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Raspberry Pi Grundkurs

Zeitrafferaufnahmen erstellen

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Mit dem Raspberry Pi können Sie auch Zeitrafferfilme erstellen, indem Sie zuerst Hunderte von Einzelfotos schießen, im Abstand von Sekunden oder auch Tagen, und dann alles wie in einem Daumenkino mit "avconv" zu einem Film konvertieren.
05:31

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie solche Zeitrafferaufnahmen, wie hier im Bild dargestellt, mit Ihrem Raspberry Pi selber gestalten können. Der Raspberry kommt ja mit einer Kamera daher. Alles was Sie brauchen, ist den Raspberry, die Kamera und kostenlose Software, die wir jetzt gemeinsam in diesem Video installieren und verwenden werden. Ich verbinde mich mit meinem Raspberry über PuTTy, logge mich jetzt hier mit meinem Benutzernamen und Passwort ein. Die Kamera im Raspberry ist aktiviert. Und der Befehl, um ein Foto aufzunehmen, der lautet ja "raspistill", und dann gebe ich mit "-o" noch an, in welche Datei das Bild gespeichert werden soll. Jetzt habe ich hier verschiedene weitere Möglichkeiten. Ich kann nämlich sagen: ich möchte ein Timelapse-Video, also ein Zeitraffer-Video aufnehmen. Das bedeutet, ich möchte in diesem Falle alle 2000 Millisekunden ein neues Bild schießen, also alle zwei Sekunden, und das Ganze - das soll für die Dauer von 20000 Millisekunden der Fall sein. Das heißt, ich möchte zehn Bilder aufnehmen: alle 2 Sekunden ein Foto, so lange bis die 20 Sekunden um sind. Ich habe weiterhin die Möglichkeit meine ganz normalen Flex auf der Kommandozeile zu verwenden. Das heißt, ich möchte keine besonders großen Bilder, sondern die sollen später etwas kleiner werden. Also schreibe ich, die Breite soll 640 Pixel sein und die Höhe - die soll 480 Pixel betragen. Ich möchte das Ganze jetzt allerdings nicht nur in der Datei "image" abspeichern, sondern ich möchte, dass die Dateien durchgezählt werden. Das heißt, das erste Bild soll image001 heißen, dann 002 und so weiter. Das heißt, ich möchte 4 Ziffern verwenden, also vier Tickets, deswegen dieses "%04.d" Und wenn ich jetzt auf "Return" drücke, dann fängt der Raspberry an, diese Fotos zu schießen. Und wir können uns das Ganze auch anschauen auf unserem Raspberry. Ich hol hier mal den Raspberry her: "home" - "pi", und dann habe ich hier die verschiedenen Fotos von 0001 bis 0010, 0011 wird hier auch noch das Foto geschossen. Die Fotoaufnahmen sind abgeschlossen. Jetzt schauen wir uns mal die einzelnen Bilder an. Ich hol hier nochmal den Raspberry her. Und da sehen wir, habe ich hier die einzelnen Bilder, die ich gerade geschossen habe. Unsere nächste Aufgabe ist es, aus all diesen Bildern ein Video zu erstellen. Bevor wir das machen, brauchen wir allerdings eine Software. Mit dieser Software möchten wir diese einzelnen Bilder quasi wie in einer Art Daumenkino hintereinander packen. Die Software, die ich dafür installiere, die heißt "avconv" "avconv" ist der Name der Software, das zugehörige Paket. Das heißt aber "libav-tools" Das heißt mit "sudo apt-get install libav-tools" kann ich diese Software herunterladen. Früher war das mal "ffm-pack", wenn Sie das vielleicht noch kennen. Mittlerweile wurde "ffm-pack" von "avconv" abgelöst. Bei mir ging es schon relativ schnell, denn ich habe diese "libav-tools" schon installiert. Wunderbar! Und jetzt kann ich als nächstes den Befehl "avconv" eingeben. Damit starte ich die Konvertierung der einzelnen Bilder. Ich sage als nächstes, was ich machen möchte mit "-f image2" sage ich: ich möchte eine Reihe von Bildern einfach wie in einem Daumenkino zu einem Video zusammenfügen. Als Input File da wähle ich "image", und jetzt haben wir wieder dieses "%04.d" Das heißt, alle Bilder, die den Namen haben "image" und dann gefolgt von 4 Ziffern ".jpg" - das sind meine Input-Bilder. Das Ganze soll eine Framerate von 30 haben. Und als Video-Codec, also als "vcodec", da wähl ich "libx264". Das ist der Codec, mit dem das Ganze dann verarbeitet wird. Und das Ausgabe soll "video.mp4" heißen. Ich möchte also ein MP4-Video mir daraus erzeugen. Ich gehe auf "Return". Und jetzt fängt automatisch der Raspberry an, diese 10 Bilder, die ich da gemacht habe, einfach zu einem Video zusammenzufügen. Das kann eine Weile dauern, es lohnt sich also einen Kaffee holen zu gehen. So, die Konvertierung ist abgeschlossen. Bei 10 Bildern dauert es auch nicht besonders lange. Und jetzt hol ich mir mal den Raspberry hierher. Da habe ich hier dieses "video.mp4" Wenn ich das jetzt öffne mit meinem Windows Mediaplayer: an, ging's relativ schnell. Sie sehen, ganz schnell haben sich hier diese einzelnen Bilder hintereinander gelegt. Zwei Sekunden Abstand zwischen zwei Bildern - das ist relativ wenig. Und für ein Timelapse-Video, also für ein Zeitraffer-Video, das 25 Bilder pro Sekunde hat, sind 10 Bilder natürlich auch ziemlich wenig. Normalerweise machen Sie vielleicht 250 Bilder im Abstand von 5 bis 10 Sekunden, das heißt, Sie nehme etwa eine viertel Stunde Fotos auf. Und der Raspberry braucht auch für diese 250 Bilder dann auch bis zu einer halben Stunde, um die zu einem Video zu machen. Aber ich habe Ihnen hier nur mal gezeigt, wie das grundsätzliche System ist, wie Sie also mit "raspistill" und "avconv" eigene Zeitraffer-Videos erstellen können.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017
Laufzeit:2 Std. 2 min (29 Videos)

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