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Zeichenformate in InDesign verwenden

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Während sich Absatzformate stets auf den ganzen Absatz auswirken, wirken sich Zeichenformate auf ein einzelnes Zeichen aus. So wird diese Art der Formate verwendet.

Transkript

Schauen wir uns nun einmal an, wie Zeichenformate funktionieren. Grundsätzlich funktionieren Zeichenformate eigentlich sehr ähnlich wie Absatzformate. Bei den Absatzformaten ist es ja so, dass wir so etwas wie eine Zwischenebene einfügen. Und zwar anstelle jetzt hier diesen Text zu nehmen und ihm direkt eine bestimmte Schriftart, eine bestimmte Schriftgröße zuzuweisen, gehen wir über diese Zwischenebene. Wir sagen, dieser Absatz hier ist vom Typ "Überschrift". Und dann in einem zweiten Schritt sagen wir, alle Absätze, die vom Typ "Überschrift" sind, sollen eine bestimmte Schriftart, eine bestimmte Schriftgröße haben. Und so ähnlich funktioniert das letztendlich auch mit den Zeichenformaten. Um uns diese Zeichenformate mal ein bisschen näher anzuschauen, werde ich hier einmal in das Dokument hineinzoomen. Ich gehe hier mal auf 300 Prozent. Und jetzt möchte ich, dass dieser Text hier "Mittagsmenü", eben nicht hier in dieser Standardschriftart ist, sondern hier in meiner Hausschriftart ist, "Sail". Des Weiteren möchte ich noch, dass dieses einleitende Wort hier ein bisschen größer ist. nämlich hier einmal 13 Punkte. Und hier haben wir jetzt eine Veränderung des Textes. Und diese VEränderung des Textes sorgt auch in der Tat dafür, dass wir hier bei den Absatzformaten etwas haben, was man dann eine lokale Abweichung nennt. Wenn ich nämlich jetzt hier mit meinem Cursor hier drin stehe, dann sehen Sie hier bei "Fließtext", da ist auf einmal ein kleines Plus aufgetaucht, weil wir hier in diesem Bereich eine Abweichung haben. Dieser Bereich entspricht ja jetzt nicht mehr meinem eigentlichen Absatzformat. Diese lokalen Abweichungen kann man im Übrigen auch ganz gut sichtbar machen. Wenn man hier oben auf dieses kleine Plus draufdrückt, dann sieht man nämlich die lokalen Abweichungen hier wirklich sehr kräftig durch diesen Einsatz dieser kräftigen Farbe. Machen wir diese Markierungen wieder weg. Weil eigentlich ging es ja darum, das gleiche Prinzip, wie auch bei den Absatzformaten zu haben, nämlich so etwas, wie eine Metaebene. Und in dem Moment, wo ich diese Metaebene hier gleich einführe, da werden dann auch meine lokalen Abweichungen verschwinden. Dazu gehe ich hier jetzt ins Bedienfeld "Zeichenformate" und ich sage auch hier, ich möchte gern ein neues Zeichenformat erstellen. Dieses Zeichenformat hier hat jetzt schon die Eigenschaften von dem Bereich, wo vorher mein Cursor drinstand. Hätte ich also jetzt hier auf das neue Format geklickt während mein Cursor hier bei dem Wort "Fritten" drin stand, dann hätte ich hier ein Zeichenformat mit anderen Eigenschaften bekommen. Ähnlich wie bei den Absatzformaten habe ich jetzt hier ein neues Zeichenformat erstellt. Das ist aber diesem Wort jetzt hier noch nicht zugewiesen. Also klicke ich hier jetzt auf "Zeichenformat 1" und jetzt ist das Ganze auch zugewiesen. "Zeichenformat 1" ist jetzt ein nicht sehr vorteilhafter Name, deswegen will ich das Ganze jetzt hier noch ändern. Mache also auch hier einfach einen Doppelklick drauf und dann kann ich das Ganze nun hier benennen. Nennen wir das jetzt hier einfach mal "Produktname", weil da geht es immer darum, welche Artikel auf meiner Karte ich denn jetzt meinem Kunden anbiete. Jetzt kann ich, ähnlich wie bei den Absatzformaten hier durchklicken und kann jetzt hier Einstellungen vornehmen. Bitte nicht verwundern, dass die meisten dieser Einstellungen so wie hier leer sind. Beziehungsweise hier haben wir zum Beispiel nicht ein Häkchen oder kein Häkchen, sondern wir haben hier einen Strich. DAs heißt aber nichts anderes, als das die Einstellungen, die über die Absatzformate definiert werden, nicht überschrieben werden. Hier habe ich bei der Schriftfamilie jetzt "Sail" stehen, also völlig egal, was bei dem Absatzformat steht, das ist jetzt eine Überschreibung dieser Eigenschaft. Und wenn ich jetzt hier auf OK klicke, dann sehen wir jetzt auch hier, dass hier wirklich dieses Zeichenformat "Produktname" heißt. Wenn ich jetzt hier wieder zu den Absatzformaten gehe und mir jetzt hier die lokalen Überschreibungen anzeigen lasse, dann sehen Sie, dass jetzt alles in Ordnung ist und jetzt auch nicht die Gefahr besteht, dass mein Absatzformat meine Überscheibung hier zerschießt. Sollte ich nämlich jetzt hier zum Beispiel dieses Absatzformat ändern, in "Überschrift", dann sehen Sie, dieses eine Wort das hat sich dadurch nicht verändert. Gehen wir wieder ganz schnell zurück zum Fließtext. Und jetzt kann ich hier durch mein Dokument hindurchgehen und kann jetzt hier sagen, du bist ebenfalls vom Typ Zeichenformat "Produktname", et voilà, jetzt hat sich das Ganze hier so angeglichen. Sie sehen, die Zeichenformate sind ähnlich sinnvoll, wie die Absatzformate. Sie erleichtern das Arbeitsleben ungemein und zwar durch zwei herausragende Eigenschaften. Nämlich wir können nachträglich die Zeichenformate jederzeit ändern. Wenn mir hier vielleicht irgendwann die Schriftfarbe nicht gefällt, kann ich das durch eine einzelne Änderung im kompletten Dokument durchführen. Und die weitere herausragende Eigenschaft ist, dass ich bei den Zeichenformaten eben dafür sorgen kann, dass wirklich alles identisch ausschaut. Weil, glauben Sie es mir, wenn Sie immer nur markieren, hier oben die Einstellungen vornehmen, wider markieren, hier oben die Einstellungen vornehmen, die ein oder andere Sache wird man immer hier oder dort mal vergessen. und dann sieht das Dokument dann doch nicht durchgängig gleichbleibend gut aus.

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3 Std. 22 min (29 Videos)
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