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Media Encoder CC Grundkurs

Effekte – Looks

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Statt des bisherigen, einfachen Gaußschen Weichzeichners  bietet der Media Encoder nun eine Reihe leistungsfähiger "Lumetri Looks", die mit SpeedGrade erzeugt werden können. Was sich damit anstellen lässt, verrät dieser Film.
07:49

Transkript

Bisher war ja der einzige Filter im Adobe Media Encoder ein einfacher Gaußscher Weichzeichner und jetzt stehen mir so genannte Lumetri Looks zur Verfügung. Das sind Looks, die ich mit Adobe SpeedGrade erzeugen kann und jetzt Clips oder Projekten hier hinzufügen kann. Nehmen wir als allererstes Mal einen Film und fügen ihn der Warteschlange hinzu. Wir nehmen mal diesen hier. Das ist eine Stadtansicht und klicken auf "Öffnen". Ich möchte jetzt, wenn ich diesen Film anschaue, einen speziellen Look und diesen Look möchte ich dann auf andere Clips übertragen. Als allererstes gehe ich in den Effekte-Bereich und aktiviere hier mal den Bereich Lumetri Look. LUT steht für Lookup Table. Und jetzt kann ich hier ein Preset auswählen. Da werden schon eine ganze Reihe an Presets mitgeliefert. Man kann einfach eines auswählen und mit den Pfeiltasten durchschalten. Dann sieht man, da sind ganz schöne Schwarz-Weiß-Vorgaben, Anpassung der Sättigung oder Sepia. Bei "Angewendet" heißt hier Träume ein Preset. Das heißt hier stehen mir deutlich mehr Eigenschaften zur Verfügung als vorher mit dem Gaußschen Weichzeichner. Und all das kann ich auch abspeichern. Das heißt, ich kann sagen, diese 3-fach-Tonung gefällt mir vielleicht ganz gut, die möchte ich jetzt übernehmen für mehrere Clips. Dann kann ich mir das als Vorgabe abspeichern und damit nicht nur die Video- und Audioeinstellungen sichern, sondern auch die Effekteinstellungen und ich kann sie dann auf viele andere Clips übertragen. Wenn jetzt hier nicht so das Wahre dabei ist, dann kann ich natürlich auch einen Lookup Table auswählen. Den muss ich natürlich erstmal in Adobe SpeedGrade erstellen. Bestätigen wir das mit OK. Wir verkleinern kurz mal den Adobe Media Encoder und gehen dafür zu Adobe SpeedGrade. Hier möchte ich ein neues Projekt erstellen. Wir wählen auf der linken Seite unter Desktop den Ordner aus, wo unsere Projektdateien liegen. Wir laden hier mal diesen Clip, indem wir auf "Hinzufügen" klicken und wechseln vom Reiter Medium auf den Reiter Farbe. Hier kann ich mir den Clip in der Originalgröße zeigen lassen oder hier auch etwas dichter ranzoomen, gerade wenn ich weich- und scharfzeichnen will, ist das ganz praktisch. Man muss dazu sagen, die Arbeitsoberfläche von Adobe SpeedGrade ist eigentlich für eine Full HD-Monitorauflösung gedacht, also 1920 x 1080. Das wirkt jetzt hier in dem kleinen Präsentationsbild schnell sehr unübersichtlich. Die Analysewerkzeuge kann man hier links ein- und ausklappen und für mich wichtig ist, dass wir in der Timeline in den Bereich Looks gehen. Dort kann ich jetzt so einen Filmlook erstellen und wir können jetzt hier den Offset anpassen, die Belichtung sozusagen. Ich kann meinen Clip hiermit etwas einfärben. Das mache ich am besten, indem ich hier mit der rechten Maustaste in das Farbrad reinklicke und jetzt die Maustaste nach links und rechts bewege. Damit passe ich den Look generell an. Mir schwebt da eher etwas Kühleres vor, also ziehe ich leicht nach rechts unten, wodurch ich meinen Clip dann einfärbe. Wenn ich jetzt das Mausrad betätige, kann ich den Clip dadurch heller und dunkler machen, wir wollen etwas mehr Kontrast. Alternativ kann ich hier in die Glanzlichter gehen, ziehe an dem Regler für die Helligkeit, um die stärker zu betonen, und man kann auch hier den Mittelpunkt mit der linken Maustaste anfassen und jetzt schieben. Auch da wollen wir mehr in Richtung Blau gehen. Da ich jetzt hier die Glanzlichter zu sehr nach oben gezogen habe, gehe ich in den Glanzlichterbereich und werde hier das noch ein Stück weit nach unten korrigieren. Das bezieht sich jetzt auf die ganz hellen Bereiche hier. Und so kann ich wirklich sehr feine Abstimmungen vornehmen. In SpeedGrade finde ich auch Effekte, die ich hinzufügen kann. Wir haben hier primäre und sekundäre Farbkorrekturen. Wenn ich zum Beispiel nur das Gelb oder das Rot einfärben möchte, da muss man Rot mal entsättigen. Dann kann ich eine sekundäre Farbkorrektur benutzen. Ich kann jetzt hier die Pipette aktivieren. Mal so ein bisschen in das Rot reinfahren, um den Farbton auszuwählen. Und jetzt können wir hier sagen, wir wollen die endgültige Sättigung etwas weiter nach unten ziehen, sodass jetzt hier das Rot nicht mehr ganz so stark in den Vordergrund tritt. Außerdem hätte ich ganz gerne noch einen weiteren Effekt. So, zuerst versuche ich das zu verkleinern, dazu klicke ich auf das Plus. Und hier möchte ich jetzt gerne einen Gaußschen Weichzeichner haben, den man vielleicht schon vermisst hat. Wählen wir den an und ich kann sagen, wie stark ich mein Material weichzeichnen möchte. Das sieht man am besten, wenn man auf die 100 % Darstellung geht. Jetzt kann ich hier den Weichzeichner-Radius anpassen. Und dann sehen wir den Effekt ganz gut. Vielleicht möchte ich das aber so haben, dass wir hier zwar einen starken Weichzeichnereffekt wollen, aber nur an den Kanten. Und dafür kann ich entsprechende Masken hinzufügen. Wir blenden die Maskensektion einmal ein und fügen hier eine Vignettierungsmaske hinzu. Wenn ich jetzt rauszoome, damit man das ganze Bild sieht, dann kann ich bestimmen, ob der innere oder der äußere Bereich maskiert werden soll, das heißt, wir können jetzt hier sehen, dass, wenn wir nach rechts gehen, je nachdem was ich jetzt aktiviere, diese Bereiche außen scharf sind und der maskierte Bereich unscharf oder umgekehrt. Und wir wollen die Maske noch so anpassen, dass wir die Größe überarbeiten. Dazu gehen wir auf das Maskenwidget. Blenden das mal ein und können jetzt unsere Maske hier vergrößern. Nicht nur der Gaußsche Blur lässt sich markieren, auch alle anderen Informationen. Ich kann jetzt auch eine Vignettierung herumlegen, indem ich eine primäre oder sekundäre Farbkorrektur maskiere. Aber in meinem Fall bin ich so schon ganz happy mit dem Footage. Wir müssen diesen Look jetzt noch abspeichern. Dafür gehe ich hier unten in die Looks-Sektion. Wir machen die auch mal ein bisschen größer. Und ich hab mir hier, wenn ich mal runterscrolle, dann schon den Lookordner rausgesucht unter Projektdaten Looks. Das heißt, ein Look, den ich speichere, wird jetzt automatisch hier in diesem Tab abgelegt. Man kann hier weitere Tabs hinzufügen. Wir klicken jetzt auf "Look speichern" und geben dem Look einen Namen. Nennen wir das ganz mal "etwas kühler". "Cold Look", ok, und gehen jetzt zurück zum Media Encoder. Hier kann ich jetzt eine Reihe von Clips hinzufügen. Wir wollen noch diese anderen Stadtszenen nehmen und klicken auf "Öffnen". Wenn ich jetzt alle Clips auswähle und dann in die Vorgaben gehe, so kann ich jetzt allen Clips diesen Look hinzufügen. Diesmal nehmen wir nicht den Siebziger Look, sondern wir klicken hier wieder rein, wählen "Auswählen" und hier unter Projektdaten Looks finde ich meinen Look-Preset. Das kann ich jetzt hier hinzufügen und ich kann sehen, wie die äußeren Bereiche unscharf sind, in der Mitte ist es scharf. Den blauen Look sehe ich jetzt hier und das Rot wurde etwas entsättigt. Wir können ja mal vorher nachher anschauen. Das heißt, auch meine sekundäre Farbkorrektur ist hier angewendet worden. Und so kann man eben Looks in SpeedGrade erstellen oder die mitgelieferten Looks im Media Encoder benutzen und die beim Kodieren ganz schnell vielen Clips entsprechend zuweisen.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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