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Look & Feel switchen

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In dieser Lektion lernen Sie, den Stil Ihrer GUI zu ändern: neben dem Java-Metal-Design können Sie Ihre Oberfläche auch im Look&Feel des Betriebssystems anzeigen lassen. Für Nostalgiker bietet Swing auch den klassischen Motif-Look.
04:03

Transkript

Zum Abschluss unseres Rundganges durch einige wichtige swing-Komponenten möchte ich Ihnen in diesem Beispiel noch eine Kleinigkeit zeigen, die beweist, wie leistungsfähig 'swing' ist und welche Vorteile Sie damit haben, dass letztendlich die swing-Komponenten von 'swing' selber gezeichnet werden. Hierzu habe ich eine kleine Applikation geschrieben. Ich habe die Möglichkeit, dieses Formular hier über einen dieser drei Knöpfe umzuschalten. Und zwar das sogenannte 'Look and Feel'. Standardmäßig zeigen sich swing-Komponenten in einem sogenannten 'Metal-Look'. Dieser Look ist auf allen Plattformen gleich und ist, wie gesagt, die Standardeinstellung für swing-Komponenten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, auch auf Ihren Betriebssystem basierenden Look umzuschalten. Nutzen Sie also ein Windows-System, können Sie mit einem Klick Ihre Elemente zurück nach Windows tauschen. Gleichzeitig können Sie auf Mac OS natürlich zu Ihrem Betriebssystem wechseln. Dabei können Sie jedoch nicht über die Plattformen hinweg wechseln. Das heißt, Sie schaffen es nicht, auf einem Windows-System in eine Mac-Oberfläche zu wechseln und umgekehrt geht es genauso nicht. Sie haben jedoch noch eine dritte Möglichkeit: Eine sogenannte Motif-Oberfläche. Diese stammt aus UNIX und ist meines Erachtens mittlerweile etwas veraltet. Wie dieses Programm funktioniert, möchte ich Ihnen im Kurzen noch zeigen. Sie finden es auf Ihrer CD. Die Grundfunktionalitäten des Programmes sollten Ihnen eigentlich geläufig sein. Das einzige Geheimnis liegt in den Event-Handlern. Und daher scrolle ich jetzt hier einfach einmal hinunter. Ich habe mir eine Klasse KnopfActions, abgeleitet aus der Schnittstelle 'ActionListener'. Das haben Sie ja bereits gemacht und entsprechend die Methode 'ActionPerformed' mit dem übergebenen 'ActionEvent' entsprechend implementiert. Das was den Wechsel des Aussehens, also das In unserer Elemente tut, ist diese Zeile hier. Sie sehen, dass ich hier auf ein Objekt zugreife, dass sich UIManager nennt. Dieses bringt mir eine Methode mit, die 'setLookAndFeel' heißt. Nun habe ich in meinen Packeten von swing und auch in anderen Paketen entsprechende Oberflächen und kann diese referenzieren. Dabei kann jedoch einiges schief gehen. Z.B. habe ich hier die Macintosh-Oberfläche weggelassen, weil ich davon ausgegangen bin, dass die meisten Kunden mit Sicherheit keinen Macintosh haben, jedoch für einen Mac-Kunden, kein Problem. Das heißt, es kann sein, dass das entsprechende 'LookAndFeel' nicht gefunden wird. In Anbetracht dessen wird dann eine Exception geworfen. Daher sitzt dieses Ganze in einem 'try-catch-bloc'. Wenn also eine Exception geworfen wird, sprich, die entsprechende Skin nicht gefunden wird, wird die Exception gecatched und auf der Konsole lediglich "Geht leider nicht!" ausgegeben. Wenn es funktioniert, wird die entsprechende Komponente im nächsten Neuzeichnen im neuen Look gezeichnet. Damit jedoch die ganze Oberfläche neu gezeichnet wird, setze ich hier unten über 'SwingUtilities.updateComponentTreeUI' entsprechend meine Panels zurück. Je nachdem, wenn Sie Ihr Hauptprogramm in einem eigenen Panel haben, reicht auch nur die Angabe dieses einen Panels. Das war's eigentlich schon. Viel Spaß mit Ihren wechselnden Oberflächen.

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12 Std. 27 min (98 Videos)
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