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Windows To Go testen

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Dieses Video zeigt den Einsatz von Windows To Go am Beispiel einer virtuellen Generation 2-VM in Windows 8.1-Hyper-V.
07:52

Transkript

Sobald Sie in der Systemsteuerung in "Windows 8.1 Pro" oder "Windows 8.1 Enterprise" einen "Windows To Go"-Arbeitsbereich erstellt haben, können Sie mit dem von Ihnen ausgewählten USB-Stick oder der externen Festplatte einen Rechner booten. Das Betriebssystem auf dem externen Datenträger bootet von jedem anderen PC, der USB-bootfähig ist und an dem Sie die externe Festplatte oder den USB-Stick anschließen. Ich zeige Ihnen im folgenden Beispiel, wie Sie auf Basis einer "Generation 2 VM" in "Windows 8.1 hyper-v" den "Windows 8.1"-Arbeitsbereich testen. Der erste Schritt, den Sie dazu erledigen müssen: Über die Suche nach Windows müssen Sie in der Systemsteuerung über "Windows To Go" einen Windows-To-Go -Arbeitsbereich erstellen. Dazu wählen Sie einen entsprechenden Datenträger und zusätzlich noch eine "install.win"-Datei aus, also ein Windows-Image z.B. von einem Windows 8.1 Installations-Datenträger. Sie benötigen ihn für die Erstellung eines solchen Images. Wenn Sie eine solche externe Festplatte erstellt haben, können Sie mit dieser bereits den Rechner booten. Wenn Sie eine Hyper-v-Maschine erstellen wollen, müssen Sie in der Verwaltung zunächst mit "discmgmt.msc" die Festplatten-Verwaltung starten. Dabei müssen Sie darauf achten, dass der von Ihnen verwendete Datenträger als offline angezeigt wird. Hier sehen Sie meinen Windows-To-Go-Arbeitsbereich: Zum einen den integrierten Boot-Manager, den auch der Windows-To-Go-Arbeitsbereich hat – und zum anderen die restliche Festplatte. Hier wird kein Laufwerks-Buchstabe zugewiesen. Es ist deshalb wichtig, dass der Datenträger als offline angezeigt wird, weil Sie in Hyper-V nur Offline-Festplatten des Hyper-V-Hosts in virtuelle Maschinen einbinden. Ich erstelle eine neue virtuelle Maschine. In einer physischen Umgebung könnten Sie einen Rechner ohne weitere Vorbereitung mit der USB-Festplatte booten. In diesem Fall muss ich aber noch Vorbereitungen treffen: Ich erstelle einen Rechner, der "Windows To Go" heißt, speichere ihn in dem Verzeichnis, das auch meine anderen externen Computer enthält, und nenne ihn "Windows To Go Test". Wichtig ist: Sie können diese Umgebung nur in Windows 8.1, im Windows-Server Windows 2012 R2 testen, denn Sie müssen eine "Generation 2 VM" erstellen. Der Unterschied zwischen "Generation 1 VM" und "Generation 2 VM"" ist hauptsächlich, dass "Generation 2 VM zum Booten die virtuellen SCSI-Controller verwenden. Physische Festplatten wie diesen Windows-To-Go-Arbeitsbereich, den ich testen will, kann ich nur an virtuelle SCSI-Controller anbinden. D.h. ich kann in "Generation 2 VM" mit dem virtuellen SCSI-Controller booten und meine physische Festplatte hinterlegen. "Generation 1 VM" verwendet zum Booten immer virtuelle IDE-Controller. Sie können zwar auch virtuelle SCSI-Controller integrieren, aber virtuelle Maschinen vom Typ 1 können nicht von virtuellen SCSI-Controllern booten. Deshalb erstelle ich eine "Generation 2 VM", verwende den freien Arbeitsspeicher von 2 GB – in diesem Fall keinen dynamischen Arbeitsspeicher. Ich lasse die VM auch nicht mit dem Netzwerk verbinden; denn ich möchte nur den Windows-To-Go -Arbeitsbereich einrichten. Und ich erstelle keine virtuelle Festplatte, sondern umgehe das durch die Angabe "virtuelle Festplatte später zuordnen". Letztlich erhalte ich eine Zusammenfassung und kann die Erstellung des virtuellen Computers fertigstellen. Wenn ich danach die Einstellungen des virtuellen Computers aufrufe, sehen Sie schon einige Unterschiede im Vergleich zu "Generation 1 VM": Es gibt nur den virtuellen SCSI-Controller. Und im Bereich Firmware gibt es den sicheren Start, also die Möglichkeit über UEFI zu booten. Diesem SCSI-Controller füge ich eine neue Festplatte hinzu, und zwar die physische Festplatte, die Sie als den Datenträger 10 sehen, den ich eben in der Festplatten-Verwaltung offline gesetzt habe. Hier kann ich nur physische Festplatten auswählen, die offline im Hibury-Hold konfiguriert sind. Ich bestätige die Integration. Damit ist die physische Festplatte an diesem Rechner integriert und ich kann jetzt den virtuellen Computer mit meiner physischen Festplatte booten. Dazu starte ich ihn. Der erste Start eines "Windows To Go"-Arbeitsbereichs kann einige Minuten dauern. Es kann auch dazu kommen, dass Sie Fehlermeldungen bezüglich des Bootens erhalten. Das können Sie alles übergehen; denn der Rechner bootet einige Male neu - überprüft dann die externe Festplatte - findet den Windows-To-Go-Arbeitsbereich – und bootet anschließend "Windows To Go" von dieser externen Festplatte. Da Sie bei der Erstellung eine Install.win-Datei verwendet haben, z.B. von Windows 8.1 Enterprise oder Windows 8.1 Pro müssen Sie Ihr "Windows To Go" nach dem Starten des Rechners erstmalig einrichten. Die Einrichtung wird auf dem externen Datenträger gespeichert und Sie können ab sofort den Windows-To-Go-Arbeitsbereich auf externen Computern verwenden. D.h. Sie können sich auch auf einem produktiven Rechner einen Windows-To-Go-Arbeitsbereich einrichten – diesen in Windows 8.1 Pro oder Windows 8.1 Enterprise als VM einbinden und konfigurieren – und danach an jedem anderen Rechner verwenden – ohne erneut erst manuell die Einrichtung durchführen zu müssen. Bei der ersten Einrichtung müssen Sie noch die Konfiguration vornehmen – Sie müssen sich die verschiedenen Sprachoptionen vornehmen – und Sie müssen die Zeit-Einstellungen vornehmen. Das alles müssen Sie nur einmal machen, um auf der externen Festplatte "Windows To Go" einzurichten. Stimmen Sie den Lizenzbedingungen zu und danach funktioniert die Einrichtung genau wie auf einem normalen, physisch installierten Computer. Ich gebe dem Rechner einen Namen – kann mein Anwenderkonto nutzen, kann ein lokales Konto verwenden, wie ich es hier mache - ichh kann aber auch ein Microsoft-Konto verwenden. Dieses Konto wird aktuell an dieser Stelle nicht angezeigt, weil ich keine virtuelle Netzwerk-Karte verbunden habe. Sie können mit Microsoft-Konten immer nur dann arbeiten, wenn Sie über eine Netzwerk-Verbindung verfügen, was ich hier nicht habe. Ich gebe ein Kennwort ein - einen beliebigen Kennworthinweis – und lasse die Einrichtung fertigstellen. Das alles müssen Sie nur einmal machen. Sobald die Einrichtung einmal erfolgt ist, werden alle Einstellungen auf dem externen Datenträger gespeichert und Windows 8.1 verhält sich auf dem externen Datenträger exakt wie eine lokal installierte Version von Windows 8.1.  Sie können diesen externen Datenträger an jedem Rechner verwenden, der kompatibel mit Windows 8.1 ist. Dann werden beim ersten Start die notwendigen Treiber eingelesen. Aber wenn Sie sich zukünftig mit demselben Rechner verbinden, startet Windows 8.1, ohne diese Treiber erneut zu integrieren, da die Treiber bereits in den "Windows To Go"-Arbeitsbereich installiert sind. Sie haben auch die Möglichkeit, unter "Windows To Go" mit Apps zu arbeiten. Die ganze Einrichtung ist absolut identisch mit Windows 8.1. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen: Sie haben die Möglichkeit, mit "Windows To Go" in "Windows 8.1 Pro" und "Windows 8.1 Enterprise" Windows 8.1 komplett auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte zu installieren. Sie können andere Rechner mit dieser externen Festplatte starten. Und Sie können für diesen Vorgang auch einen virtuellen Computer zu Textzwecken erstellen und mit der physischen Festplatte booten – müssen dafür aber auf Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 setzen.

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4 Std. 39 min (71 Videos)
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Erscheinungsdatum:15.01.2014
Aktualisiert am:26.05.2014

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