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MariaDB Grundkurs

Zugriff auf Datenbankserver

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Wählen Sie aus verschiedenen Varianten, um auf einen Datenbankserver zuzugreifen. Außerdem bietet dieses Video einen grundlegenden Überblick über die Befehlseingabe in SQL.

Transkript

Der Zugriff auf den MariaDB-Datenbankserver ist auf ganz unterschiedliche Art und Weise möglich. Einmal über Konnektoren, wenn Sie das aus dem Scripting heraus machen, oder eben über, ja, individuell einzusetzende Clients. Ich verwende hier in diesem Videotraining drei Client-Möglichkeiten, einmal den Client MySQL, den man über das Terminal oder respektiv die Eingabeaufforderung verwenden kann, dann über die MySQL Workbench und "last, but not least" über phpMyAdmin, den webbasierten Zugang. Ich zeige Ihnen in diesem Videotraining den Zugriff über alle drei Clients und gehe gleichermaßen noch auf die SQL Syntax ein. SQL, "Structured Query Language", das ist die Sprache, mit der Sie MariaDB bedienen und sich dort die Daten anzeigen lassen, Datenbanken erstellen et cetera. Starten wir mit dem MySQL Client, in der Eingabeaufforderung oder dem Terminal, und den Aufruf dazu, den bekommen Sie mit "mysql", dann den Parameter "user" und Ihren Administrator- Benutzernamen "root" und der Eingabe des Parameters Kennwort. So, und hier geben Sie dann das Kennwort für Ihren Datenbankadministrator ein. Und im Anschluss daran befinden wir uns dann direkt hier an der Stelle. Schauen wir uns zunächst mal einen MySQL beziehungsweise einen MariaDB oder SQL-Befehl generell an. Und die Befehle, die Sie eingeben können, dabei ist es theoretisch gesehen uninteressant, ob Sie groß- oder Kleinschreibung verwenden. Also wenn ich zum Beispiel hier schreibe "SHOW DATABASES", dann ist es identisch, auch wenn ich das klein schreiben würde. Wichtig ist, dass Sie versuchen sollten, bei den SQL-Befehlen ein klein wenig in englischer Syntax oder englischer Grammatik zu denken. Wenn Sie also auf die Idee kommen, sich die Datenbanken aus einem Datenbankserver anzeigen zu lassen, dann wäre die englische Aussprache "SHOW DATABASES" sicherlich sehr naheliegend. Und das funktionert auch, wenn ich das also abschicke, dann sieht man, bekomme ich jetzt alle Datenbankschemas angezeigt, die in MariaDB abgelegt sind. Und phpMyAdmin ist dann vorhanden, wenn eben auch phpMyAdmin installiert wurde. So, und das Ganze kann ich auch mit kleinen Buchstaben machen "show databases", und Sie sehen, dass ich immer ans Ende eines Befehls ein Semikolon schreibe. Vergesse ich das mal, dann kommt direkt eine neue Zeile. Spätestens dann muss ich irgendwo ein Semikolon setzen, aber somit können Sie Befehle auch aufteilen. Sie sehen also, dass ich jetzt hier zum Beispiel mit "show" und dann "databases" das Ganze ebenfalls auf genau gleiche Art und Weise ausführen kann. Ja, und der Aufbau ist immer identisch, also auch hier ein Befehl zum Beispiel "SELECT", und jetzt lasse ich mir einmal Systemvariablen anzeigen. Das sind zwei @s. Das hatten wir auch schon mal ganz kurz nach der Installation, und auch hier erfolgt immer die Ausgabe. Jetzt ist die Verwendung des Datenbankservers unter der Eingabeaufforderung, also mit dem MySQL Client zwar sehr gut, auch sehr schnell. Aber einmal, was die Ausgabe angeht, ein wenig unvorteilhaft und B, wenn man sich vertippt, dann hat man manchmal auch die Arbeit, alles wieder rückgängig zu machen. Und dafür gibt es ja die Möglichkeit des grafischen Zugriffs, und das geschieht über die MySQL Workbench. So, und wenn man die startet, dann kann man hier über diesen Button "Local instance" ein Zugriff auf den Datenbankserver herstellen. So, und dann kommt auch hier wieder die Abfrage nach Ihrem Administratorkennwort für den User "root", so. Dann greife mal dahin. Und diese Meldung, die bekommen Sie immer dann, weil Sie nicht direkt auf einen MySQL Server, sondern auf den MariaDB-Server zugreifen. Einfach ignorieren und auf "Continue" klicken, und dann befinden wir uns hier in der Administration. Standardmäßig werden Sie begrüßt mit hier so einem Reiter "Query". Ein Query, das ist die Abfrage für oder das Fenster für die Eingabe einer Abfrage auf die Datenbank. So, und Sie sehen, wenn man jetzt mal hier ein bisschen nach unten scrollt, also greifen Sie sich diesen Bereich und scrollen Sie mal nach unten, dann zeigt Ihnen die MySQL Workbench hier nur eine einzige Datenbank an. Wir haben eben in dem MySQL Client gesehen, dass es dort offentsichlich mehr gibt. Und da sieht man jetzt den kleinen Unterschied zwischen der grafischen Oberfläche und hier zum Beispiel auch der Eingabe direkt. Wenn ich hier "SHOW DATABASES" eingebe, so, dann wieder mit Semikolon abschließe, dann kann ich diesen Befehl entweder durch Klicken auf diesen Pfeil oder diesen Blitz, was es sein soll, also ausführen quasi aktivieren, oder Sie drücken "Ctrl" beziehungsweise bei Mac "Command", "Return". Und jetzt bekommen wir wieder das Gleiche in der Ergebnisliste, wie auch zuvor in dem kleinen MySQL Admin. Und da sehen wir auf einmal eine ganze Menge mehr Datenbankschemas beziehungsweise Datenbanken, als hier angezeigt wird. Der Grund ist der, dass standardmäßig bei MariaDB Datenbanken, wie von MySQL, und die Informationschema, die sind ausgeblendet, weil man dort normalerweise so zu Fuß nicht so ohne weiteres dran gehen sollte. Infolgedessen sind die hier einfach nicht sichtbar, dann kann man auch schon mal nicht unbedingt was verkehrt machen. Und auch hier habe ich die Möglichkeit, sehr wohl den Befehl in klein einzugeben, "show databases", also Sie sehen auch kein Thema. Wenn ich das bestätige, dann wird auch das hier ausgegeben. Also immer das gleiche Prinzip und jeder Befehl muss mit einem Semikolon enden. Groß- und Kleinschreibung ist nicht ganz so wichtig. Dann haben wir noch den letzten Kandidat, und der arbeitet mit dem Namen "phpMyAdmin". Und das ist wirklich ein extrem leistungstarkes Tool. Ich bin ein sehr großer Freund davon, ja, schauen wir uns kurz an, wo es hier die Vorteile gibt. Auch hier logge ich mich ein. "user01" war mein Kennwort, und befinde mich jetzt in dem Datenbankserver MariaDB. Hier sehe ich im Übrigen auch wieder alle Datenbanken, die vorhanden sind. Und hier gibt es einen Reiter "SQL", wo ich jetzt auch wieder die Befehle eingeben kann. Und was ich hier ganz toll finde, ist, wenn Sie jetzt mal den Befehl "show" eingeben, dann sehen Sie, bekommen Sie bereits beim ersten Buchstaben eine Liste von SQL Befehlen, die Sie nutzen können, die mit dem Buchstaben "S" anfangen. Und das ist eine Riesenerleichterung, weil man eben sich gar nicht mehr alles merken muss. Jetzt ist das Problem allerdings, dass nicht nur, ja, Befehle, die jetzt in dem Moment sinnvoll sind, angezeigt werden, sondern schlicht und ergreifend Befehle, die mit "S" beginnen. Ja, und wenn Sie das etwas spezifizieren, also "SH", dann bleibt schon nicht mehr viel über, "SHARE" und "SHOW". Ja, und wenn Sie "SHOW" haben wollen, dann bestätigen Sie es einfach und Sie sehen, dann übernimmt er das. Und das Gleiche geschieht mit "DA". Und da haben wir sie schon drin "DATA", "DATABASE", "DATABASES". Also wie gesagt das hilft Ihnen jetzt nicht, den richtigen Befehl herauszufinden. Also, wenn ich das zum Beispiel jetzt losschicken würde, indem ich den Befehl mit Semikolon abschließe und dann auf "OK" klicke, dann sieht man, bekomme ich hier eine Fehlermeldung, weil das macht an der Stelle überhaupt keinen Sinn. Also es hilft Ihnen nicht, die richtige Kombination und dergleichen auszuführen, aber es hilft Ihnen zumindestens zu sehen, ach ja, Moment, das hieß so, und das ist der korrekte Befehl, und wenn Sie ihn übernehmen, sparen Sie sich außerdem die Tipparbeit, denn das Return schreibt dann den kompletten Befehl. Ja, und das schreibe ich jetzt hier auch mal hin, komplett, diesmal richtig, mit Semikolon am Ende, dann klicke ich hier auf "OK". Und dann sieht man hier das Ergebnis mit dem Befehl. Also sehr angenehm, wenn Sie zurück in die SQL Eingabe wollen, dann einfach hier wieder auf "SQL-Querybox" klicken und dann können Sie den nächsten Befehl eingeben. Und machen wir das auch noch mal kurz mit "SELECT" beispielsweise, dann zwei @-Zeichen. Und hier sehen wir jetzt, bekommen wir nämlich sämtliche Versionen bezeihungsweise Angaben dazu, die gar nicht an der Stelle sinnvoll sind, weil hier handelt es sich um eine Servervariable, und die taucht hier nicht auf. Also es ist gut, es ist hilfreich, aber es ist noch nicht perfekt, dennoch viel, viel besser als in den beiden anderen Möglichkeiten. Und wenn ich das jetzt ausgebe, dann sieht man auch hier den Hinweis auf MariaDB. Ja, der große Vorteil von phpMyAdmin meiner Meinung nach ist genau diese Hilfe, die zusätzlich drin ist, und das sieht man nämlich hier, dass man also nicht nur einen einzigen Befehl eingeben kann, sondern auch eine Liste von Befehlen. Und diese Liste von Befehlen, die sind sogar auch abzuspeichern, und somit können Sie sich im Nachinein wirklich ja sehr komplexe Abfragen gerade zur Administration hier in phpMyAdmin vordefinieren. Also wirklich sehr, sehr brauchbar. Und damit wissen Sie, wie Sie mit den drei Clients auf den Datenbankserver MariaDB zugreifen können und haben erste Erfahrungen mit der Sprache SQL gemacht.

MariaDB Grundkurs

Sehen Sie, wie Sie den populären Datenbankserver einrichten und für erste eigene Projekte nutzen.

4 Std. 41 min (44 Videos)
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Software:
MariaDB MariaDB 10.1
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:29.03.2016
Aktualisiert am:08.05.2017

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