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DaVinci Resolve Grundkurs

XML-Datei in DaVinci Resolve importieren

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DaVinci Resolve übernimmt beim Import einer Schnittsequenz aus einer XML-Datei sämtliche relevanten Informationen für das Anlegen der Timeline sowie das Hinzufügen des Rohmaterials. Allerdings sollten hierbei keine Effekte übertragen werden.
05:08

Transkript

Nachdem wir die XML jetzt exportiert haben, öffne ich DaVinci Resolve und lege ein neues Projekt an, nachdem ich mich natürlich als User angemeldet habe. Hier lege ich jetzt ein neues Projekt an, beziehungsweise öffne einfach ein unbetiteltes Projekt und den Vorteil, den Sie beim Import einer XML-Datei haben, ist tatsächlich der, dass Sie sich zunächst um die Settings gar keine Sorgen machen müssen und auch keine Timeline oder Ähnliches anlegen, weil alles was DaVinci an Informationen für Ihr Projekt braucht, ist ja in der XML-Datei enthalten. Wir müssen auch kein Material in den Media Pool importieren, deswegen können wir dieses Fenster geflissentlich ignorieren, steigen deswegen direkt in unseren Edit-Bereich ein und wählen FileImport XML. Meine XML liegt ja bekanntlich auf dem Schreibtisch, Hier liegt meine "Westkueste_01.Xxml", diese öffne ich. Jetzt bekomme ich eine Abfrage, wie DaVinci diese XML interpretieren soll. Und zwar kann ich dem Projekt, beziehungsweise der Timeline einen Namen geben, ich nenne das mal "Westkueste FCC", für Farbkorrektur, "01", mein Start Timecode soll 10:00 sein, Timeline Resolution ist natürlich 1920 x 1080, weil das sind tatsächlich die Informationen, die ich in der XML auch mitgegeben habe und ansonsten kann ich alle Settings so belassen, wie sie von DaVinci vorgeschlagen werden. Anschließend klicke ich auf OK und hier ist meine Schnittsequenz. Diese kann ich jetzt abspielen, wenn ich auf den richtigen Knopf drücke, also hier. Diese kann ich jetzt abspielen und so es denn nötig sein sollte, könnte ich hier sogar noch einzelne Schnittänderungen durchführen. Es gibt noch eine Sache zu bedenken, wenn es um die Übertragung von XML-Daten von einem Programm wie Premiere oder Final Cut Pro geht. Sie sollten versuchen möglichst keine Effekte zu übertragen und auch vielleicht wenn es geht, keine Titel und keine Geschwindigkeitsänderung und auch keine Übergänge, die DaVinci nicht interpretieren kann. Weil wenn Sie eine XML-Datei übertragen wo Effekte drauf sind, die DaVinci nicht kennt, beispielsweise irgendwelche Drittanbieter-Filter, oder selbst Farbkorrekturen oder Ähnliches so führt es unweigerlich dazu, dass DaVinci ein Problem mit der Interpretation der Clips kriegt und diese entweder falsch darstellt oder gar nicht. Besonders kritisch ist es bei Zeitlupen, obwohl man in DaVinci selber zwar Zeitlupen bauen kann, werden die meisten Zeitlupen, die Sie über eine XML-Datei übertragen tatsächlich fehlinterpretiert, was dazu führt, dass es plötzlich ganz merkwürdige Bilder gibt und wenn Sie ganz merkwürdige Bilder farbkorrigieren und diese ausgeben, haben Sie unweigerlich später im finalen Film Fehler im Bild. Deswegen ist es ratsam, bevor Sie eine XML-Datei aus Premiere oder Final Cut Pro oder Avit exportieren, zunächst einmal den Bereich, wo Sie Geschwindigkeitsänderungen oder Filter angewandt haben, als einzelnen Clip auszurendern, diesen in das Schnittprogramm zu reimportieren, den Clip mit den Effekten zu ersetzen durch diese Render-Datei und erst dann die XML auszugeben. Wenn wir ein Projekt haben welches wir von Final Cut Pro oder Premiere an DaVinci übertragen wollen, dann gehen wir dieses tatsächlich sehr sorgfältig durch, gucken uns jeden einzelnen Clip an, ob ein Effekt drauf liegt, was man ja meistens an der Färbung der Timeline relativ gut sehen kann und wenn ja, wenn es einen Effekt gibt, egal was das für ein Effekt ist, ob das eine Einblendung ist, ob das ein Farbkorrektur-Filter ist, ob das eine Geschwindigkeitsänderung ist, wir rendern diese Datei aus, indem wir die Datei markieren und als einzelnen Effekt-Clip exportieren, reimportieren diesen dann und geben erst, wenn tatsächlich die gesamte Timeline aus unserer Sicht sauber ist, geben erst dann die XML an DaVinci, um möglichst irgendwelche Fehler innerhalb der Farbkorrektur zu vermeiden, weil es gibt nichts Lästigeres als ständig zwischen der Farbkorrektur und dem Schnittprogramm hin und her wechseln zu müssen, weil wieder mal ein Effekt nicht ordentlich interpretiert wurde oder was noch schlimmer ist, den Film schlussendlich auszurendern und dann bei der Abgabe festzustellen, ich habe da einen Fehler, weil irgendeine Geschwindigkeitsangabe von DaVinci nicht korrekt interpretiert wurde.

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3 Std. 27 min (42 Videos)
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