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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Zebrastreifen perspektivisch korrekt einfügen

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Der Zebrastreifen im Vordergrund ist gestalterisch von recht großer Bedeutung. Sie müssen ihn jedoch durch verschiedene Transformationen an die Perspektive der Straße anpassen.
05:41

Transkript

Rein theoretisch könnten wir das Bild genauso nehmen und so langsam anfangen, hier neue Gebäude rein zusetzten, Licht und Schatten zu malen. Was mich aber noch sehr dran stört, ist die Tatsache, dass wir hier vorne, im Vordergrund, eigentlich nicht wirklich viel haben, außer ziemlich viel Asphalt. Mehr ist das hier nicht und das stört mich, denn wenn ich später an dieser Stelle Wellen einbauen möchte, dann ist es natürlich so, dass diese Wellen auch interessanter wirken und vor allem auch realistischer wirken, wenn die etwas haben, was sie hin- und herwogen können, wie zum Beispiel die Markierung eines Zebrastreifens. Hier, das finde ich schon ganz toll, dass wir diese Fahrradwegmarkierung haben, oder diese Fahrbahnmarkierung auch hier, aber da fehlt mir doch noch eine ganze Menge und deswegen würde ich an der Stelle ganz gerne einen Zebrastreifen einbauen. Den haben wir sogar. Der ist hier und den habe ich so fotografiert, als würde er sich hier befinden. Zumindest mal so gut das möglich ist, ohne dass man das wissenschaftlich macht. Ich habe mich also einfach an die Straße gestellt und diesen Zebrastreifen so fotografiert, dass er ungefähr 2 Meter von mir entfernt war. Also, dass das Zentrum dass Sie hier sehen, so circa 2 bis 2,5 Meter entfernt ist, genau wie dieser Punkt auf der Straße. Die selbe Brennweite, dann habe ich ihn fotografiert. Das möglichst ähnlich Licht, das können Sie glaube ich, auch sehen. Das Licht kommt von hinten, das ist wichtig, damit es so einigermaßen passt. Obwohl der ja jetzt nicht die größten Schatten wirft, aber so einen leichten Verlauf haben wir natürlich trotzdem drin. Jetzt möchte ich aber nicht dieses ganze Backsteingebäude und auch nicht die an sich doch sehr schöne Straße haben, die mir gut gefallen würde, aber sie passt nicht zum Asphalt, deswegen nehme ich mir das "Polygonlasso" und schneide jetzt einfach nur hier ein Stück von diesem Zebrastreifen raus, nämlich genau den Part, der von dunklem Asphalt... --wie Sie hier sehen, umgrenzt ist. Ich schneide also nur diese Teile weg. Hier diesen ganzen Kram, diesen Gravel, was hier so rumliegt, das nehme ich alles mit. Doppelklick, schließe meine Auswahl und ich kann sie jetzt kopieren, rübergehen zur Kreuzung und dort einfügen. Und zwar ganz oben, an oberster Stelle und ich nenne das auch gleich "Zebrastreifen". Am Besten immer gleich benennen, sobald die Ebene reinkommt, dann hat man hinterher nicht das Problem Ebene27 Kopie3, mit irgend etwas hier in Verbindung bringen müssen, weil, man weiß schon, "Zebrastreifen" ist der Zebrastreifen. So, jetzt sieht es ziemlich happig aus. Wie kriegt man das nun hin, dass der da reinpasst? Der passt ja überhaupt noch nicht rein und Sie werden lachen, es ist sehr viel einfacher als Sie denken. Wir müssen ja eigentlich bloß die Fluchtlinien übereinander bringen und das geht folgendermaßen. Über den "Transformieren"-Dialog müssen wir das ganze Ding erst mal "Skalieren". Skalieren, das heißt Cmd-Minus drücken, oder Strg-Minus, je nach dem, an welchem Rechner Sie sitzen. Ich kann es ein bisschen kleiner machen. Das ist jetzt ungefähr ein Viertel, hab ich’s kleiner gemacht und wenn ich das Ding jetzt runter ziehe, dann sehen Sie schon, das passt ja schon beinahe, da ist keine große Lücke mehr. Das sieht schon ganz okay aus. Betätigen Sie diesen Befehl noch nicht. Also noch nicht die Return-Taste drücken, auch noch nicht dieses Häkchen hier anklicken, denn wir sind ja noch nicht fertig. Auf der linken Seite sieht’s ganz prima aus, auf der rechten Seite müssten wir eigentlich mit dieser Ecke hier, noch ein bisschen weiter nach links rücken und genau das machen wir über "Bearbeiten", "Transformieren", "Verzerren", denn der Verzerren-Dialog garantiert, dass Sie jeden dieser insgesamt acht Anfasser berühren können, wie Sie wollen und wenn Sie dabei die Shift-Taste drücken, dann gibt’s auch keine Höhenunterschiede, dann geht’s also nicht rauf und runter, sondern nur nach links oder rechts, und wie Sie sehen, ist es dann ganz einfach, wenn die Höhe stimmt, also wenn dieser Zebrastreifen so am unteren Bildrand klebt, die Eckpunkte auch noch anzupassen. Das ist es eigentlich fast schon. Ich schiebe das Ganze mal rüber, das heißt, ich mach’s ein wenig kleiner, denn das müssen wir auch noch ein bisschen hinterher, so. Das müsste reichen. Da kann man ein wenig nachkorrigieren. Und jetzt würde ich sagen, das passt so, das können wir also bestätigen. Und haben damit den Zebrastreifen zumindest mal dem Augenmaß entsprechend perspektivisch eingefügt. Ein Kleinigkeit, ein kleiner Fehler ist da trotzdem noch drin. Der hat aber nichts mit der Perspektive zu tun, sondern, der hat damit zu tun, dass das was ich jetzt gerade gemacht habe, in der deutschen Straßenverkehrsordnung so nicht vorgesehen ist, denn wenn Sie hier schon einen Zebrastreifen haben, und Sie haben auf dieser Seite einen Radweg... --das sieht man an der Markierung, das ist ein Radweg, dann müsste hier ein kleiner Zebrastreifen sein, also wenn Sie jetzt wirklich korrekt handeln wollen, dann müssten Sie an dieser Stelle eigentlich noch einen kleinen Zebrastreifen einfügen, dann müssten Sie allerdings auch beide Zebrastreifen ein Stück weg von der Kreuzung rücken. Von daher, ich lebe mit dieser kleinen Ungereimtheit, dass wir hier erstens zu nah an der Kreuzung sind und zweitens auch keinen kleinen Zebrastreifen eingefügt haben. Ich habe den Test gemacht. Ich habe viele Leute gefragt, was ist an dieser Situation falsch, und es konnte mir keiner beantworten, also keiner hat es von sich aus gesehen, von daher lebe ich mit der kleinen Ungereimtheit.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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