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Gestaltungsgrundlagen für Webdesigner

Zahlen und Fakten

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Vom Rezipienten zum User: Das Nutzerverhalten muss Teil des Konzepts werden, damit Verweildauer und die Akzeptanz möglichst hoch sind. Wer im Internet mit welchen Systemen surft, verraten Statistiken.
07:13

Transkript

Wer sind Ihre Nutzer, die sich auf Ihrer Website bewegen? Wer wird das sein? Das sind natürlich schwierige Aussagen, die kaum zu machen sind. Die lassen sich nur überwachen per User-Tracking und vielleicht mit Marktforschungsinstrumenten. Aber es gibt allgemeine Zahlen, die ich Ihnen vorstellen möchte, von der Firma Statista, einem Statistik-Anbieter aus Hamburg, die hier Datenmaterialien erhoben haben und veröffentlicht haben, zum Beispiel, dass wir heute eigentlich 80 Prozent der Bevölkerung, zumindest in Deutschland, im Internet online sind. Das heißt, 20 Prozent sind es nicht, weil sie entweder zu jung oder zu alt sind. Welche Marktanteile haben die Browser am Internetzugang in Deutschland? Heute sieht es so aus, dass die Browserfamilien sich sehr stark angenähert haben. Dabei hat Chrome eine große Kurve nach oben gemacht in den letzten Jahren; Firefox ist kontinuierlich abgestiegen. Also, vor zehn Jahren sah das Ganze noch völlig anders aus. Heute haben wir also ein gleiches Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Firefox und Chrome, dann, nach ein bisschen Abstand, Safari, der liegt ungefähr so bei 12 Prozent, und dann haben wir den Internet Explorer, der ist deutlich unter die Marke hier gesunken, der liegt heute noch bei 10 Prozent Marktanteil -- in Deutschland wohl gemerkt -- und dann gibt es noch Browser wie Edge, also die Weiterentwicklung von dem Internet Explorer von Windows, und Opera als unabhängigen Open-Source-Browser. Das heißt, wir haben hier sehr viele unterschiedliche Browser, die zu unterschiedlichen Prozenten arbeiten. Niemand hat einen hervorragenden Marktanteil, hat eine Marktdominanz in dem Sinne. Insofern ist das auch ganz gut, da wir grundsätzlich immer für mindestens zwei Browser optimieren müssen, das heißt für Firefox und Chrome und dann vielleicht noch den dritten Safari oder Internet Explorer, wobei der Internet Explorer besonders in den älteren Versionen immer wieder zu Schwierigkeiten und zu Abweichungen geführt hat. Wenn wir uns das weltweit angucken, haben wir ein etwas anderes Bild. Das heißt, wenn Sie sich damit beschäftigen, eine Website zu gestalten, die weltweit ausgeliefert werden soll, dann ist es wichtig, dass wir hier eindeutig Chrome im Vordergrund haben. Chrome liegt hier bei fast 60 oder mehr Prozent, so dass ganz klar ist, da ist der Marktführer getroffen; Firefox abgeschlagen im unteren Bereich, dann kommt Safari, dann kommt der Internet Explorer und natürlich Edge als relativ neues Browserkind. Wie sieht es aus mit den Betriebssystemen? Mit welchem System surfen denn die Nutzer auf Websites? Und das ist hier sehr interessant, da wir hier zum Beispiel Windows 7 als ganz große Kurve über die ganze Grafik hatten. Erst Windows 10 ist jetzt relativ neu seit zwei Jahren am Start und ist hier in dem Moment jetzt Marktführer -- wie gesagt in Deutschland -- und dann haben wir natürlich noch andere Plattformen wie Mac OS X, Windows 8, iOS und so weiter und so weiter, das heißt verschiedene Systeme, unter denen hier die Nutzer unterwegs sind; natürlich noch Windows-getrieben von den Betriebsversionen bei stationären PCs. Hier wird nicht unterteilt in Mobil, sondern in quasi alle Systeme, und dadrin sind natürlich nach wie vor Windows-Geräte führend. Wie sieht das aus mit den stationären Geräten und mit den mobilen Angeboten? Die Gesamtbevölkerung von 69,56 Millionen in Deutschland unterteilt sich so, dass ein Großteil, 55,82, sowohl stationär als auch mobil Angebote wahrnimmt. Das heißt, jeder dieser 55,82 Millionen Bundesbürger surft sowohl per Smartphone, per Tablet als auch per Desktop-Computer und das ist ein recht hoher und homogener Teil. Nur etwa 11,6 haben ein rein stationäres Angebot oder einen Zugang zu den Angeboten und nur 2,15 Millionen haben einen rein mobilen Anbieter, über den sie im Internet surfen. Das bedeutet natürlich, dass diese Zahl, diese letzte Zahl hier, deutlich steigen wird in Zukunft. Wie sieht das aus bei den Tablets konkret? Tablets sind insofern interessant, da sie natürlich nicht ganz so relevant sind wie Smartphones, aber im Shopping-Bereich sehr bedeutende Funktion haben. Das werden wir nämlich gleich sehen. Wie sehen da die Marktanteile aus? iOS ist ganz stark im Vordergrund, über 60 Prozent in Deutschland im Tablet-Bereich. Dann kommen erst die Androids mit ungefähr 30 Prozent und dann so gut wie der Rest bei ein wenigen Prozent. Das bedeutet also, hier ist es ganz klar aufgeteilt, iOS führt eindeutig vor Android-Geräten, also, Apple hat hier die Nase vorn. Was das jetzt heißt, werden wir gleich mal sehen im Shopping-Bereich. Zu welchen Tageszeiten nutzen sie denn dann ihr Tablet? Das ist ganz klar, ab 17 Uhr geht die Kurve steil nach oben, zwischen 17 und ungefähr 23 Uhr ist die Shopping-Zeit sozusagen zu Hause. Die Leute surfen mit ihren Tablets und werden dort sicherlich auch einkaufen. Wer kauft denn überhaupt ein? Da gibt es zum einen Marken- und Qualitätsbewusste als Zielgruppe, 30 Prozent; dann kommen die Smart Shopper, die wollen gerne ein Schnäppchen abgreifen; Experimentierfreudige, die gucken sich einfach auch komplett neue Online-Shops an, um nicht vielleicht stationär einzukaufen, und natürlich auch Preisbewusste, die hier ganz besonders nach Sonderangeboten hier schnuppern. Das sind also ganz viele verschiedene Konsumtypen, die hier derzeit sich im Internet bewegen. Besonders die Marken- und Qualitätsbewussten und die Smart Shopper sind hier im Vordergrund. Ganz zum Schluss noch eine Grafik: Welche Plattformen sind denn interessant bei den Besuchern im Shopping-Bereich, bei Online-Shops? In Deutschland ist das Amazon, da ist das die Otto Gruppe, also otto.de und weitere; Tchibo, Zalando, dann Arcandor, das ist die Arcandor Gruppe um Karstadt, das ist heute nicht mehr relevant; Apple, Conrad, eBay, Idealo und andere. Das heißt, das sind zum Beispiel hier mal die Top 10 Online-Shops aus dem Oktober 2012, etwas ältere Daten, aber finde ich immer noch interessant, dass hier zum Beispiel otto.de einen sehr großen Marktanteil in Deutschland hat. Wer sich also im Shopping-Bereich mehr informieren möchte, guckt sich am besten auch mal die Websites von der Otto Gruppe an, die hier offensichtlich attraktiv sind. Sie sehen also, die Zahlen lassen einige Rückschlüsse darauf ziehen, wer im Internet surft und was die Leute dort machen. Je nachdem, in welchem Bereich Sie unterwegs sind, ob das im Fachbereich ist, im News-Bereich, Mode, im Shop-Bereich et cetera oder ob Sie einfach nur eine kleine Website erstellen wollen, so ist das doch immer wieder interessant, sich zu vergegenwärtigen, wie sind die Nutzer und die Konsumverhältnisse im Internet geregelt, ganz unabhängig davon von den klassischen Printmedien.

Gestaltungsgrundlagen für Webdesigner

Lassen Sie sich die Grundlagen guten Webdesigns anhand eines Praxisbeispiels näherbringen.

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Erscheinungsdatum:27.07.2017

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