Photoshop CC Grundkurs

Zauberstab

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Mit dem Zauberstab-Werkzeug können sämtliche Flächen eines Bilds, welche entsprechend einer vordefinierten Toleranz über ähnliche Farbtöne verfügen, ausgewählt werden.

Transkript

Eins der schon sehr alten Werkzeuge in Photoshop ist der sogenannte Zauberstab. Bei dem Zauberstab klickt man in einen Bereich und Photoshop findet ähnliche Pixelfarben in Abhängigkeit einer bestimmten Toleranz. Bei diesem einfarbigen Himmel ist es ein wie für den Zauberstab geschaffenes Beispiel. Wenn wir genauer reingehen, hat Photoshop nur benachbarte Pixel aufgenommen. D.h. er hat gar nicht im Bild alle blauen Pixel ausgewählt, sondern die hier ausgelassen. Wenn wir die Auswahl noch einmal aufheben, kann ich das benachbarte ausschalten und noch mal in den Himmel klicken. Wir sehen, auch die nicht benachbarten Pixel werden mitgenommen. Das führt manchmal dazu, dass ich plötzlich mitten in der Auswahl blaue Pixel habe. Jetzt kann ich durch eine Veränderung der Toleranz, z.B. zwölf Pixelstufen, noch mal klicken. Dann sehe ich, er nimmt hier entsprechend weniger; das bedeutet aber auch weniger hier drin, denn wir haben hier überall feines Bildrauschen und diese Pixel, die wir hier sehen, sind farblich dann doch zu weit weg von dem, wo ich grade eben geklickt habe. Wenn ich ganz dicht daran gehe, dann sehen wir - wir schalten mal eben dieses Raster kurz aus, "Anzeigen" - "Pixelraster", jetzt kann man sehr dicht rangehen - dann sehe ich hier natürlich auch überall feine Farbnuancen, das könnte Rauschen sein, das könnten aber vielleicht doch Strukturen im Himmel sein. Wer weiß, vielleicht gab es kleine Wolken und die lässt er dann jetzt entsprechend auch aus. Was ich machen kann, ist den Aufnahmebereich zu vergrößern, denn wenn ich ich jetzt hier z.B. mit einer sehr niedrigen Toleranz - gehen wir mal Toleranz auf 5, "Benachbart" ausschalten - wenn ich jetzt hier einmal draufklicke, dann sehen wir, dass er nur Pixel innerhalb einer Toleranz von 5 auswählt und das auf Basis des Pixels, den ich angewählt habe. Die hier sind fünf Farbtonstufen von dem angewählten Pixel entfernt und die dann entsprechend schon weiter. Wir können aber diesen Bereich vergrößern, z.B. wenn ich jetzt sage ein Durchschnitt von 5x5, was gerade hier im Bereich  des Rauschens interessant ist. Jetzt nimmt er auch gar nicht mehr diesen Pixel, sondern bildet sozusagen 5 Pixel darum herum einen Durchschnitt und der wird jetzt hier entsprechend ausgewählt. D.h. hiermit verhindere ich, dass Rauschen - wie jetzt z.B. dieser Pixel - den Farbton bestimmt, sondern wirklich die umliegenden Bereiche. Gehen wir mal raus und so kann ich dann doch oft mit etwas niedrigeren Toleranzen und einem höheren Durchschnitt ein sauberes Sample aus meinem Bild aufnehmen. Neben dem Glätten der Auswahl, was wir aus anderen Auswahlwerkzeugen kennen, kann ich hier auch alle Ebenen aufnehmen. Was insbesondere interessant ist, wenn ich hier eine Montage habe und über mehrere Ebenen arbeite, dass er dann eben alle Ebenen mit aufnimmt und die Farben aus dem Gesamtbild übernimmt. Was viele Anwender an dem Zauberstab kritisieren, auch zu Recht zum Teil, sind die nicht ganz sauberen Kanten hier an der Seite, weil er nicht hier nach Übergängen sucht, sondern wirklich vom Muster, in meinem Fall war das 32 Pixel Farbstufen voneinander entfernt. D.h. da muss man oft nachbessern, das könnte ich z.B. mit dem Dialogfeld "Kante verbessern" machen, indem ich jetzt sage, ich möchte meine Auswahl ein bisschen abrunden und den Kontrast etwas erhöhen. Hiermit bekomme ich jetzt wieder einen sauberen Übergang für meine Auswahl hier hin, eventuell verschiebe ich die Kante noch mal, um sicherzustellen, dass ich hier keine Löcher in der Auswahl habe und das Ganze bestätige ich jetzt mit "OK". Jetzt habe ich einen halbwegs sauberen Himmel ausgewählt, mal abgesehen jetzt von den nicht benachbarten Pixeln innendrin, die ich ausgelassen haben. Hier kann ich jetzt z.B. über eine Tonwert-Korrektur den Himmel etwas abdunkeln. Diesen Bereich, der ist da eben leider entwischt - insofern, gerade bei einfarbigen oder flächigen Bereichen, bietet sich der Zauberstab ganz gut für die Auswahl an.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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