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C++

Prozeduren, die einfachste Form einer Funktion

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Lernen Sie in diesem Film, wie Sie Logiken, die Sie oft benötigen, in selbst erstellte Funktionen auslagern, um immer wieder darauf zugreifen zu können.

Transkript

Ich möchte Ihnen jetzt zeigen, wie man sich mit Funktionen das Leben leichter machen kann. Zumindest was das Programmieren angeht. Eine Funktion kann ich ja hier mal aufrufen. Meine Funktion zum Beispiel, und die soll jetzt irgendwas tun. Der Punkt ist, dass ich natürlich hier nicht alle Kommandozeilen reinschreiben möchte, in diese 'main'-Routine. Das ist ja irgendwie langweilig, vielleicht brauche ich "meineFunktion()", was auch immer die jetzt im Moment tun soll, mehrmals. Und damit spare ich mir natürlich Schreibarbeit. Also genau das ist eigentlich der entscheidende Punkt. Wenn man etwas mehrfach verwendet, dann macht es sofort Sinn eine Funktion zu definieren, und das tun wir jetzt mal. 'void' bedeutet, dass sie keinen Rückgabewert hat. "meineFunktion" schreibe ich jetzt hin und sie hat auch keinen Parameter, den ich übergeben kann. Das schreibt man ebenfalls mit 'void'. Man kann das auch in leeren Klammern stehen lassen. So und jetzt habe ich hier geschweifte Klammer auf und geschweifte Klammer zu. und in diesem Block kann ich jetzt reinschreiben, was die Funktion denn so alles tun soll. Na ja, dann machen wir noch was ganz einfaches, damit sich das auch hier etwas übersichtlicher gibt. "gibt etwas auf dem Schirm aus", zum Beispiel. Und den Zahlenvorschub machen wir auch noch rein. Damit bin ich eigentlich schon mit meinem Beispiel zu Funktionen fertig. Hab da wirklich eine ganz einfache Funktion. Und jetzt starten wir das mal hier, wieder ohne Debug. Schauen uns an was passiert. Jetzt wird die Funktion zweimal aufgerufen, also 'gibt es auf dem Bildschirm aus', 'gibt es auf dem Bildschirm aus'. Ich kann sowas jetzt natürlich hier noch mit einer Schleife aufrufen. Was ich auch immer mit dieser Funktion machen möchte. Es gibt noch eine Besonderheit. Sie können natürlich dann if-Anweisungen reinschreiben und codieren, was auch immer sie mögen, genau wie im Hauptprogramm. Denn Sie sehen die Ähnlichkeit hier, das Hauptprogramm ist eigentlich genau so aufgebaut, das ist ja eigentlich auch eine Funktion. Hier in dem Fall liefert sie einen integer-Wert zurück und 'void' als Parameter. Und hier haben wir ein 'void', also kein Ergebnis, das ist der einzige Unterschied. So, das was ich jetzt noch zeigen wollte, was erstmal wichtig ist. Wenn Sie die Funktion, zum Beispiel dahinter definieren, also eigentlich erst zu spät sozusagen. Nach ihrem Aufruf, da kann es passieren, dass man da eine Fehlermeldung bekommt, und das ist auch hier in der Tat so. 'meineFunktion' wurde nicht gefunden, weil zu diesem Zeitpunkt ist sie nicht definiert. Das ist eine Besonderheit von C oder C++, dass man das immer vorher definiert haben muss. Jetzt kommt aus dem Dilemma zwar hier leicht drum, indem man das da vorne schreibt. Aber was ist, wenn hier wieder eine Funktion aufgerufen wird, die weiter hinten steht. Irgendwann klappt das Ganze nicht mehr und deshalb braucht man eine sogenannte Vorwärtsdeklaration. Und das ist nichts anderes, als der Kopf der Funktion, der den Namen hier und die Parameter, die sogenannte Signatur, genau definiert, und dem Compiler damit sagt, aha, da kommt noch irgendwann eine Definition davon. Beziehungsweise die Deklaration mit den ganzen Inhalten. Aber hier sage ich schon mal, wie diese Funktion überhaupt heißt und welche Parameter sie hat, und dann kann ich die aufrufen und hinten schreibe ich dann, was tatsächlich für Statements dann in dieser Funktion enthalten sind. So und jetzt funktioniert das Ganze dann auch wieder ganz brav. Jetzt zeigen wir Ihnen noch ein Beispiel. "int", machen wir hier noch eine andere Funktion. "andere" nenne ich die jetzt einfach mal fantasielos. Noch ohne Parameter. Da zeige ich ihnen nachher noch ein bisschen mehr dazu. Habe mich jetzt hier aber gerade kurz vertippt mit der Tastatur. Da muss ich jetzt natürlich auch wieder in geschweiften Klammern erstmal reinschreiben, was Sache ist. Und diese andere Funktion... - na heute rutscht der Cursor immer nach oben - Machen wir das mal so. Jetzt. Da kann ich jetzt irgendwas berechnen und zum Beispiel hier, ein Ergebnis zurückgeben. Ich wollte jetzt nicht gerade null reinschreiben, das ist ein bisschen langweilig. "int erg" schreiben wir hierhin. Und ich muss das Ergebnis natürlich hier irgendwie berechnen. "= 123". Da könnte jetzt eine größere Formel stehen. Und dann kann ich hier unten ganz normal diese Funktion aufrufen zum Beispiel in einer Ausgabe. Wir hatten sie genannt 'andere'. Muss ich hier in Klammern setzen, ich habe ja keine Parameter. Man könnte, also wie gesagt, da später noch was machen. So jetzt schauen wir mal was passiert, wenn ich das Ganze aufrufe, dann habe ich hier... gleich ein entsprechendes Ergebnis. '123' kommt jetzt hier raus. Na ja, in der Form ist es nun wirklich noch nicht ganz sinnvoll. Interessanter wird das Ganze nachher mit Parametern. Die Rückgabewerte wollte ich aber erst schon mal vorwegnehmen. Das werden wir uns nachher genauer nochmal anschauen. Sie haben erstmal gelernt, wie man eine solche Funktion hier überhaupt definiert und wie man sie dann aufruft. Also hier haben wir 'andere' definiert, hier haben wir 'meineFunktion' definiert, und hier sind die beiden Aufrufe. Das ist versteckt hier in einem Ausdruck.

C++

Machen Sie sich mit den einfachen Grundlagen zu C++ vertraut und lernen Sie anhand zahlreicher Übungs- und Codebeispiele die Klassenkonzepte, Prozeduren und Funktionen kennen.

9 Std. 3 min (143 Videos)
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