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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Zusammenarbeit mit Windows Azure

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Windows Azure arbeitet bei der Erstellung von virtuellen Computern direkt mit Hyper-V zusammen. Dabei können virtuelle Festplatten aus einem lokalen Netzwerk hochgeladen und mit virtuellen Computern verbunden werden.
09:32

Transkript

Viele Unternehmen, die mit Hyper-V im lokalen Netzwerk virtuelle Computer erstellen, greifen häufig auch auf Windows Azure zurück. Windows Azure können Sie als 90 Tage Testversion nutzen und können relativ leicht, nachdem Sie die Testversion aktiviert haben, im Bereich "Virtuelle Computer" virtuelle Server erstellen. Hier arbeitet Windows Azure auch direkt mit Hyper-V zusammen. Es lassen sich von lokalen Netzwerken virtuelle Server bzw. deren Festplatten hochladen und mit den virtuellen Computern verbinden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, über die virtuellen Netzwerke in Windows Azure die virtuellen Server in Windows Azure mit dem lokalen Netzwerk zu verbinden. Das gilt zum einen für Domänen-Controller, d.h. Sie können Domänen-Controller in Windows Azure betreiben und von ihrem lokalen Netzwerk auf diese Domänen-Controller zugreifen. Umgekehrt können Windows Azure virtuelle Computer auf die Server im Netzwerk bei Ihnen zugreifen. Neben der Verwaltung in der Weboberfläche bei Windows Azure haben Sie auch die Möglichkeit zum einen auf System Center Virtual Machine Manager zu setzen. Ab Version 2012 R2 können Sie hier Windows Azure zusammen mit Hyper-V in Windows Server 2012 R2 verwalten. Sie können aber auch mit der PowerShell die virtuellen Server in Windows Azure verwalten. Ich zeigen Ihnen, wie Sie dazu vorgehen müssen. Damit Sie Windows Azure und die erstellten virtuellen Server in der PowerShell verwalten können, brauchen Sie die Windows Azure PowerShell. Diese laden Sie von dieser Seite herunter, also im Grunde genommen relativ einfach in Ihrem Portal, indem Sie auf "Downloads" klicken. Nachdem Sie die Windows Azure PowerShell-Erweiterung heruntergeladen haben, installieren Sie diese auf Ihrer Arbeitsstation. Dazu lädt der Installationsassistent entsprechende notwendige Dateien nach, die Sie benötigen. Wenn die Installation abgeschlossen ist, ist die PowerShell zunächst mal erweitert mit den neuen Funktionen für die Windows Azure PowerShell. Damit Sie die PowerShell aber nutzen können, um Windows Azure zu verwalten, müssen Sie wiederum Ihr Windows Azure-Abonnement mit Ihrem lokalen Rechner verbinden. Der Vorteil dabei ist, dass Sie nicht jedesmal konfigurieren müssen und sich authentifizieren müssen, sondern Sie starten die PowerShell und haben Zugriff auf die virtuellen Computer in Windows Azure genauso wie auf Ihren Hyper-V Computer. Anschließend, wenn der Installationsassistent startet, wählen Sie aus, was Sie denn genau installieren wollen. Die Standardauswahl reicht normalerweise aus. Danach installieren Sie die Tools auf einer Arbeitsstation. Sie sollten hier möglichst keinen Hyper-V-Server verwenden, sondern die Installation auf einem Computer im Netzwerk durchführen. Sie können die Windows Azure Power Shell Tools auch problemlos auf Windows 8.1 installieren und dann über die PowerShell 4.0 in Windows 8.1 auf die virtuellen Server in Ihrem Windows Azure Abonnement zugreifen. Sobald die Installation abgeschlossen ist, können Sie das Installationsfenster auch schließen. Sie finden dann auf Ihrer Startseite, wenn Sie nach PowerShell suchen, die Windows Azure PowerShell. Diese lädt schon die notwendigen Commandlets, die notwendig sind, um Windows Azure mit der PowerShell zu verwalten. Das Erste, was Sie benötigen, ist ein sogenanntes Veröffentlichungseinstellungs-File. Das ist im Endeffekt nichts anderes als eine verschlüsselte Datei, die erstellt wird, mit der Sie sich an Windows Azure dann authentifizieren. Sie installieren also Windows Azure PowerShell, geben danach den Befehl "Get Azure Publish Setting File" ein. Danach öffnet sich eine neue Browsersitzung. Diese erstellt eine Abonnenmentdatei und diese Datei können Sie jetzt auf Ihrem Rechner speichern. Ich speichere diese Datei jetzt einfach mal auf meinem Rechner im Verzeichnis "ctimp", damit ich am schnellsten und leichtesten Zugriff auf die Datei habe. Verwenden Sie auch möglichst einen kurzen Dateinamen, da Sie den Dateinamen später wieder eingeben müssen. Wenn Sie die Datei heruntergeladen haben, können Sie wieder in die PowerShell gehen. Hier müssen Sie jetzt die heruntergeladene Datei in Ihre PowerShell-Sitzung importieren. Dazu verwenden Sie das Command-Lib "Import Azure Publish Settings File" und dann den Pfad zur Datei. Also hier den Pfad "ctimp". Die Datei können Sie auch in die Zwischenablage kopieren und in der PowerShell einfügen. Wenn Sie an dieser Stelle diese Warnung erhalten, ist soweit alles ordnungsgemäß abgelaufen. Danach geben Sie jetzt den Befehl "Get-azure-subscription" ein. Idealerweise mit dem Bindestrich. Hier sehen Sie jetzt die Informationen von Ihrem Azure-Abonnement. "Get azure-VM" zeigt Ihnen jetzt die PowerShell alle von Ihnen erstellten virtuellen Server in der PowerShell an. Sie können  auch auf diesem Weg eine neue virtuelle Maschine erstellen. Dazu verwenden Sie "New Azure quick VM". Und die entsprechenden Optionen. Ich bestätige hier einfach alle Meldungen mal durch, weil ich hier keine neue Maschine erstellen will. Sie können über die verschiedenen Hilfeoptionen, die verschiedenen Optionen hier, also relativ einfach virtuelle Server erstellen. Informationen zu den virtuell erstellten Servern abrufen und Windows Azure direkt in der PowerShell verwalten. Der Umgang mit der Windows Azure PowerShell ist relativ einfach. Sie verwenden die Command Libs, die zur Verfügung stehen. Im Internet gibt es sehr viele Hilfeseiten, die Sie bei der Verwendung der Windows Azure PowerShell unterstützen. Ich zeige Ihnen in der folgenden Textdatei die verschiedenen Internetseiten und welche Information und Hilfe Sie auf diesen Seiten erhalten. Eine wichtige Seite, um die PowerShell Command Libs und Beispiele herunterzuladen ist zunächst diese Seite. Hier laden Sie die Command Libs für die Windows PowerShell selber herunter und Beispieldateien. Eine sehr umfassenden Anleitung, wie Sie mit den verschiedenen Befehlen arbeiten und auf Rechnern einrichten finden Sie in einem Blog bei Microsoft auf dieser Seite. Beispiele für die Windows Azure PowerShell finden Sie in der MSDN auf dieser Seite. In regelmäßigen Abständen sollten Sie auch auf der Seite der STK-Tools von Windows Azure schauen. Denn auch hier veröffentlicht Microsoft regelmäßig Beispiele und Tools, mit denen Sie arbeiten können. Eine Liste aller Command-Libs, die Ihnen in der Windows Azure PowerShell zur Verfügung stehen, finden Sie auf dieser Seite.  Hinweise, Anleitungen zu den Änderungen, auch verschiedene neue Optionen und Möglichkeiten finden Sie ebenfalls in der MSDN auf dieser Seite. Auf YouTube finden Sie Hilfefilme, die Ihnen von Microsoft direkt verschiedene Möglichkeiten zu den Einsatzgebieten von Windows Azure zeigen, und zwar auf dieser Seite. Scripte für die Zusammenarbeit, z.B. mit Share Point 2013 finden Sie ebenfalls auf der Seite Kitap. Hier verwenden Sie dann diese Adresse. Auf diesen Seiten finden Sie dann umfangreiche Informationen, mit denen Sie mehr aus der Windows Azure PowerShell herausholen können. Ich habe in diesem Video gezeigt, wie Sie die Windows Azure PowerShell installieren, mit Windows Azure verbinden, und mit Windows Azure PowerShell arbeiten. Eine Liste aller Commandlets, die in der Windows Azure PowerShell zur Verfügung stehen, können Sie sich auch mit der Hilfe anzeigen lassen. Dazu starten Sie die Windows Azure PowerShell. In der Windows Azure PowerShell stehen natürlich auch alle anderen PowerShell-Befehle zur Verfügung, nicht nur für die Windows Azure PowerShell. Mit Get-Command und dem Platzhalter+* Azure, erhalten Sie eine Liste aller PowerShell-Befehle, die zur Verfügung stehen. Die Befehle lassen sich auch sofort mit dem von Ihnen ausgewählten Abonnement verbinden. Sie müssen dazu nur die Authentifizierung-Datei in die Sitzung importieren und können fortan von diesem Rechner aus problemlos mit der PowerShell arbeiten.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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