After Effects CC Grundkurs

Zeitraffer

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Zeitraffer aus Videomaterial oder Einzelausnahmen erstellen? Worin besteht der Unterschied? Sehen Sie, wie man mit dem Motion-Blur-Effekt und dem radialen Weichzeichner zu Top-Ergebnissen kommt.

Transkript

Einen wirklich schönen Zeitraffer herstellt man am besten gleich bei der Aufnahme, indem man mit dem Fotoapparat in einer Nachtsituation, zum Beispiel in einer Stadt, mit langen Belichtungszeiten, zum Beispiel, den Verkehr fotografiert. Das kann dann so aussehen. Durch die lange Belichtungszeit entsteht hier diese Bewegungsunschärfe, die sich besonders in den Lichtern darstellt. Und möchte ich Ihnen ein paar Möglichkeiten zeigen, die man anwenden kann, wenn man nicht das Material schon so auf Einzelbild-Basis aufgenommen hat. Ich mache hier mal eine neue Komposition. Nicht zu groß. Lade hier mein Footage rein. So muss ich hier etwas klein eskalieren, weil das in HD aufgenommen ist. Und meine Komposition ist auch nur 100 Frames lang. Jetzt kann ich hier direkt, wenn ich die Spalten für In, Out, Dehnung und Dauer eingeschaltet habe, kann ich hier gleich die Dehnung der Ebene auf 100 Frames stellen, denn es ist eine sehr lange Einstellung, vorne aus dem Auto raus gefilmt. Und jetzt habe ich hier schon so einen Zeitraffer erstellt, aber leider hat man hier, natürlich, eine gewisse Schärfe im Bild. Und jetzt möchte ich Ihnen dazu zwei Effekte zeigen, die man benutzen kann, um nachträglich "Motion Blur" in Videomaterial reinzurechnen. Einmal gibt es hier den Effekt "Pixel Bewegungsunschärfe". Dieser Effekt ist noch neu. Und hier sieht man sofort, dass die Bewegungsunschärfe sofort eingeschaltet ist. Sobald der Effekt aktiviert wird (ich wähle nun mal ein anderes Beispiel), hier, bei dem Auto kann ich sofort sehen: gestochen scharf, fast gestochen scharf und etwas verwaschen. Jetzt wenn ich den "Verschlusswinkel" noch höher stelle, hier auf 250, dann gibt es hier noch mehr Motion Blur. Und die "Verschlussmuster" noch höher schalten. Hier sehen Sie sofort, dass das Ganze noch recht intensiver wird für After Effects. Und jetzt können wir ganz einfach mal Vorher/Nachher anschauen. Es sieht natürlich ein bisschen anders aus, weil es einfach alles ein bisschen matschig in die Breite gezogen wird. Hier oben bei den Lichtern kann man das sehen. Rendern wir mal davon eine kleine Sequenz. Eine Sekunde sollte dafür reichen. Aber das dauert zu lange, da schalte ich mal die Qualität runter. Die Vorschau hier auf "Halb" und gehe ich nur auf "Schneller Entwurf". Das sollte reichen. Nochmal rendern. Das Ergebnis ist so medium, würde ich jetzt mal sagen, nicht zu vergleichen mit der aufgenommenen Einzelbildsequenz. Und jetzt schauen wir mal einen zweiten Effekt an, der heißt "Force Motion Blur". Der ist schon etwas älter. Den wende ich jetzt einfach mal an. Und auch hier sieht man sofort, wie wird der Tunnelblick entsteht. An der Stelle werde ich einfach nochmal eine spätere Sequenz rendern, mir diese Lichter auch in Fahrtrichtung verziehen. Und auch hier stelle ich den "Shutter Angle" (das ist nichts anderes, als der Verschlusswinkel) nach oben. Und je höher ich die Samples stelle, umso besser wirkt der Effekt hier. Ich stell den Wert nochmal auf 8 zurück. Sieht man an den Lichtern, dass es hier so Kanten gibt, die nach ganz billigen Kopierstempel aussehen. Auch hier rendere ich mal ein Beispiel. Auch wenn ich hier unterschiedliche Einstellungen habe und der "Cyclo Force Motion Blur" Effekt auf Englisch ist, habe ich das Gefühl, ich kann mit beiden Ergebnissen ungefähr das Gleiche erreichen. Lassen Sie mich Ihnen noch einen Tipp geben, wie man das Ganze von Hand bauen kann. Ich wende auf diese Ebene einen "Radialen Weichzeichner" an, und stelle diesen auf "Strahlenförmig", ziehe hier die Stärke hoch, und dupliziere diese Ebene. Hier nehme ich jetzt den Weichzeichner etwas raus und setze auf diese Ebene eine Kreismaske. Und jetzt kann ich hier mit der Stärke des Effektes hier, auf der oberen Ebene, etwas spielen, und kann, zum Beispiel, hier auf der oberen den Effekt fast rausnehmen und auf der unteren ganz reinnehmen. Und alles anhand der Maske berechnen. Wenn ich hier die weiche Maskenkante habe, oder hier kann ich sozusagen die Maske nach innen legen, die Maske noch weicher machen. Darf natürlich hier oben der Effekt nicht ganz raus sein. Hier so. Gut miteinander kombiniert. Jetzt könnte man den Point of Interest noch etwas tiefer legen. Und nochmal rückgängig. Auch hier den Point of Interest… Und schon habe ich hier auch diesen Bewegungsunschärfe-Look. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das beste Ergebnis erhält, wenn man einen "Motion Blurr"-Effekt, ob nur den "Cyclo Force Motion Blur" oder den "Pixel Bewegungsunschärfe"-Effekt mit dieser Technik des Radialen Weichzeichners kombiniert. Das erfordert viel Finetuning. Probieren Sie es einfach aus. Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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