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Cinema 4D Grundkurs

Zusätzliche Editoransichten

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Neben der perspektivischen Ansicht können Sie auch technische Ansichten hinzu schalten, die eine festgelegte Blickrichtung zeigen.

Transkript

Wollen wir in der Zentralperspektive mit Objekten arbeiten, kommen wir zu dem Schluss, dass das eine praktische Geschichte ist, weil wir uns völlig frei im 3D-Raum bewegen können und uns daher mutmaßlich auch die später erscheinenden Objekte von allen Richtungen anschauen können. Wir haben aber auch schon festgestellt, dass es in dieser Art Editoransicht eine perspektivische Verzerrung gibt. Das heißt, die Abstände, die eigentlich gleichbleibend sind, erscheinen unterschiedlich groß oder lang, je nach unserer Blickrichtung und Entfernung von etwas. Das heißt, Objektelemente, die näher an uns als Kameramann platziert sind, erscheinen größer als solche, die weiter weg sind. Das ist das, was wir unter normalem Sehen verstehen. Wenn es aber nachher um das Bauen von Objekten geht, die sogenannte Modellierung, kann etwas täuschend sein. Zumal, wenn Sie schon mehrere Objekte in der Szene haben und diese zueinander ausrichten möchten, dann kann die Perspektive optisch einfach täuschen, so dass Sie nicht immer sicher sein können, ob die Größenverhältnisse richtig oder ein Resultat der Perspektive sind. Deswegen gibt es noch andere, eher technische Ansichtsarten, die Sie hier zum Beispiel finden können, mit einem Klick auf dieses vierte Icon in der Titelzeile der Zentralperspektive. Sie sehen, dass sich dadurch die eine große Ansicht teilt, in dem Fall in vier Ansichten. Wir haben weiterhin hier oben links die Zentralperspektive liegen. Diese wird jetzt ergänzt und flankiert durch eine Ansicht von oben, eine Ansicht von vorne und eine Ansicht von rechts. Sie erkennen das an der jeweiligen Namensgebung in der linken oberen Ecke, aber auch daran, wenn wir uns die Achsensysteme anschauen, die jeweils das Weltachsensystem zeigen, dass hier jeweils eine Achse fehlt. Wenn ich also von vorne schaue, bedeutet das, dass ich genau entlang dieser blauen Z-Achse gucke, praktisch von vorn entlang der positiven Z-Richtung. Das heißt, die Z-Achse ist genau senkrecht zu meiner Blickrichtung, deswegen sehe ich sie hier nicht mehr, sondern nur die seitlich verlaufende X- und die senkrecht verlaufende Y-Achse. Entsprechend funktionieren die anderen Ansichten hier eben auch. In der Ansicht von oben sehe ich senkrecht entlang der grünen Achse nach unten. Ich sehe sie daher nicht mehr, sondern nur noch X und Z. Und schaue ich entlang der roten Achse, in dem Fall von rechts, sehe ich nur noch Y und Z. Diese Blickrichtungen sind im Prinzip technische Ansichten, vorgegebene Richtungen. Sie können sich hier auch nicht aus dieser Richtung herausdrehen. Sie können allein auch hier wieder mit den bekannten Tastenkürzeln arbeiten, also zum Beispiel Taste 1 halten, linke Maustaste, dann können Sie die Ansicht verschieben. Mit der rechten Maustaste können Sie zoomen, also herein- und hinausgehen. Sie könnten sogar, wenn Sie die dritte Taste halten, also Tastenkürzel 3, mit der linken Maustaste, dann können Sie die Ansicht auch kippen, aber Sie können sich eben nicht dreidimensional drehen, sondern das verhält sich immer wie ein Blatt Papier, was Sie vor sich drehen können, aber Sie können nicht hinters Papier schauen. Das ist genau der Unterschied, weil wir hier keine Perspektive haben, sondern eine vorgegebene Blickrichtung. Ansonsten sehen Sie die gleichen Menüs, die wir schon besprochen haben. Sie können auch hier einzelne Elemente herausfiltern, nicht mehr sehen. oder auch hier im Bereich Ansicht wieder auf die Standardansicht zurückspringen. Das heißt, dass diese Schrägstellung, die man eventuell gar nicht wollte, zurückgenommen wird und das Ganze wieder rechtwinklig in der Bildmitte erscheint. Diese drei Ansichtsarten benutzt man gern für die Modellierung, weil wir hier keine Größenveränderungen je nach Blickrichtung haben, sondern das Ganze technisch funktioniert, praktisch wie bei einer Konstruktionszeichnung. Habe ich zum Beispiel einen Aufriss und eine Frontalansicht von einem Gebäude, könnte ich mir die als Bilder einblenden lassen und könnte die Strukturen nachzeichnen oder Objekte entsprechend auf einem Bauplan platzieren und muss mir keine Gedanken machen, mir perspektivische Fehler einzuhandeln. Da kann man sich auch vorstellen, wenn ich in einer Ansicht gezielt arbeiten möchte, geht durch diese Vierfachteilung natürlich eine Menge Platz verloren im Vergleich zu der Originalfläche, die wir ganz am Anfang hatten. Die war mal so groß. Das ist aber kein Problem, denn über diese vierte Schaltfläche können wir jeweils die entsprechende Ansicht wieder groß herausholen. Ich habe hier die Ansicht von oben praktisch formatfüllend aufgezogen, kann in Ruhe arbeiten und komme über die Schaltfläche immer wieder zurück. So kann ich praktisch zwischen den Ansichten hin- und herschalten. Auch hier ist es so, dass das zusammen mit Funktionstasten funktioniert, wenn Sie das Icon hier oben vermeiden wollen. Es ist so, wenn Sie die Funktionstaste F1 drücken, dann sind Sie in der Zentralperspektive. Funktionstaste F2, Ansicht von oben, Funktionstaste F3, die seitliche Ansicht von rechts, Funktionstaste F4, die Ansicht von vorne und mit F5 kommen Sie immer wieder in diese Vierfachansicht zurück. Das heißt, F1: Zentralperspektive, F5: die Vierfachansicht. Sofern Sie vier Fenster haben möchten. Sie können auch andere Anordnungen wählen. So können Sie natürlich einfach das Seitenverhältnis ändern. Wie im Cinema 4D-Layout üblich, können Sie mit der Maus auf die Trennlinie zwischen den Ansichten gehen und das Ganze unproportional skalieren. Je nachdem, wie wichtig Ihnen gerade eine bestimmte Ansicht ist. Sie können auch hier auf den Kreuzungspunkt gehen, Sie sehen, der Mauszeiger verändert sich zu so einem Vierfachpfeil, um jetzt in beide Richtungen, also seitlich und in der Höhe, direkt die Seitenverhältnisse ändern zu können. Übrigens, wenn Sie so das verstellt haben: Ein Doppelklick in die Mitte stellt wieder das gleichmäßige Verhältnis her. Wir haben zusätzlich ein Tafelmenü in der Titelzeile jeder Ansicht. Dort können wir uns auch unterschiedliche Anordnungen geben lassen. Wie Sie zum Beispiel hier sehen, um zwei Ansichten übereinander oder nebeneinander zu platzieren. Wenn Sie eben simultan nur zwei verschiedene Ansichten sehen wollen, müssten Sie nicht immer auf diese Vierfachansicht gehen. Auch hier können Sie wieder über das Icon oder F5 die entsprechenden Ansichten zwischendurch mal groß herauszuholen. Die Vierfachansicht vom Anfang finden Sie hier unten. Es gibt noch diverse andere Konzepte, wie Ansichten aufgeteilt und arrangiert werden können, aber es hat sich ganz gut bewährt, am Anfang in dieser Vierfachansicht zu bleiben und dort zu arbeiten. Wir haben schon kurz über die Blickrichtungen gesprochen. Die lassen sich auch umschalten. Sind Sie zum Beispiel eher an einem Blick von unten statt von oben interessiert, dann haben Sie hier ein Kameras-Menü, wo Sie das genau umschalten können. Statt oben wählen Sie dann hier einfach unten. Statt rechts können Sie auf links gehen, statt vorne auf hinten. Auf diese Weise können wir auch Ansichten doppelt öffnen. Wenn Sie es also sinnvoll finden, zweimal eine Ansicht von vorn zu haben, um vielleicht einmal das linke Ende des Gebäudes und einmal das rechte von vorne sehen zu können, dann schalten Sie hier den entsprechenden Typ einfach doppelt ein. Es ist also kein Problem, die gleiche Ansichtsart mehrmals zu haben und sich die unterschiedlich einzustellen, wie hier angedeutet. Das heißt, jede Ansicht ist in ihrer Blickrichtung für sich autark und kann von Ihnen individuell eingestellt werden, je nachdem, welche Objekte in Ihrer Szene Sie aus welcher Richtung ansehen möchten.

Cinema 4D Grundkurs

Steigen Sie ein in die beliebte 3D-Software und lernen Sie alle Funktionen, das Modellieren, Materialsystem, Beleuchtungs- und Kamera-Objekte sowie Bild- und Animationsberechnung kennen.

10 Std. 2 min (70 Videos)
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