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Videos bearbeiten mit Premiere Elements 15

Zeitneuzuordnung und Frames per Second

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Die Veränderung der Abspieldauer eines Videoclips ermöglicht Zeitlupen- oder Beschleunigungseffekte. Der Zusammenhang dieser Funktion mit der Größe "Frames per Second" bei den Quellmedien ist grundlegend wichtig für gute Ergebnisse.

Transkript

Zeitlupen und Beschleunigungseffekte sind zwei ganz wichtige stilistische und auch häufig eingesetzte Mittel mehr Dramatik und mehr Besonderheit in das eigene Filmprojekt zu bringen. Und auch hier bietet Premiere Elements Editor doch einiges aus dem Repertoire an, was man dazu nutzen kann. Aber grundlegend bevor man solch eine Funktion nutzt, ist es wichtig zu wissen, welcher Zusammenhang besteht zwischen den Frames per Seconds, der Quellmedien und eben dem beabsichtigten Effekt, den man einrichten möchte. So, ich bin jetzt hier im zweiten Kapitel und hier haben wir eine Szene mit Wasser. Zunächst einmal löse ich die Gruppierung auf, um hier sauber drin arbeiten zu können und schauen wir uns ganz kurz mal die ein oder andere Szene an. Den O-Ton habe ich ausgeschaltet, damit der uns zunächst einmal nicht stört. So, ich passe das Ganze mal ein bisschen von der Auflösung her an. So. Also, erste Szene, wir haben so einen ganz normalen Wasserfall und der läuft mit normaler Geschwindigkeit. So, und dann haben wir eine zweite Szene, die läuft, das sieht man am Wasser, die läuft schon wesentlich langsamer. Und die dritte Szene auch nochmal mit dem Wasser in Verbindung, läuft wieder in normaler Geschwindigkeit. So, um jetzt zu wissen was an Hintergrund hinter diesen Quellmedien steckt, gibt es die Möglickeit sich Eigenschaften dazu anzeigen zu lassen. Wir haben also drei Filme. Der erste Film aufgenommen, das kann ich jetzt hier nicht direkt erkennen, das sehe ich nur, wenn ich die Maus liegenlasse, mit einer DSLR. Der zweite mit einer Kamera von DGI und der dritte ebenfalls mit einer DGI-Kamera. Aber es gibt einen kleinen Unterschied zwischen den beiden. Schauen wir uns zunächst mal den ersten Teil an. Ich klicke mit der rechten Maustaste hier drauf und lasse mir die Eigenschaften von dem Clip anzeigen. So, und dann sieht man, dass die Framerate von der DSLR Kamera mit 25 Frames per Seconds gefilmt hat. Und der dritte Film, auch in Echtzeit, also ganz normale Geschwindigkeit, der wiederrum hat aber mit 50 Frames per Seconds gefilmt. Und das bedeutet, dass ich viel mehr Möglichkeiten habe zum Beispiel daraus auch eine Zeitlupe zu machen. Der zweite hier in der Mitte stehende, dieser Film, der hat bereits eine Zeitlupe, ist aber auch als Zeitlupe direkt aufgenommen worden und wenn ich mir die Eigenschaften anschaue, dann sind wir hier bei noch nicht mals ganz 25 Frames, was aber nicht schlimm ist, weil ich ja hier eine Zeitlupe drin habe. Und ja, was für eine Auswirkung hat das nun? Sagen wir mal, wenn ich mir das hier anschaue, erstmal mache ich mal den mittleren Teil erheblich kürzer. Ich ziehe es einfach zusammen. So, oder ich kann es auch anders machen, um die Lücke direkt zu schließen. Gehe jetzt ungefähr dahin, wo ich hin möchte. Sagen wir mal an die Stelle, dann schneide ich den Film und klicke mit der rechten Maustaste hier drauf, auf den mittleren Teil. So, und sage dann einfach "Löschen". Ja, und kann das Ganze, dann auch entsprechend hier andocken. So, auf jeden Fall, jetzt habe ich hier so drei Bereiche, ich lasse es mal kurz durchlaufen und im Großen und Ganzen passt das schon. Ist vielleicht noch immer ein ganz kleines bisschen zu lang, aber das ist jetzt nicht so wild. Jetzt springt es und jetzt sieht man sofort, dass das eine andere Wassergewschwindigkeit hat und ich würde gerne diese drei ein ganz kleines wenig hier auf die schöne Zeitlupenszene einstimmen. Zeitlupen haben den großen Vorteil, dass sie einfach ein bisschen mehr Erfurcht in eine Szene hineinbringen. Es wirkt wichtiger, es wirkt größer, es wirkt bedeutsamer. In den meisten Fällen jedenfalls. So, und das bedeutet ich müsste nun diese Szene verlangsamen. Die Funktion, die das kann, ist auch mit der rechten Maustaste erreichbar. Ich aktiviere mir den Clip, "Rechte Maustaste" und sage jetzt ganz einfach über den Unterpunkt "Clip", "Zeit verlängern". Die Bezeichnung dieser Funktion ist etwas irreführend, weil man meint immer man kann nur die Zeit verlängern, stattdessen können Sie aber tatsächlich in beide Richtungen gehen. Also Sie können sowohl beschleunigen, als auch verlängern. Möchten Sie beschleunigen, das Ganze also noch schneller machen. Das mache ich jetzt mal. Ich gehe mal auf zum Beispiel 300 Prozent und achten Sie hier unten mal auf die Zeitangabe 100 Prozent. Läuft der Film 10 Sekunden, runed about, 300 Prozent logischerweise, ungefähr ein drittel davon. So, und wenn ich das jetzt mit "Okay" bestätige, dann wird das Ganze ziemlich knapp und wenn man sich das anschaut, dann ist das schon extrem schnell. Ja, aber achten bitte jetzt Sie mal auf die Qualität. Ich vergrößere das Fenster nochmal so weit es geht. Und achten Sie bitte einfach mal auf die Qualität. Das sieht okay aus. Ja, und das schnelle fließen, ist durch die Beschleunigung nicht unschön und soweit man das jetzt ohne rendern auch wirklich beurteilen kann, wäre das Ergebnis passend. Ich drücke die Steuerung Z Taste, hier oder Command Z Taste auf dem Mac, um den alten Zustand wieder herzustellen. Also Beschleunigen funktioniert. Jetzt machen wir das Ganze mal mit einer Verlangsamung. Ich gehe auf "Clip/Zeit verlängern" und jetzt meinetwegen mal die Hälfte 50 Prozent. So, Okay. Sie sehen, jetzt wird das Ganze weitergeschoben. Es braucht hier mehr Platz. Auch hier wieder der Vorteil, wenn man da rechts nichts neben stehen hat. Und jetzt gucken wir uns das Ganze wieder an. Und jetzt achten Sie mal hier drauf. Das ist alles andere, als schön anzusehen. Und die Problematik, die wir jetzt haben ist, da wir im Original ja diesen Clip mit 25 Frames per Seconds aufgenommen haben, wird jetzt durch eine quasi doppelte Verlangsamung, also oder ein Abspielverhältnis um die Hälfte der Zeit, wird das natürlich so dermaßen gestreckt, dass er die Lücken dazwischen nicht meht auffüllen kann und das Auge diese Sprünge wahrnimmt. Und das ist dieses zerhackte Runterfließen des Wassers. Ist also alles andere als schön und nicht für eine Zeitlupe geeignet. Also ich mache das wieder rückgängig. So, jetzt gehen wir mal auf den dritten Clip im Bunde. Sie erinnern sich, dieser Clip hatte 50 Frames per Seconds und hier möchte ich jetzt das Gleiche machen. Ja, gehe also auch wieder "rechte Maustaste", "Clip/Zeit verlängern" und reduziere das um 50. So, und dann machen wir das mal und gucken uns an, was dabei rauskommt. So, ich gehe mal kurz hier auf die Szene. So, das Wasser fließt relativ langsam und das fließt jetzt in gleicher Geschwindigkeit und wenn Sie sich das jetzt mal genau anschauen, soweit man das jetzt von der Enfernung her kann, gibt es da kein Geruckel. Und der Grund sind die 50 Frames per Seconds. Wenn wir das jetzt verlangsamen um 25, oder um 50 Prozent, dann ist es immernoch innerhalb dieser 25 Bilder pro Sekunde, die das Auge im Wesentlichen braucht, um etwas als fließend wahrzunehmen. Und, wenn ich das natürlich jetzt übetreiben würde, hier das nochmal kurz rückgängig und dann nochmal drauf "Zeit verlängern", jetzt gehe ich mal nur auf 5 Prozent, also wirklich übertireben. Ja und soweit man das jetzt erkennen kann, ja jetzt sieht man ein Bild quasi fast nach dem anderen. Das ist aber alles keine Zeitlupe. Das sieht aus wie ein Filmfehler. Und genau das ist das Konzept. Also, wenn Sie etwas mit Zeitlupen auch später planen zu machen, wenn es besondere Szenen gibt, dann nehmen Sie am besten mindestens mit 50 Bildern pro Sekunde auf. Bei Szenen, die das nicht ermöglichen, oder wo Sie das hinterher nicht umsetzen möchten, reichen 25 Frames per Seconds völlig aus. Es spart auch eine Menge Speicherplatz auf der Kamera und auch der Speicherplatz auf dem Rechner ist auch nicht gerade ohne. Was jetzt keinen Sinn mehr macht, ist genauso hier diese Zeitlupenaufnahme, die ja auch weiger wie 25 hat, zu verlangsamen. Was man natürlich könnte, ist es schneller machen, das würde gehen. Und somit kann man natürlich auch die einzelnen Film Snip-Its, die man jetzt hier hat, auf ein und dieselbe Geschwindigkeit bringen. Also ich würde wahrscheinlich von der Dynamik her, eher darauf verzichten das zu verlangsamen, sondern ich würde versuchen die Wasserfließgeschwindigkeit, um es als einen Film darzustellen, eher zu beschleunigen, also diese Aufnahme in der Mitte eher beschleunigen, um auf die normale Wassergeschwindigkeit zu kommen und somit einen wirklich einheitlichen Durchlauf zu haben. Auf jeden Fall wissen Sie nun welche Voraussetzungen ein Clip benötigt bezogen auf die Frames per Seconds, um auch in Grenzen saubere Zeitlupen zu erstellen. Und je mehr Frames per Seconds Sie ihrem Originalvideo zu Grunde liegen, also gehen Sie auf 100, 120, oder noch mehr. Je nachdem welche Kamera Sie haben, um so mehr können Sie damit natürlich ihren Film verlangsamen. Und die "Super Slow" muss wie man sie aus dem Fernsehen kennt, die Arbeiten mit Frames per Seconds jehnseits von gut und böse und das erlaubt auch diese gestochen scharfen und trotzdem flüßigen Bilder. Wenn zum Beispiel in der Formel 1 ein Reifen über die Curves wackelt, muss man schon sagen und sich verformen und man kann das alles sehen. Das ist natürlich mit 25, oder auch 50 Bilder pro Sekunde bei weitem so in dieser Brilianz nicht möglich. Aber damit kennen Sie den Zusammenhang und Sie kennen die Funktionen im Premiere Elements, um so etwas umzusetzen.

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4 Std. 50 min (37 Videos)
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Premiere Elements Premiere Elements 15
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Erscheinungsdatum:30.11.2016

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