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Netzwerksicherheit Grundkurs

Zertifikate in Microsoft Outlook verteilen

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Zertifikate müssen in Microsoft Outlook importiert und entsprechend verteilt werden. Dabei muss auf einige Probleme im Umgang mit dem E-Mail-Server eingegangen werden.

Transkript

Die Zertifikate sind exportiert. Jetzt wird es Zeit, die Zertifikate an der richtigen Stelle zu platzieren. Das können wir schließen, das brauchen wir nicht mehr. Als nächstes installieren wir schonmal in diesem Bereich diese Information, beziehungsweise ... (zu sich) Ich muss mal schauen, wir sind als Administrator angemeldet, (zu sich) Nein, der braucht das aber auch. Das heißt, ich installiere dieses Zertifikat. Wiederum ... Stamm ... ... zertfizierungsstelle ... So. Da ist es drin. Überprüfen wir mal den ganzen Kram. Da ist es. Wunderbar. So. Diese Zertifikate sind jetzt für mich zumindestens auch noch gültig, aber nicht für die Kollegen hans.meiser beziehungsweise csperzel. Es stellt sich die Frage, wie funktioniert das ganze Spiel? Wenn ich E-Mails verschlüssele oder E-Mails entschlüsseln will, brauche ich immer das passende Zertifikat. Möchte ich eine E-Mail verschlüsseln, also ich möchte zum Beispiel eine E-Mail an den Hans Meiser schicken. Wenn ich das tun möchte, benötige ich was von dem Hans Meiser, nämlich ich brauche das Zertifikat von dem Herrn Meiser. Mit diesem öffentlichen Schlüssel von Hans Meiser verschlüssele ich die E-Mail, transportiere sie über das Internet, über den Bereich, zu Hans Meiser. Der sollte dann seinen privaten Schlüssel zücken und die E-Mail entschlüsseln. Das wäre der Deal. Umgekehrt ist es natürlich genau so. Das heißt, wenn der Herr Hans Meiser mir eine Informationen schicken will, dann braucht der Herr Hans Meiser natürlich den öffentlichen Schlüssel von mir. Damit kann er die E-Mail, die er schicken möchte, die er verschlüsseln will, an mich schicken. Er verschlüsselt die E-Mail mit dem öffentlichen Schlüssel von mir, sendet sie mir zu und ich muss sie dann natürlich lesen können. Das heißt, mit meinem privaten Schlüssel wird gearbeitet. Schon sehen wir sehr deutlich, was wo hinkommt. Das müssen wir noch ein bisschen aufbereiten. Ich mache jetzt einfach mal, damit man sich das gut vorstellen kann, können wir jetzt hier eine Kopie anlegen. Ja. So. So müsste es ausschauen. Das heißt, der Herr Sperzel kriegt seinen privaten und kriegt den öffentlichen von Hans Meiser. Damit beide Zertifikate überhaupt funktionieren, brauche ich den öffentlichen Schlüssel der Zertifizierungsstelle, die die Zertifikate ausgestellt hat. Hans Meiser wiederum braucht seinen privaten Schlüssel, um in der Lage zu sein, E-Mails, die an ihn geschickt werden, zu entschlüsseln, und braucht mein Zertifikat, das öffentliche vom Christian Sperzel, um ihm E-Mails schicken zu können. Natürlich braucht er auch wieder das CA-Zertifikat, damit seine Zertifikate gültig sind. Das ist es. Jetzt müssen wir diese Komponenten in irgendeiner Form verschicken. In unserem Fall machen wir das jetzt per E-Mail. Man kann sich natürlich auch andere Wege überlegen. In unserem Fall ist es aber das pragmatischste. Der private Schlüssel ist ja eh mit einem Passwort verschlüsselt und der öffentliche Schlüssel macht keine Probleme, genau so, wie der öffentliche Schlüssel der CA keine Probleme macht. So öffnen wir also beim Administrator das Outlook und schicken die Information nach draußen. Wir müssen aber in dem Fall noch eine Kleinigkeit hinzufügen, beziehungsweise verändern: Zertifikate dürfen über Outlook nicht verschickt werden beziehungsweise dürfen sie schon verschickt werden, sie kommen nur nicht an, denn so ein Zertifikat kann als Bedrohung angesehen werden und deswegen sind sie nicht gern in E-Mails gesehen. Wir zippen also diese drei Zertifikate und verschicken sie jeweils an die Stellen, wo sie hingehören.

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11 Std. 47 min (142 Videos)
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