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Grundlagen der Fotografie: Stadtansichten

Zusätzliche Ausrüstung und kleine Helfer

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Als absolut praktisch erweist sich unter anderem ein Stativ. Zum Einsatz kommt etwa ein kleines Stativ mit Klemme und – Sie staunen – Sandsack. Weiter geht’s mit Filtern, Winkelsucher, Nodalpunktadapter und mehr.
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Transkript

Zusätzliches Equipment wird einiges angeboten und ich würde gerne ein paar Worte dazu sagen, was ich persönlich benutze. Ich habe Graufilter fast immer im Einsatz. Es gibt einige Graufilter und auch Grauverläufe, die ich letztlich jetzt mit einem Stecksystem am Objektiv befestige. Es hat sich herausgestellt, dass das die einfachste und schnellste Variante für den Einsatz draußen vor Ort ist. Was ich auch sinnvoll finde, ist zum Beispiel diese Tasche, die sich am Stativ befestigen lässt und mir mühelosen Wechsel der verschiedenen Glasfilter ermöglicht. Dazu, bei Filtern, jeder weiß es, ist es wichtig, dass man immer Reinigung dabei hat, lieber ein bisschen zu viel als zu wenig. Wer schon mal an der See fotografiert hat, mit etwas Wind, der weiß, salziges Wasser auf der Linse oder den Filtern, ist überhaupt gar kein Spass, und deswegen, lieber zu viel als zu wenig davon dabei zu haben. Wenn man ein Filtersystem dabei hat, mit Graufiltern, liegt nahe, dass man auch ein Stativ benötigt. Leider kann man nicht überall ein Stativ einsetzen, ich habe ja schon den Plan B, quasi, mit meinem kleinen Stativ, aber auch da hat man nicht immer die Möglichkeit, dass sich dieses Stativ einsetzen lässt. Wenn es keinen Untergrund gibt, wo genug Fläche ist, zum Beispiel, oder man darf es, zum Beispiel, nicht einsetzen, gibt es einen kleinen Plan C, würde ich fast sagen. Es existieren solche Rice- oder Beanbags, die sind mit Reis oder Bohnen gefüllt und lassen sich wie ein Kissen in der Form verändern. Sollte ich jetzt auf einem Stein oder Felsen oder was auch immer, meine Kamera positionieren wollen und das wäre ohne dieses Ricepack zu instabil, kann ich das nutzen und in Form bringen und dann einfach nur die Kamera darauf positionieren, stabil hinstellen und dann über den Fernauslöser auslösen, was auch mit dem Graufilter völlig problemlos funktioniert. Darf ich mein Stativ doch einsetzen und habe ich große Lust Panoramen zu machen, was im Moment eins meiner Themen ist, die ich ganz gerne mache, habe ich mir hier einen Panoramakopf anfertigen lassen für meine Kamera in Verbindung mit zwei Objektiven und das kann ich auch hier mit dem kleinen Stativ zusammen einsetzen, was total praktisch ist, weil es einfach ganz simpel ist und man weder was messen, noch genau nachschauen muss, ranschrauben, fotografieren, fertig und man hat das wirklich beste Ergebnis. Was haben wir noch? Es gibt noch, wenn ich überhaupt keine Möglichkeit habe meinen Ricepack hinzulegen oder das Beanbag oder mein Stativ aufzustellen, sei es, weil ich nicht darf oder es, aus welchem Grund auch immer, nicht geht, dann habe ich hier eine Klemme, die ich gerade in Singapur benutzt habe und zwar sieht man, man kann sie quasi auf schmale Abgrenzungen, in dem Fall war’s jetzt ein dickeres Glas, einfach draufklemmen und dann zusammen mit dem draufgeschraubten Kugelkopf hat man einen stabilen Stand, so dass man Panoramen oder auch ganz normale Langzeitbelichtungen machen kann. Das finde ich super praktisch und zu super praktisch kann ich nur sagen, ich liebe es zu fotografieren und sorgenfrei zu sein. Wenn man so in Fotoforen querliest, wie oft hat man dann die Meldung, dass Kameras versagen, unterwegs, aus welchem Grund auch immer. Ich bin auf die Lofoten geflogen und wusste, ich bin quasi "in the middle of nowhere" und seit dem, habe ich immer den zweiten Kamera-Body dabei und zwar ist es die gleiche Kamera die schon einmal habe, die "Canon 6D", weil ich nicht in die Verlegenheit geraten wollte, dass ich irgendwo am Strand stehe, unglaubliches Panorama, Spitzenwetter und meine Kamera zeigt mir einen Error. Das Risiko gehe ich nicht ein und deshalb habe ich immer eine zweite Kamera dabei. Ein ganz besonderer Tipp, den ich noch zum Schluss hier geben möchte, ist mein Winkelsucher, den empfehle ich immer wieder, und zwar nehme ich einfach diesen Winkelsucher und stecke den auf den Sucher meiner Kamera. Bei Architekturfotografie habe ich ganz oft den Punkt, dass ich meinen Kopf in den Nacken lege oder zumindest ganz senkrecht nach oben schaue. Wenn man das länger mit der Kamera gemacht hat, ohne Winkelsucher, dann merkt man, dass man ganz schnell Nacken- und Rückenbeschwerden hat. Das ist jetzt hier ganz einfach, ich nehme einfach die Kamera, schaue durch den Winkelsucher nach oben und brauche den Kopf nicht verrenken, sondern schaue einfach senkrecht nach oben, indem ich durch den Winkelsucher schaue. Was auch besonders schön ist, wenn man zum Beispiel, aus der Froschperspektive fotografieren möchte und sich nicht unbedingt, zum Beispiel in Frankfurt, auf den Boden legen möchte, da wo ich halt herkomme, dann kann ich empfehlen, sich wenigstens nur hinknien zu müssen und von oben durch den Sucher zu schauen und am Ende dann sein Bild machen zu können. Das ist das Equipment was ich persönlich, hier in der Kameratasche, immer mit mir herumtrage. Manchmal kommt es zum Einsatz, manchmal nicht, aber all diese Dinge kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen und ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß beim Einsatz.

Grundlagen der Fotografie: Stadtansichten

Fotografieren Sie außergewöhnliche Motive in der Stadt. Lernen Sie, wie der richtige Standort, Bildausschnitt und Blickwinkel ein normales Motiv zu einem tollen Foto machen.

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