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Excel: Statistische Funktionen

Woher bezieht man viele Daten?

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Sicherlich stellen Sie sich die Fragen, wie man zu sehr vielen Daten kommt, die man auswerten möchte: Entweder, Sie erheben die Daten selbst oder Sie laden Tabellen aus dem Internet. Alternativ generieren Sie mit verschiedenen Excel-Funktionen Zufallszahlen.
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Transkript

Wie kommt man eigentlich an die Daten? Einerseits können Sie Erhebungen fahren. Sie können Leute stichprobenartig auf der Straße befragen. Über dieses Verfahren gibt es dicke Bücher, gibt es viele Zeitschriften, Artikel, wie man das am besten macht. Welche Größe der Zahl genügt, was man bei der Umfrage beachten muss und so weiter und sofort. Darum geht es mir hier in diesem Beispiel, wo es schwerpunktmäßig um Excel geht, nicht. Eine zweite Möglichkeit, wenn Sie Originaldaten haben wollen, ist das Bundesamt für Statistik. Ich hole einmal den Browser her, hier ist er. Habe schon eine Suchmaschine aufgemacht, hier Bing. und trage beispielsweise "Bundesamt für Statistik" ein, da sehen Sie es schon und auch, dass Sie Daten von Deutschland, Österreich und der Schweiz haben. Oder wenn Sie hier direkt auf Statistik klicken, nicht nur von den einzelnen Ländern, sondern auch Bundesländern. Da sehen Sie beispielsweise Bayern. Und mit einem Klick auf die entsprechende Seite werden Sie zu dem entsprechenden Bundesamt weitergeleitet, bleiben wir doch gerade mal bei Bayern. Dann sehen Sie hier entsprechende Daten, die Sie herauskopieren können. Unter den entsprechenden Links, beispielsweise hier "Infomaterial" oder "Historische Zeitreihen", finden Sie nun in dem Beispiel PDF-Dokumente aus dem Sie Daten herauskopieren können. Es gibt andere Seiten der Statistischen Bundesämter, der entsprechenden Kantone oder Bundesländer. Dort finden Sie direkt Excel-Tabellen, die Sie herunterladen- und für private Zwecke verwenden können. So kommt man schnell an einige Hundert oder Tausend Originaldaten, über die man nun Aussagen treffen kann. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Wenn Sie mal schnell etwas probieren wollen und wenn Sie schnell einige Tausend Daten haben wollen, steht Ihnen die Funktion "Zufallsbereich" oder auch "Zufallszahl" zur Verfügung. Ich zeige einmal beide. Ich fange in der zweiten Zelle an. Ich schreibe darüber "Zufallszahl", indem ich hier nun "=zufallszahl" tippe. Sie sehen hier beide Funktionen. Klammer auf, verlangt keine Parameter, sondern einfach nur Klammer zu, "Enter". Und was liefert die Funktion "Zufallszahl"? Antwort: eine Zahl zwischen 0 und 1, interessant. Anders dagegen die Funktion "Zufallsbereich". "Zufallsbereich", wenn ich das nun eintippe, "=zufallsbereich(", Verlangt er eine Untergrenze, zum Beispiel "1;" und eine Obergrenze, zum Beispiel "1000000)", "Enter". Der Zufallsbereich liefert nun eine ganze Zahl, zwischen diesen beiden Grenzen. Interessant, sowohl "Zufallszahl" als auch "Zufallsbereich" kann man also wunderbar hernehmen, um schnell einige Hundert oder Tausend Daten zu erzeugen. Sie haben es wahrscheinlich gerade gesehen, sobald ich irgendetwas mache, sobald ich die Entertaste drücke oder eine neue Formel hinzufüge, werden die Funktionen "Zufallszahl", "Zufallsbereich" aktualisiert. Wenn Sie das nicht wollen und mit diesen Zahlen arbeiten wollen, müssen Sie den Bereich markieren, kopieren und das Ganze dann über sich selbst oder an einer anderen Stelle als "Inhalte einfügen", "Werte" einfügen. Alternative, es geht auch ein bisschen schneller: Rechte Maustaste über das Symbol mit der "123" können Sie das Ganze als "Werte" einfügen. Und jetzt steht in dieser Zelle keine Funktion oder Formel mehr, sondern eben diese zufällig generierte Zahl. Damit können Sie natürlich auch zufällige Datumangaben beziehungsweise Stundenangaben erzeugen. Wenn Sie wissen, dass in Excel ein Tag der Zahl "1" entspricht, dann bedeutet das, dass jede Uhrzeit ein Teil eines Tages ist. Das heißt, schreiben wir das mal hinein: "mittags um 12" ist für Excel nichts anderes, als –"Standard" – die Zahl "0,5". Das heißt also, wenn ich diese Zufallszahl zwischen 0 und 1 nun formatieren würde als Uhrzeit, was hätte ich dann? Dann habe ich zufällige Uhrzeiten zwischen Mitternacht und Mitternacht, also zwischen 0 Uhr und 24 Uhr. Das Gleiche funktioniert natürlich bei Datumangaben. Angenommen, wir brauchen ein zufälliges Datum zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Dezember. Es heißt also, zwischen dem "1-1-2016", bleiben wir in diesem und nicht im 20. Jahrhundert, und "31-12-2016". Ich schreibe beides hinein. Auch hier entsprechen diese Datumangabe und Uhrzeit intern in Excel einer Zahl: "42370" und "42735". Das heißt also, wenn ich nun, "=zufallsbereich(", zufällig eine Zahl zwischen "42370;" und "42735" eintrage, "Enter", das Ganze herunterziehe, kriege ich natürlich zufällige Zahlen. Wenn ich die wieder in ein Datum umformatiere, kurz oder lang, das ist egal, ich nehme kurz, dann habe ich zufällige Datumangaben des Jahres 2016. Ebenso können Sie natürlich mit "Zufallsbereich" und "SVERWEIS" oder "Index und Vergleich" oder ähnlichem, zufällige Texte generieren. Das funktioniert, zeige ich jetzt aber nicht. Aber ich möchte gerne noch etwas anderes zeigen, nämlich über "Daten", "Datenanalyse", gibt es eine "Zufallszahlengenerierung". Etwas eigenwillig, aber ich möchte sie nicht verschweigen. Was will er? Sie sehen, ich habe schon damit gespielt. Antwort: Er verlangt schon ein paar Werte, die zufällig verteilt werden. Ich nehme mal diese Werte. Die hätte ich gerne verteilt mit der Wahrscheinlichkeit "0,1". Ziehen wir einmal herunter. Jetzt habe ich insgesamt eine Summe von 1,7. Das heißt, es muss ein bisschen weniger sein. Muss hier noch 0,05 eintragen, das ziehen wir ein bisschen herunter, so. Was haben wir jetzt? Immer noch 1,4, da brauchen wir noch ein paar mehr. Haben wir jetzt genug? 1,1. Wissen Sie was, schmeißen wir die Erste hinaus. So, diese Zahlen hier, möchte ich gerne mit dieser Wahrscheinlichkeit verteilen lassen. Die sollen mit der Wahrscheinlichkeit zehn Prozent, die sollen mit fünf Prozent verteilt werden. Dazu kann ich nun auf "Datenanalyse" diesen Assistent "Zufallszahlengenerierung" verwenden. Er fragt, wie viele Variablen – lassen wir einmal 100 Stück. Ich hätte gerne 100 Zeilen und Spalten auf Deutsch. Das werden Sie gleich sehen, 100 mal 100. Wo sind die Zahlen, die verteilt werden? Antwort: hier. Verteile mal diese Zahlen. Mit Welcher Wahrscheinlichkeit? Antwort: Mit dieser Wahrscheinlichkeit. Wo verteilt er die? Auf dem gleichen Blatt, neuen Blatt, in einer neuen Datei? Ich mache mal ein neues Blatt, "OK". Es dauert einen kleinen Moment, er rechnet. Er hat jetzt, "STRG+Pfeil unten", 100 Zeilen, "STRG+Pfeil rechts", 100 Spalten gefüllt. Mit wem hat er sie gefüllt? Mit diesen Zahlen. Sie brauchen ein gutes Auge, die müssten jetzt darin sein. Ich glaube einfach, dass es die von mir geschriebenen Zahlen sind. Das heißt also, diese Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie schnell ganz viele Zahlen brauchen, Schauen Sie im Internet, zum Beispiel beim Bundesamt für Statistik. Es gibt noch viele andere Seiten. Oder generieren Sie mit den beiden Funktionen "Zufallszahl", "Zufallsbereich" Zahlen. Achtung, Sie sollten diese Zahlen dann markieren, kopieren, Inhalte als Werte einfügen, damit Sie harte, feste Werte haben und diese Funktion nicht regelmäßig geändert wird. Oder die dritte Möglichkeit mit dem Assistenten "Zufallszahlengenerierung", vielleicht etwas sperrig, aber immerhin bekomme ich sehr schnell einige Millionen Daten irgendwo auf einem neuen Blatt erzeugt.

Excel: Statistische Funktionen

Lernen Sie die wichtigsten statistischen Funktionen in Excel kennen und erfahren Sie, was diese eigentlich berechnen und wofür Sie sie verwenden können.

4 Std. 5 min (56 Videos)
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