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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 6) – Verwalten und Überwachen

Windows-Server-Update-Services-(WSUS-)Lösungen implementieren

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Erfahren Sie in diesem Video, mit welchen Schritten Sie die Windows Server Update Services (WSUS) installieren können.
11:37

Transkript

Die Installation des WSUS-Servers ist der Fokus in diesem Video. Warum einen Windows Server Update Services? Warum braucht es eine solche Umgebung? Stellen wir uns vor, wir haben hier 4 Systeme. Das symbolisiert vielleicht 400 Systeme. Jedes einzelne System hat die Möglichkeit Microsoft Updates zu installieren und kann eine Verbindung aufbauen direkt zu Microsoft update. 400 Verbindungen zu Microsoft Update über eine Firewall? Nun ja, das könnte zu einem Problem führen. Nun haben wir die Möglichkeit einen WSUS Server einzusetzen. Eine zentrale Stelle, welche die Microsoft Updates sammelt und dann auf Basis einer Konfiguration, die der Administrator bestimmt, können dann die Updates auf die einzelnen Client Systeme, wie zum Beispiel, auf das Notebook verteilt werden. Also, starten wir in diesem Video mit der Installation des WSUS Servers, damit wir dann die Microsoft Updates gezielt verteilen können. Ich befinde mich hier auf memsrv02. Auf diesem Server möchte ich den WSUS installieren, dazu verwende ich den Server Manager, navigiere zu Verwalten, dann Rollen und Features hinzufügen, dann eine „Rollenbasierte und featurebasierte Installation“ auswählen, dann geht’s Weiter. Der Zielserver ist bereits markiert, nun geht’s weiter. Ich möchte die Windows Server Update Services kurz „WSUS“ installieren. Das ist die zweitunterste Option. Markiere also genau diese Serverrolle. Selbstverständlich möchte ich die zusätzlichen Features hinzufügen, darum klicke ich auf die entsprechende Schaltfläche. Und es geht Weiter. Ich muss keine Features mehr nachinstallieren, das ist soweit okay und ich wähle Weiter. Ebenfalls möchte ich zum Rollendienst (IIS) keine weiteren Konfigurationen mehr tätigen. Hier noch eine Beschreibung, darum wähle ich Weiter. Wiederum, Weiter klicken, ich muss den Webserver nicht noch detailliert konfigurieren. Nun erhalte ich Informationen zum WSUS Server, darum wähle ich auch hier wieder Weiter. Nun möchte ich folgende Konfiguration übernehmen. Die Standardkonfiguration. Ich möchte eine windowsinterne Datenbank, eine sogenannte WID Datenbank und selbstverständlich die WSUS Services. Ich möchte keine SQL Server Instanzen verwenden, um die WSUS Informationen darin abzulegen. Das kann später immer noch umkonfiguriert werden, wenn Sie, zu einem späteren Zeitpunkt, eine SQL einsetzen wollen. Ich belasse es bei der Standardkonfiguration. Und ich wähle Weiter. Nun muss ich einen Pfad angeben, wo ich die Microsoft Updates speichern möchte. In meinem Fall verwende ich ein zusätzliches Laufwerk. Ich habe hier ein Laufwerk E, das heißt DATA und das hat genügend Speicherplatz, beispielsweise ca. 100 GB. Das ist absolut ausreichend, ich empfehle Ihnen auch in der produktiven Umgebung ein separates Laufwerk zu verwenden. Nicht das C Laufwerk, da die Updates auf Basis Ihrer Konfiguration, also auf Basis der Auswahl, die Sie treffen. Was ich damit meine ist: Welche Betriebssysteme binden Sie ein in WSUS? Möchten Sie die Updates für Windows 7, Windows 8, Windows 10, für die Server 2012, 2012 S2, 2016? Das erzeugt dann eine große Datenmenge, darum empfiehlt es sich, wie bereits erklärt, die Updates auf einem separaten Laufwerk zu speichern. Ich verwende das Laufwerk E:\ und den Ordner WSUS. Ganz einfach und simpel, und ich wähle Weiter. Nun kann ich die Bestätigung abschließen, in dem ich zum Beispiel noch hier die Markierung setze "Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten" und ich beantworte diese Frage mit Ja. Und dann wähle ich „Installieren. Nun wird die WSUS Installation ausgeführt, warten wir, bis die Installation abgeschlossen ist, damit wir die Nachkonfiguration starten können. Die Konfiguration wurde erfolgreich abgeschlossen. Nun ist es ganz wichtig, dass wir diesen Link anklicken. Wir müssen die Nachinstallationsaufgaben starten. Das ist ganz wichtig, bevor wir überhaupt die WSUS Konsole starten. Also, klicken wir auf diesen Link, damit wir die Nachkonfiguration starten können. Der Server wird konfiguriert, bitte warten. Wir müssen nun wirklich warten, bis diese Abschlusskonfiguration fertig erstellt wird. Die Abschlusskonfiguration wurde erfolgreich durchgeführt, die Warnung hier bei dieser Flagge ist verschwunden. Jetzt haben wir die Möglichkeit, die WSUS Konsole zu starten, um die eigentliche Konfiguration von WSUS vorzunehmen. Dazu navigiere ich zu Tools und ich verwende die Konsole Windows Server Update Services (WSUS). Nun wird der Assistent direkt gestartet, damit wir die WSUS Konfiguration durchführen können. Zunächst einmal Informationen zur Firewall, dann, dass wir eine Verbindung aufbauen können, zu Microsoft Updates und Benutzeranmeldeinformationen für einen Proxy, falls ein Proxy im Einsatz ist. Soweit okay und ich wähle Weiter. Nun kann ich die Entscheidung treffen, möchte ich zur Qualität eine Meinung abgeben, dass das Programm verbessert werden kann? Das möchte ich in diesem Fall nicht, das ist eine Testumgebung, darum entferne ich diese Markierung. Und ich wähle Weiter. Nun kann ich bestimmen, wie möchte ich meinen Server konfigurieren. Soll es ein Upstreamserver sein? Ein Upstreamserver bedeutet, dieser Server bezieht die Updates direkt von Microsoft oder, wenn ich diese Option markiere, dann ist es ein Downstreamserver. Das bedeutet, dass dieser Server von einem anderen WSUS Server die Updates erhält. Und dann kann ich noch entscheiden, soll es ein Replikatmodus werden oder ein autonomer Modus? Wenn ich diese Markierung setze "Dies ist ein Replikat des Upstreamservers", dann werden die Einstellungen übernommen, vom WSUS Server, den ich kontaktiere. Das bedeutet, also, die Einstellungen, wie sollen die Updates installiert werden., die Computer und Gruppen werden übernommen, vom übergeordneten Server. Das ist ein Replikatserver. Wenn ich diese Markierung entferne, dann ist es ein sogenannter autonomer Modus, das bedeutet dann, dieser Server ist ein Downstreamserver. Der Downstreamserver erhält die Updates von einem anderen WSUS Server, aber er kann autonom die Updates verwalten. Er kann also seine eigene Konfiguration erhalten, um dann die Updates auf die Computers zu verteilen. Ich möchte nicht einen Downstreamserver konfigurieren und auch nicht einen Replikatmodus oder ein autonomer Modus. Nein. Ich möchte einen Upstreamserver konfigurieren. Dieser Server soll die Updates von Microsoft Updates erhalten. Und ich wähle Weiter. Ich kann nun einen Proxy angeben. Ich habe allerdings keinen Proxyserver im Einsatz. Darum wähle ich ganz einfach Weiter. Nun muss ich eine erste Verbindung starten. Ich muss die Konnektivität zu Microsoft Updates testen und darum verwende ich diese Schaltfläche Verbindung starten. Das kann nun einige Minuten dauern, bis dieser Verbindungstest durchgeführt wurde. Der Verbindungstest war nun erfolgreich. Seien Sie nicht überrascht, wenn dies mehrere Minuten dauern kann. In meinem Fall, 30 Minuten, ja in der Tat. Also nicht überrascht sein. Nun geht’s Weiter. Ich kann nun die Sprache auswählen, damit der Diskplatz nicht unnötig gefüllt wird, verwende ich nur "Deutsch", also ich entferne die Markierung bei "Englisch". Und ich wähle Okay hier aus. Nun geht’s Weiter. Nun kann ich die Produkte bestimmen. Standardmäßig sind bereits schon sehr viele Produkte markiert, wenn ich hier nach unten navigiere. Sie sehen, sämtliche Windows 10 Versionen, das ist mir zu viel. Ich markiere zuerst einmal Alle Produkte und dann nehme ich die Markierung wieder weg. Nun sind keine Produkte markiert. Und ich möchte nur Windows Server 2016. Alle anderen Produkte möchte ich nicht. Selbstverständlich würden Sie da in einer produktiven Umgebung die Produkte auswählen, die Sie benötigen, damit Sie die Updates auch verteilen können. Ich suche nun den Windows Server 2016. Wenn ich den gefunden habe, dann werde ich die Markierung treffen. Mal schauen, wo diese Markierung gesetzt werden kann. Aha, hier haben wir "Windows Server 2016". Genau das möchte ich, nun geht’s Weiter. Ich kann nun die Klassifizierung bestimmen. Möchte ich Definitionsupdates, Feature Packs, Service Pack, Sicher. möchte ich die Sicherheitsupdates möchte ich auch noch Updates und Upgrades? Das müssen Sie wiederum für Ihre Bedürfnisse bestimmen. Ich lasse es einmal bei der Standardklassifizierung, hier können Sie zusätzliche Markierungen treffen. So wie Sie es benötigen. Und ich wähle Weiter. Nun kann ich die Synchronisation planen. Möchte ich das manuell durchführen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt? Ich wähle „Automatisch synchronisieren“ und zu einer Randzeit, vielleicht irgendwo in der Nähe um Mitternacht. Das ist für mich optimal. Und die Synchronisierungen pro Tag sollen einmal sein. Wenn Sie mehrere Synchronisierungen pro Tag wünschen, dann öffnen Sie hier das Dropdown Menü und dann können Sie die Zahl bestimmen, die Sie möchten. Ich belasse es bei einmal pro Tag und es geht Weiter. Nun möchte ich noch die Erstsynchronisierung starten. Das bedeutet, dass einmalig die Microsoft Updates kontaktiert werden, um sämtliche Informationen zu meinen Konfigurationen heruntergeladen werden. Also ich möchte Windows Server 2016 Umgebung zum Beispiel eben die Sicherheitsupdates herunterladen. Und dann wird später zum bestimmten Zeitpunkt die Synchronisation durchgeführt. Also, ich wähle Weiter. Nun habe ich die Möglichkeit, über die Schaltfläche Fertig stellen diese Konfiguration abzuschließen. Die Konfiguration ist abgeschlossen, die Konsole wird direkt gestartet und ich öffne einmal MEMSRV02, ich klicke auf MEMSRV02 und dann sehe ich, dass die Synchronisierung am Laufen ist. Was nun ganz wichtig ist: Lassen Sie die Synchronisierung erfolgreich abschließen, denn nur dann können Sie zusätzliche Konfigurationen durchführen. Wie mein ich das? Wenn Sie nun beispielsweise auf Optionen klicken und einige Anpassungen durchführen wollen, dann erhalten Sie die Meldung, dass zuerst diese Synchronisation abgeschlossen werden muss, damit Sie weitere Konfigurationen tätigen können. Also lassen wir diese Synchronisierung durchlaufen. Ist diese dann abgeschlossen, können wir mit der Konfiguration starten. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die Windows Server Update Services Rolle installieren können, welche Funktion WSUS hat und, dass wir nun die Synchronisierung beenden lassen, damit wir weitere Konfigurationen später tätigen können.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 6) – Verwalten und Überwachen

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2 Std. 25 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.09.2017

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