Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Zeitrafferaufnahme starten

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Das Intervallometer ist angeschlossen und für die Serie von dreihundert Aufnahmen eingestellt, dann geht‘s auch schon los. Tipp: Etwas Klett-Band oder eine automatische Rückschau erweisen sich als überaus praktisch.
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Transkript

Um unseren Zeitraffer jetzt endgültig zu starten, müssen wir natürlich noch unser Intervalometer anschließen, was die Kamera steuern wird und im regelmäßigen Abstand auslösen wird. Dazu nehmen wir unser Anschlusskabel, bringen das an der Kamera an und stecken die andere Seite in das Intervalometer. Auf dem Intervalometer selber leg ich jetzt zuerst einmal den Intervall fest. Wenn wir uns hier umschauen, wenn wir uns hier die Szenarie anschauen, die Wolken sind zwar interessant, aber sie bewegen sich sehr, sehr langsam. Das bedeutet, ich wähle in diesem Fall ein Intervall von erst einmal 3 Sekunden. Nicht ganz so kurz, aber auch nicht übermäßig lang, um eine schöne, flüssige Bewegung zu erreichen. Gleichzeitig möchte ich am Ende eine Sequenz haben, die ungefähr 10 Sekunden lang wird. Das bedeutet bei den 30 Bildern pro Sekunde, mit den sie abgespielt wird, brauche ich 300 Fotos. Ich stell also hier in meinen Sequenzbegrenzer einmal die 300 ein, um dann am Ende die Kamera automatisch stoppen zu lassen, wenn die 300 Bilder erreicht sind. Wenn das geschehen ist, kann ich als nächstes einfach durch Betätigen des Startknopfes die Aufnahme starten. Bevor ich das mache, ein kleiner Tipp noch zusätzlich, es ist praktisch, solche Klettkabel-Binder dabei zu haben, mit denen das Kabel des Auslösers einfach hier an einem Stativbein befestigt werden kann, dann müssen Sie den Auslöser nicht die ganze Zeit in der Hand halten, wissen aber gleichzeitig immer, wo er ist und er wird sicher festgehalten. Durch das Betätigen des Startknopfes jetzt startet die Kamera automatisch die Aufnahme und hier laufen meine Bilder runter. Innerhalb von 3 Sekunden wird jetzt also immer ein Foto geschossen, man kann es hier wunderbar sehen, und die Kamera übernimmt in dem Fall die Belichtungszeit. Alles andere haben wir ja bereits vorher fest eingestellt. Nützlich ist es außerdem, wenn Sie die automatische Rückschau aktiviert haben. Die meisten Kameras können das, dass in dem Moment, wo Sie das Bild aufnehmen, noch für ein paar Sekunden das Foto eingeblendet wird, was gerade aufgenommen wurde. Auch das passiert jetzt innerhalb dieses Zeitraffers. Durch den kurzen Intervall ist es natürlich so, dass das Bild wirklich nur sehr, sehr kurz eingeblendet wird, aber es ermöglicht trotzdem ein gewisses Maß an Kontrolle, um zu wissen, wurde jetzt wirklich ein Bild aufgenommen. Was Sie zusätzlich in diesem Modus noch machen können, ist, in dem Moment, wo das Bild eingeblendet wird, gibt es an den meisten Kameras eine Infotaste beziehungsweise eine Displaytaste, mit denen Sie zusätzliche Informationen in diesem Rückschaubild einblenden lassen können. Wenn ich diese Taste schnell genug drücke, kann ich mir auf das Bild entsprechend noch zum Beispiel ein Histogramm einblenden lassen oder weitere Informationen. Das ist natürlich sehr schwer zu sehen, weil die Bilder sehr schnell wieder weg sind, aber dieser sehr kurze Blick auf das Histogramm ermöglicht trotzdem die Kontrolle darüber, ob die Belichtung noch im grünen Bereich ist oder schon in irgendeinem Bereich ausfällt. So, die Aufnahme läuft jetzt und mit den geplanten 300 Bildern und einem Intervall von 3 Sekunden muss ich die Aufnahme jetzt 15 Minuten laufen lassen, um die geplante Anzahl an Bildern zu erreichen und danach ist unsere Aufnahme im Kasten.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

2 Std. 43 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.05.2018

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