Premiere Pro CS6 Grundkurs

XDCAM-Material und das Zusammenschneiden

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Hier geht es darum, Material im XDCAM-Format zu sichten und zu einem Rohschnitt zusammenzustellen, der als MXF-Clip exportiert wird.
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Transkript

In meinem zweiten Projekt habe ich mit meiner XDCAM Kamera einige Clips aufgezeichnet, die ich zunächst erst mal sichten möchte und vielleicht ein bisschen kommentieren. Und ich habe dann vor, daraus einen Rohschnitt zu erstellen, den ich dann in einem MXF Format ausgebe, so dass ein weiterer Cutter dann später damit arbeiten kann. Wir erzeugen uns hier ein neues Projekt. Nennen wir es 01_XDCAM_Rohschnitt Ich wähle noch den Speichert aus, klicke auf Durchsuchen. Der Ordner hier gefällt mir. Wir scheuen noch mal: Mercury Playback Engine steht hier im GPU Modus. Das passt für mich, ich habe die entsprechende Hardware und ich bestätige das Gaze mit OK. Diesmal weiß ich, was für ein Format ich habe, das ist XDCAM EX. Die Kamera hat das Ganze Material aufgezeichnet im 1080p Modus hier mit 25 Bildern pro Sekunde. Die Sequenz nennen wir jetzt hier Card_Rohschnitt. OK bestätigt das Ganze. Als allererstes muss ich meinen Mediabrowser aufrufen, um das Material zu importieren. Was man sich auf jeden Fall merken sollte ist die Taste Ü. Die Vergrößert nämlich das Fenster, über dem sich der Cursor gerade befindet, so dass ich hier Platz habe für mein Material. Mein Material liegt jetzt hier auf der Datenfestplatte unter Projekte. Wir haben hier Premiere Pro Projektdaten. Hier ist auch mein Premiere Projekt, das ich gerade angelegt habe Hier habe ich auch meinen Clip Ordner und hier ist das XDCard Verzeichnis. Wenn ich hier jetzt reingehe in das XDCard Verzeichnis, erkennt er die Dateistruktur einer XDCAM-EX Karte und zeigt mir jetzt hier die entsprechenden Clips. Damit man das auch zu schätzen weiß, zeige ich mal kurz eine solche Struktur. Auf meiner XDCAM Karte hier ist der Ordner Private, JVC, BPAV, Clip Und hier habe ich für jeden Clip einen eigenen Ordner und hier sind dann die Videodaten drin. D.h ich müsste zum Sichten jeden Ordner einzeln öffnen. Hier ist es natürlich ganz nett, weil er zeigt mir alle an. Wir schalten mal hier von der Listenansicht auf die Symbolansicht und machen die Symbole schön groß, damit ich mir jetzt hier die Clips anzeigen lassen kann. Mit der Maus kann ich hier so rüber fahren und bekomme einen ersten Eindruck von dem Clip. Links ist der Anfang des Clips, fahre ich ein bisschen nach rechts, das Ende. Und hier sehe ich, der Clip ist ziemlich langweilig, der enthält nämlich gerade gar nichts. Dieser Clip enthält ein bisschen was. Der hier scheint mir am Anfang etwas un- scharf zu sein und ein bisschen verwackelt und der hier sieht auch ganz spannend aus. Klickt man einmal in einen Clip rein, sehe ich, dass sich hier unten eine Abspielleiste befindet, und dort kann ich jetzt auch hin und her scrubben und mit der Leertaste kann ich anhalten und stoppen. Möchte man rückwärts abspielen, kann ich dafür die J K und L Steuerung nutzen. J spielt rückwärts ab, K stoppt das Ganze, L vorwärts. Und wer ungeduldig ist, kann mehrfach die Taste L drücken, und sich das Ganze im Fast Forward Modus anschauen. Oder natürlich schnelles Zurückspielen. Nachdem ich die gesichtet habe, entscheide ich, dass ich diesen Clip haben möchte, den letzten und ich glaube auch den, und ich klicke Sie nacheinander mit gedrückter Steuerungstaste an, so dass diese jetzt hervorgehoben werden. Mit einem Rechtsklick kann ich sie jetzt importieren, oder im Quellmonitor öffnen. Wir sagen jetzt erst mal Importieren. Ich drücke erneut die Taste Ü. Und die Ansicht, die Übersichtsansicht des Mediabrowsers verschwindet wieder. Wir können jetzt in das Projektfenster wechseln und sehen hier jetzt unsere Clips. Auch hier habe ich die Symbolansicht, kann zwischen Listen- und Symbolansicht hier hin und her schalten. Und ich möchte mir als erstes hier noch mal diese Clips genauer anschauen. Hier sehe ich jetzt: Das wäre die Einleitung. Klicken wir drauf. Und sagen hier Einleitung. Dieser Clip scheint mir der Start zu sein. Klicken wir drauf, da unten und nennen es Start, Und hier unten den nenne ich einfach mal Vorbeifahren. Wenn ich jetzt einen Doppelklick auf so einen Clip mache, so öffnet sich dieser hier oben im Quellmonitorfenster, und hier habe ich dann wirklich Platz, den Clip auch mal in Ruhe anzuschauen. Ich suche mir jetzt hier einen kleinen Ausschnitt raus, der mir gut gefällt, Hier scheint etwas loszugehen, und ich drücke auf In-Point setzen, auf Abspielen Das reicht mir. Und dort, wo ich stoppe drücke ich hier auf Out-Point markieren. Wir haben jetzt sozusagen aus unserem Clip einen Bereich ausgewählt. Und diesen Bereich ziehe ich jetzt in mein Schnittfenster, das soll mein Start sein. Als nächsten Clip möchte ich ganz gerne den Start haben. Wir können jetzt auch hier unten, wenn wir genug Platz haben, den Cursor in etwa auf das richtige Bild setzen, einmal klicken, und jetzt drücke ich die Taste I und setze schon im Projektfenster damit einen In-Punkt. Dann kann ich hier mit diesem Cursor ein bisschen weiter gehen. Oder über J, K und L, mit L wieder abspielen. Wenn ich mit der K Taste anhalte, kann ich mit der O Taste wieder einen Out Punkt setzen. D.h. jetzt haben wir diesen Teil markiert. Auch den ziehe ich mir jetzt hier rüber in mein Schnittfenster, so dass er nach dem anderen hier einrastet. Wir sehen; der stößt so etwas dagegen. Jetzt habe ich hier meinen Schnitt. Wir können das mal anspielen. Hier geht es jetzt los und dann wollen wir noch was von dieser spektakulären Vorbeifahrt haben. OK. Vorbei. Ich fand, das hier so ein Kamerawackler drin zu sein scheint. Da drücke ich jetzt einmal die Taste M oder hier und dann Marke, Da kann ich sagen Marke hinzufügen, das ist die Taste M, und mache einen Doppelklick auf diese Marke. Wir geben ihr mal eine Dauer von vielleicht 3 Sekunden. 300 sind 3 Sekunden und einen Namen, einen Kommentar, da schreiben wir rein: Bitte stabilisieren. OK Und das ist eine ganz schöne Sache, hier sehe ich jetzt meinen Kommentar: Bitte stabilisieren. Und diese Marke ziehe ich jetzt auch runter, hier in das Schnittfenster. Der Cutter später hat dann die Möglichkeit zu sehen: Aha, an der Stelle muss er das Material noch stabilisieren. D.h. mit dieser Markenfunktion können wir sehr schön Informationen in die Clips mit rein legen. Das soll es erst mal soweit gewesen sein. Das ist mein Rohschnitt. Jetzt möchte ich die exportieren damit jemand anders daran weiterarbeiten kann. Dafür gehe ich wieder auf Datei, Exportieren Medien, Ich habe den Cutter gefragt, was für ein Format er gerne haben möchte. Er sagte MXF OP1a kann er gut verarbeiten. Von dort wähle ich als erstes das korrekte Format aus. Sagen wir hier MXF OP1a. Was er hier auswählt XDCAMHD 50 PAL das passt auch schon, Allerdings gehe ich noch mal nach unten und sage, dass ich den Codec für intelligentes Rendering aktivieren möchte. Das bedeutet, das meine Clips nicht erneut komprimiert werden müssen. Das geht hier im Fall von MXF und XDCAM. Das können nicht alle Codecs. AVI beispielsweise, DV könnte das auch noch, aber eben nicht alle. Und dann muss mein Material nicht neu umgerechnet werden sondern es wird einfach in den fertigen Film mit rein kopiert. Wir schauen noch, wo wir das Ganze hin speichern wollen. Hier auf dem Desktop. Klicken auf Speichern und da ich in Premiere noch weiter arbeiten möchte, klicke ich dieses Mal nicht auf Exportieren sondern auf die Warteschlange. Das startet den Adobe Media Encoder. und während der jetzt meinen Clip exportiert, kann ich in Premiere entsprechend weiter arbeiten. Wobei ich sehe, es geht seht schnell. Ich muss erst mal so schnell zu Premiere zurückspringen, aber man sieht, ich kann jetzt hier z.B. wieder Material sichten, oder weiterarbeiten und wenn der Media Encoder dann fertig ist, dann kann ich mir den Clip hier entsprechend anzeigen lassen. Gehen wir mal drauf. Kart_Rohschnitt.mxf. Hier sehen wir, ist mein Clip, den kann ich jetzt weitergeben. Wir haben jetzt gesehen, wie man in Premiere aus XDCAM Clips die über den Mediabrowser öffnen kann, wie man einen Rohschnitt mit Marken erstellen kann, wie man das Material sichten kann, und das Ganze dann über den Adobe Media Encoder in einem Format wieder exportieren kann, das jemand anders dann weiter bearbeiten kann.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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