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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Zylinder-Mesh anlegen

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Das Zylinder-Mesh ist sozusagen das Trägerobjekt für das Etikett. Sie legen den Zylinder in einer eigenen 3D-Ebene an und positionieren ihn auf ein Zehntel Grad exakt im Bild.
07:22

Transkript

Jetzt schauen wir uns mal an, wie man das am besten macht, dass man ein Etikett auf eine leere beziehungsweise quasi nackte Weinflasche aufzieht, und das Ganze mit der Hilfe von Photoshops 3D-Möglichkeiten. Dazu brauchen wir erstmal die Weinflasche. Die ist in den Projektdateien zu finden. Ich mache die mal auf. Die sieht so aus, also eine ganz schlicht fotografierte Weinflasche, übrigens mit einer sogenannten Schuy'schen Spiegelung hier unten. Das ist nämlich keine echte Spiegelung, sondern es ist ein Trick, den ich von Eberhard Schuy gelernt habe. Der stellt einfach die eine Flasche auf die andere, das wirkt wie eine Spiegelung. Und es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, eine Flasche beziehungsweise ein Objekt überhaupt mal grundsätzlich abzubilden. Jetzt fehlt uns aber natürlich genau hier das Etikett und dieses Etikett möchte ich nicht einfach drauf legen in einer neuen Ebene, sondern ich möchte es so auf diese Flasche drauf legen, dass es perfekt zylindrisch gebogen ist. Und genau dieses zylindrische Biegen ist etwas, was mit klassischen 2D-Photoshop-Mitteln zwar gelingt, aber viel Arbeit macht, bis es gut aussieht, während es mit 3D-Möglichkeiten ziemlich einfach ist. Wir legen also erstmal eine neue Ebene an. Und in dieser neuen Ebene würde ich gerne ein 3D-Objekt laden, das quasi der Träger sein soll für unser Flaschenetikett. Unter "3D" "Neues Mesh aus Ebene" finden Sie all diese einfachen Geschichten, diese ganz einfachen Objekte. Da ist sogar eine Weinflasche drin, man könnte sogar diese Weinflasche verwenden. Nur, wir wollen das Etikett ja nur auf den geraden, zylindrischen Teil auflegen, von daher ist der Zylinder das einfachere Objekt und auch das, wie Sie nachher sehen werden, mit dem man mehr anfangen kann. Also, den Zylinder schnappe ich mir und werde jetzt gefragt: "Ist es jetzt okay mit sRGB?" Ja, im Moment ist es okay. Ich sage: "Jawohl", und habe dann plötzlich den Zylinder hier vorne stehen. Jetzt sehen Sie schon, dass wir hier irgendwas mit Beleuchtungsquellen zu tun haben. Möchte ich dahin? Nein, möchte ich nicht, also gehe ich erstmal in mein "3D"-Bedienfeld hier rüber und möchte gar nicht die Lichter sehen, sondern vielleicht erstmal die gesamte Szene. So sieht die aus und man stellt schnell fest, wenn wir da dieses Etikett drauf mappen, ist es wohl ein wenig zu groß. Warum? Na ja, weil der Zylinder die Flasche natürlich ganz genau abdecken sollte und auf keinen Fall deutlich größer sein wie jetzt. Was machen wir? Wir klicken zurück zu den Ebenen. Die 3D-Ebene ist aktiv, man sieht hier oben, das "Verschieben"-Werkzeug ist aktiv. Und noch etwas ist wichtig: Sie sehen dieses gelbe Rähmchen hier. Wenn Sie dieses gelbe oder, sagen wir mal, ockerfarbene oder, von mir aus, goldene Rähmchen sehen, dann wissen Sie, wenn Sie eines dieser Symbole hier oben verwenden, bewegen Sie nie das Objekt, sondern immer nur die Kamera. Und das ist gut, Sie wollen eigentlich nicht das Objekt verändern, sondern immer nur den Standpunkt, den Sie haben, wenn Sie auf das Objekt schauen. Und was wir jetzt wollen, ist, einfach ein Stückchen weiter zurückfahren mit der Kamera, also klicke ich auf dieses Symbol und fahre einfach mal in die richtige Richtung natürlich. Ich bewege die Maus nach oben und fahre so weit zurück mit der Kamera, bis wir so ungefähr die Größe der Flasche haben oder, sagen wir mal, den Durchmesser der Flasche. Ich würde Ihnen zumindest mal für jetzt, für den Anfang empfehlen, noch ein bisschen die Flasche überstehen zu lassen. Dann sehen Sie nämlich ganz genau, wie gut Sie das Mapping hier machen. Wenn die Flasche kleiner wäre beziehungsweise der Zylinder die Flasche komplett verdeckt, dann sieht man nicht ganz so genau, wie die Kanten hier zueinander sich verhalten. Und dann wäre es vielleicht schwieriger. So ist es wahrscheinlich einfacher, aber, ich glaube, man sieht jetzt schon, dass das mit dem Horizont noch nicht genau hinkommt. Wir müssen also mit dem "Shiften"-Werkzeug, mit dem klassischen "Bewegen"-Werkzeug hier, den Zylinder ein bisschen weiter nach unten fahren, so. Ich fahre ihn mal ganz auf die Seite. Und jetzt könnten Sie sich vielleicht mal fragen, auf welcher Höhe sich die Kamera befunden hat, die Kamera, mit der ich diese Flasche fotografiert habe. Und dann ist, glaube ich, klar, wir schauen hier schon von unten auf den Flaschenhals, wir schauen aber von oben auf diese positive Krümmung hier unten, das heißt, die Kamera war ungefähr an dieser Stelle. Das heißt, hier in etwa dürfte der Horizont sein. Ganz genau kommt es nicht drauf an, weil ganz genau können Sie es leider nicht festlegen, es sollte nur so ungefähr richtig sein. Wenn also beispielsweise der Zylinder so aussehen würde, dann wissen Sie, das ist zu weit von oben fotografiert. Das ist definitiv zu weit von unten fotografiert. Versuchen Sie einfach, den Zylinder parallel, diese Linien hier parallel zur Flasche verlaufen zu lassen, und natürlich wie gerade schon angedeutet, muss das Ding vor der Flasche stehen. Jetzt sind wir schon fast da, aber wir sollten vielleicht, um es etwas genauer zu machen, etwas dichter rangehen. Über "Cmd++" oder "Strg++" können Sie, wie im klassischen Photoshop auch, dichter an die Geschichte rangehen. Dann sieht es so aus. Und jetzt stellt man fest, na ja, das sieht so schlecht nicht aus. Hier ist es gar nicht so übel, aber an der Seite sieht es so aus, als ob wir nicht so ganz genau eine Parallele hätten. Was müssen wir also machen? Wir müssen unseren Zylinder ein klein wenig noch kippen, mal sehen, so ein bisschen in diese Richtung kippen. Und jetzt sehen Sie, dass wir oben einen geringeren, da unten einen größeren Abstand haben. Auf der Seite ist es genau umgekehrt. Was wir also tun müssen, ist, diesen Zylinder ganz leicht zu drehen. Das kann man einfach machen, indem man auf dieses "Drehen"-Werkzeug klickt. Dann lässt er sich ganz gut drehen. Sie sehen aber vielleicht auch, dass es gar nicht mal so ohne ist, das wirklich exakt hinzukriegen. Und dieses exakte Hinkriegen, das ich jetzt gerade fast zufällig geschafft habe, dieses exakte Hinkriegen kann man einfacher haben, indem man hier im "Eigenschaften"-Bedienfeld auf die Koordinaten klickt. Und dann sehen Sie relativ schnell, dass wir hier um die Z-Achse, da unten diese blaue Achse ist die Z-Achse, gerade eine Drehung von 9,5 Grad im negativen Bereich haben. Wenn Sie das jetzt also einfach mal selektieren, dann können Sie mit den Cursortasten arbeiten und das hat den großen Vorteil, dass Sie jetzt in Zehntel-Grad-Schritten zurückgehen können. Wenn Sie auf den Cursortasten quasi stehenbleiben, dann geht das, wie Sie das jetzt gerade sehen, relativ flott. Und auf diese Art und Weise kann ich ganz hervorragend genau arbeiten. So, ein bisschen weiter rüber muss das Ganze noch, haben wir ja gerade schon mal gesehen. Ich klicke also wieder auf das Allgemeine. Dann sollten wir ein bisschen hier rübergehen, so. Genau. Und jetzt sehen wir, dass es wirklich, naja, nach menschlichem Ermessen betrachtet, parallel aussieht. Ich kann also wieder ein bisschen dichter ran, damit die Flasche nicht übersteht und habe auf diese Art und Weise das Etikett, na ja, sagen wir mal, den Zylinder, relativ gut auf die Flasche drauf gemappt. Sie sehen auch hier unten, das kommt hin, das passt zu dieser Rundung da unten. Und wenn ich mir vorstelle, dass hier ungefähr die Kamera war, dann dürften wir hier gerade eben auch noch nicht auf die Oberfläche des Zylinders drauf schauen. Passt also und wir haben die Positionierung erstmal gut vorgenommen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

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2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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