann kann man unter Eigenschaften das einstellen, kann man diese Parameter einstellen. So jetzt gebe ihn mal hier aus. Kleines 'i',das wollen wir uns anschauen. Und dann hier mache ich mal noch das 'argv[i]'. Wie gesagt, das es ist ein Feld von Pointen auf Zeichenstrings. Das ist ein bisschen tricky und ich muss mich kurz konzentrieren, damit ich dieses auch tippen kann, während ich erzähle. Ist ein bisschen kompliziert, das ist nicht ganz so einfach, so jetzt aber. Also hier, die Ausgabe. Wir geben alle Argumentwerte aus. Also 'argc' ist ein Counter, der sagt einfach an, wieviel Argumente es sind. Und hier mit diesem Ausdruck, kann ich die Argumente ausgeben. Die kann man dann später vergleichen und irgendwas damit anfangen. Hier starte ich das einfach mal so, da passiert nichts aufregendes. Wir haben jetzt gar kein Parameter angegeben, aber es kommt in der Tat der erste Wert. Nämlich 'argc' ist '1'. Der Wert 0 ist das erste, was dann dort steht. Das ist hier nämlich der Programmpfad, der ist ziemlich groß. Und ich habe das schon mal vorbereitet. Ich hab hier mein DOS Prompt aufgemacht. Genau, zu diesem Programmpfad, wo die Excel-Datei nämlich tatsächlich steht. So kann man das leicht rausfinden, weil man muss sich hier mit dem DOS Prompt da reinwursteln. Das ist manchmal nicht so ganz einfach. So, jetzt kann ich den auch so aufrufen, einfach direkt. Da kommt jetzt, Sie sehen schon gar nicht mehr der ganze Pfad, sondern nur noch der Name hier und wenn ich jetzt das hier mit "Hallo Welt" mal angebe. Dann sehen Sie, kommt hier als Parameter dazu 'Hallo', und noch ein neuer Parameter '2'. Also 0,1,2, insgesamt 3 Parameter, so kann man die natürlich auch dann hier jeweils verwerten. Und wenn man..."Test 123", da irgendwie sowas mal... in Anführungszeichen schreibt, dann wird es hier als ein Parameter gewertet. Also, das ist eine ganz praktische Geschichte, um Programmen zusätzliche Parameter mit zu übergeben, die man dann im Programm auswerten kann, wie gesagt. Das kann ich im Explorer zum Beispiel durch Rechtsklick Eigenschaften auch machen. Unter Linux ist diese Variante sehr gebräuchlich, Parameter dazuzuschreiben. Der Compiler selber arbeitet ja auch so. Da kann man hier zum Beispiel den Namen der C Datei angeben. Oder C++ Datei. Ausgabeparameter, Schalter und so weiter und so fort. Und der wertet das elegant aus, auf die Art und Weise braucht man eine Ein- und Ausgabe beim User. Und man kann das Ganze automatisieren, in ein Script schreiben zum Beispiel, deshalb ist das so praktisch diese Kommandozeilen-Parameter auszuwerten. Deshalb gibt es das in allen C++ Sprachen. Wird häufig genutzt auch bei den graphischen Oberflächen. Es ist keine Seltenheit, dass man das findet. Und da wie gesagt kann man es im Allgemeinen auch wieder über Parameter einstellen beim Aufruf.

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9 Std. 3 min (143 Videos)
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