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Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Zeichnen ist keine Kunst!

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Wollen Sie bessere Symbole, Figuren oder Geräte zeichnen, kommen Sie ums Üben nicht herum. Das muss nicht lange dauern und kann sogar Spaß machen – wenn Sie richtig üben und nicht einfach immer wieder das Gleiche machen.
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Transkript

Es geht nicht darum zu zeichnen wie Picasso. Es wäre schön, wenn wie das könnten. Mit ein paar Strichen eine Taube auf das Papier werfen oder ein Gesicht. Aber das ist gar nicht unser Anspruch. Wir wollen keine Künstler werden. Wir wollen eher zeichnen wie Caesar. So nach dem Spruch: Ich kam, sah und siegte. Wir wollen wenig Aufwand, hohe Effizienz, und dabei hilft uns eine Erkenntnis, die wir wieder von Künstlern haben. Die wissen das, was die meisten anderen nicht wissen. Gutes Zeichnen beginnt nicht mit Stift und Papier. Gutes Zeichnen beginnt mit gutem Beobachten. Man muss genau hinsehen. Natürlich auch bei dem, was man zeichnen will. Aber oft wollen wir etwas zeichnen, was wir uns vorstellen. Was es noch gar nicht gibt. Genaues Hinsehen ist daher vor allem gefragt, wenn wir besser werden wollen. Wenn wir unsere Zeichenfähigkeit trainieren. Was Künstler auch wissen, die fallen nicht vom Himmel. Gut zeichnen kann nur, wer das übt. Sehen Sie sich gute Zeichnungen an aus Ihrem Bereich, die also das zeigen, was Sie auch können möchten. Dann Google-Bilder-Suche, kein Problem. Was genau machen die Kollegen jeweils gut? Was haben die anders gemacht, als Sie selbst das tun? Zeichnen Sie die guten Beispiele nach. Vergleichen Sie das Ergebnis. Sehr gut finde ich persönlich auch den Tipp: Zeichne etwas 50 Mal, dann hast du dieses Objekt verstanden und es dir zu eigen gemacht. 50 Mal, das ist eine ganze Menge aber es funktioniert. Die einzige Voraussetzung dabei ist: Sie zeichnen nicht einfach 50 Mal so wie Sie immer zeichnen, denn das passt der Spruch: "Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten." Auch wenn unklar ist, von wem er kommt. Von Einstein ist er nicht aber er ist gut. Er passt zum Üben. Denn es gibt mechanisches Üben. Das ist einfach, das braucht kein Hirn. Es ist ungefähr so, wie Strafaufgaben in der Schule. Langweilig und bringt nichts. Aber echtes Üben ist anstrengend. Es bedeutet, dass jede einzelne Wiederholung kritisch angesehen wird. Das Resultat zu begutachten und zu überlegen ob es gut ist, ob es besser ist und was man anders machen könnte. Das ist der ganz entscheidende Trick. Ob Sie die Aussprache einer Fremdsprache lernen, eine neue Sportart, Trompete spielen oder Zeichnen. Zeichnen Sie also nicht nur 50 Mal das gleiche, denn dann trainieren Sie nur, schneller schlecht zu zeichnen. Versuchen Sie jede Zeichnung anders zu machen als die vorige, dann entwickeln Sie sich weiter. Nach jedem einzelnen Mal sehen Sie sich an, was Sie gezeichnet haben. Ist es besser als das vorige? Wenn nein, warum nicht? Was fehlt? Wenn Sie nicht darauf kommen, probieren Sie eine Variation. Machen Sie einfach irgendwas anders. Sie haben ja 50 Mal. Da können Sie echt was ausprobieren. Suchen Sie sich für solche Übungen, Objekte, die in Ihrem Alltag immer wieder vorkommen. Also in Vorträgen, Besprechungen und so weiter. Bei mir könnten das also Smartphones sein, Computer, Menschen natürlich aber auch etwas abstraktes wie Zeit, Planung und so weiter. Bei den abstrakten Sachen können Sie sich bei Google Images wieder inspirieren lassen. Ich versuche es auch öfter mal in anderen Sprachen um auf neue Ideen zu kommen. Es ist überraschend, wie unterschiedlich die Vorstellungen in den unterschiedlichen Sprachen manchmal sind. Wichtig dabei, bleiben Sie dort nicht hängen. Zeichnen Sie nicht einfach nur ab. Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil. Das ist nichts, was nur Künstler haben. So wie Sie Ihre ganz persönliche Handschrift haben, so haben Sie auch Ihre ganz persönliche Art, visuell zu arbeiten. Es lohnt sich auch, Zeichnungen zu datieren und aufzuheben. So sehen Sie Ihren Fortschritt über die Zeit. Das motiviert. Sie können auch ein Skizzenbuch führen. Das fühlt sich schon ziemlich künstlerisch an. Und es ist nichts für die, die sich nicht als Künstler sehen und oder Angst vor der leeren Seite haben oder immer perfekt sein wollen. In dem Fall bleiben Sie lieber bei losen Blättern.

Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Lernen Sie, mit visuellem Denken an neue Lösungsansätze zu kommen. Jens Jacobsen zeigt Ihnen dafür die notwendigen Fertigkeiten am Whitboard.

2 Std. 40 min (33 Videos)
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