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HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Wolkenhimmel verbessern

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Bewölkte Himmel wirken durch die schwarzen Wolkenunterseiten in HDR-Bildern oft unrealistisch. Abhilfe schafft eine Ebenenmaske in Photoshop, die das HDR und die korrekt belichtete Aufnahme miteinander verknüpft.
08:23

Transkript

Ein Problem das man manchmal bei der HDR-Konvertierung hat, ist, wenn man einen schönen Himmel hat, in einer schönen Konstellation, den fotografiert hat, wo ein bisschen das Blau im Hintergrund durchscheint, und dann eine HDR-Konvertierung startet, ich mache das gerade mal, selektiere also das komplette Bracket, rechter Mausklick, "Exportieren nach Photomatix Pro". Photomatix Pro läuft dann los dauert dann einen kleinen Augenblick. Photomatix hat dann das HDR-Bild generiert, und jetzt sage ich einfach mal; "malerisch 2" ist die Einstellung, die mir schon mal am besten hier im unteren Bildteil gefällt, von der Detailausprägung, von der Kompression, und das gefällt mir schon sehr gut, auch vom Detailgrad im Horizont. Dann haben wir aber das Problem mit den schwarzen Wolken. Das sieht auf einem blauen Himmel relativ unrealistisch aus. Die Landschaftsstimmung hier unten passt nicht mit den schwarzen Wolken zusammen, und auch nicht mit dem blauen Himmel. Deswegen müssen wir das korrigieren, so dass das nicht so unrealistisch aussieht. Für diesen Schwarzeffekt sind in der Regel drei Regler zuständig, das ist einmal die Stärke, die Tonwert-Kompression und der Detailkontrast, und Ihr seht, die stehen hier alle schon auf dem Anschlag. und jetzt könnte man versuchen, mal in den einzelnen Slidern zu schauen, ob ich in der Lage bin, den Schwarzbereich in den Wolken so ein bisschen rauszufiltern. Das funktioniert auch, aber noch nicht in Gänze, und wenn Ihr auf den unteren Teil des Bildes achtet, dann ändert sich dort auch die Farbgebung so ein bisschen, und das Bild wird flau. Das liefert mir jetzt zunächst mal nicht den richtigen Erfolg. Jetzt schaue ich noch mal in die Tonwert-Kompression, da haben wir gleiches, auch hier hilft es ein bisschen, aber die anderen Bereiche sind natürlich davon auch affektiert. Dann haben wir im Detailkontrast noch mal, der auch so ein bisschen zusammenspielt mit den Schwarz, aber ich hatte ja gesagt, dass mir das so gefällt, vielleicht ein bisschen zurückgenommen in der Stärke, im unteren Bereich gefällt mir dieses Bild ganz gut, jetzt habe ich da oben nach wie vor das Problem, und das können wir jetzt einfach beheben, indem wir folgendes machen. Zunächst mal werde ich sagen, ich speichere dieses Bild jetzt erst mal so. dann erfolgt das Tonemapping, und Photomatix legt das Bild zurück in die Lightroom-Bibliothek. Und da ist es dann auch schon und jetzt tun wir folgendes, jetzt werden wir die Belichtung, die korrekt belichtet ist, das ist dieses Bild hier. Die werden wir beide, das von Photomatix generierte, und die korrekte Belichtung aus der Belichtungsreihe, die werden wir beide in Photoshop öffnen. Dazu selektiere ich beide zunächst mal hier mit den linken Mausklick und sage dann auf eine der Selektion, entweder hier oder hier, rechte Maustaste, dann öffnet sich das Kontextmenü, und dort sagen wir dann "Bearbeiten in" und jetzt wählen wir nicht "In Adobe Photoshop CC 2015 bearbeiten" sondern wir wählen aus "In Photoshop als Ebenen öffnen". Das klicke ich dann an. Ok, so jetzt hat Photoshop mir die beiden Ebenen geöffnet, also das ist einmal die Ebene, die aus Photomatix generiert wurde, und einmal die Ebene, die aus der Belichtungsreihe die korrekte Belichtung war. Wenn ich jetzt folgendes mache: Ich tausche jetzt einfach die Ebenen, indem ich die untere Ebene selektiere, und dann einfach mit der Maus nach oben schiebe, so dass die beiden vertauscht sind. Ich mache die obere Ebene mal unsichtbar. Die untere Ebene ist jetzt die, die von Photomatix kommt und die obere Ebene ist die, die aus der Belichtungsreihe kommt. Jetzt werden wir einfach folgendes tun, Jetzt werde ich zunächst mal die obere Ebene komplett ausblenden mit einer Maske und das mache ich mit einer schwarzen Maske, so dass nichts von dieser oberen Ebene auf die untere Ebene mehr durchkommt, und das kann ich machen, wenn ich die ALT-Taste gedrückt halte, und dann hier unten auf das Maskensymbol einmal drauf klicke, mit links, und dann seht ihr hat sich hier eine Maske aufgetan , eine schwarze Maske, das Bild hier ist jetzt komplett verdeckt und ist nicht erkennbar. Wenn ich jetzt auf der Maske mit einem weißen Pinsel male, dann wird dort, wo ich weiß male, der untere Teil des Bildes verschwinden, weil dann der obere Teil an diesen Stellen durchkommt. Das können wir jetzt sofort machen, indem wir einen Pinsel selektieren, schauen dass wir die Vordergrundfarbe auf Weiß haben, gucken uns mal den Pinsel an, den wir erwischt haben. Gehen wir mal in die Pinsel-Einstellungen. Hier haben wir die Pinselvorgaben. Wir nehmen dazu einen normalen Pinsel, den hier zum Beispiel, wir nehmen einen weichen Pinsel am besten, den hier zum Beispiel. 232 Pixel ist etwas klein für dieses Bild, für das, was wir vorhaben. Das kann noch ein bisschen größer sein, so zum Beispiel, Dann schaut bitte hier auf Pinsel, das in den Pinselvorgaben nichts ausgewählt ist, so dass wir dort tatsächlich nur einen weichen Pinsel haben mit dem wir arbeiten. Also hier unten die Glättung, schaltet Ihr bitte aus, alles das, wo hier Harken sind, die könnt Ihr bitte ausschalten. Wenn Ihr das gemacht habt, dann könnt Ihr mit der selektierten Maske auf diesem Bild malen. Wenn Ihr hier oben reinschaut, könnt Ihr erkennen, wie der Pinsel im Augenblick eingestellt ist. Der Pinsel steht mit einer Deckkraft von 100 Prozent, und einem Fluss von 100 Prozent, im Augenblick in den Einstellungen. Ich reduziere jetzt den Fluss des Pinsels, so weit runter, etwas auf 5 Prozent, und fange dann langsam auf dem Bild an zu malen. Ich trage jetzt mit einer Menge von acht Prozent weißer Farbe, weil der Pinsel ist mit weiß im Vordergrund ausgewählt, auf die schwarze Maske auf. Das heißt, dass überall dort, wo es jetzt weiß in der schwarzen Maske wird, die obere Ebene auf die untere aufgeblendet wird. Das können wir dann tun, indem wir jetzt einfach mal loslegen und Ihr seht schon, das machen wir ganz vorsichtig, mit ganz geringen Fluss, vielleicht noch ein bisschen weniger, 5 Prozent wäre da ganz gut. Und können dann ganz vorsichtig mit dem sehr weich eingestellten Pinsel, also schauen wir nochmal, die Härte ist 0 und die Größe etwa bei 1000 für dieses Bild, können wir dann vorsichtig in die schwarzen Bereiche in den Wolken malen. und so holen wir uns dann von der originalen also von dem richtig belichteten Bild holen wir uns die Wolkendecke zurück, so dass wir den Effekt dieser schwarzen Wolken komplett verlieren. Das ist meiner Meinung nach die einfachste Möglichkeit, ich mache das jetzt sehr grob, damit wir den Effekt auch gut sehen, und ich übertreibe es noch ein bisschen. Das ist die einfachste Möglichkeit, diese schwarzen Wolken entsprechend wieder aus dem Bild zu entfernen, und dann mit einem Preset, wie Ihr es eben gesehen habt, bei Photomatix zu arbeiten, wo einem ein Teil des Presets gefällt, aber der andere Teil des Presets dann eher nicht. In dem Fall waren es die schwarzen Wolken, die uns nicht gefallen haben, die das Bild unrealistisch haben wirken lassen, und wenn ich es jetzt so zurückgeholt habe, dann seht Ihr, das ist die Maske. Die Maske sieht im Augenblick dann so aus. Dann könnte man vielleicht hier nochmal malen und hier nochmal, so dass es ein einheitlicheres Bild gibt, und mit einem Klick auf auf das Ebenensymbol, kommt Ihr dann wieder zurück. So habt Ihr dann einen relativ realistischen Bildeindruck, und das gefällt mir so ganz gut, und deswegen würde ich das jetzt hier speichern, und habe die schwarzen Wolken, durch die Wolken aus der Original-Belichtung ersetzt.

HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Begleiten Sie den HDR-Fotoworkflow von der Planung der Belichtungsreihe bis zum Bild. Zum Einsatz kommen unter anderem Photoshop, Photomatix, die Topaz-Filter und Lightroom.

2 Std. 36 min (33 Videos)
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