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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

Windows Server 2016 installieren

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Lassen Sie sich in diesem Video erklären, welche Schritte Sie durchführen müssen, um Windows Server 2016 korrekt auf Ihrem System zu installieren.
10:15

Transkript

In dreht sich alles um die Installation von Windows Server 2016. Zuerst aber einmal, woher bekommen Sie eine Windows Server 2016 Version? Am besten navigieren Sie zum TechNet Evaluation Center und laden sich eine Testversion von Windows Server 2016 herunter. Sie haben die Möglichkeit dann diese Version 180 Tage lang zu testen. Sie brauchen dazu ein Microsoft-Konto, klicken auf die Schaltfläche "Anmelden", Sie geben Ihren Benutzernamen und das Passwort ein, Sie müssen noch einige Fragen beantworten, anschließend haben Sie die Möglichkeit, eine ISO-Datei herunterzuladen. Diesen Download habe ich bereits getätigt. Wenn Sie diese ISO-Datei zur Verfügung haben, dann haben Sie die Möglichkeit in einer virtuellen Umgebung diese ISO-Datei einzubinden und ab dieser ISO-Datei die Installation zu starten. Haben sie eine physische Maschine, die Sie mit Windows Server 2016 installieren wollen, dann könnt es eventuell Probleme geben, weil diese ISO-Datei ist sehr groß, ist ca. 5,2 GB groß, sie können also diese ISO-Datei nicht mehr so einfach auf eine DVD brennen. Dazu habe ich Ihnen einen Link vorbereitet zu einem Tool, welches erlaubt eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu kopieren, allerdings nicht nur eine reine Kopierfunktion, nein, Sie erhalten dann auch direkt einen "unverständlich" also einen startbaren USB-Stick Mit der Installation von Windows Server 2016 darin enthalten, das bedeutet also, Sie können eine Installation ab USB starten, damit Sie Windows Server 2016 installieren können. Das sind einige Vorbereitungen, die Sie treffen müssen, damit Sie Windows Server 2016 installieren können. Ich starte nun die Installation in einer virtuellen Umgebung, die ISO-Datei habe ich eingebunden, damit ich die Installation starten kann. Ich habe eine virtuelle Maschine vorbereitet mit zum Beispiel 2 GB Arbeitsspeicher, einem Prozessor, dann die ISO-Datei angebunden, Windows Server 2016, eine Festplatte vorbereitet, 100 GB. Die Vorbereitungen sind getroffen, damit wir in dieser virtuellen Umgebung die Windows Server 2016- Installation durchführen können. Ich starte also diese virtuelle Maschine. Die Installation ist sehr ähnlich, wie in Windows Server 2012 R2. Zuerst einmal startet die Windows PE Umgebung, Preenvironment, es werden einige Treiber geladen, und anschließend wird das Setup gestartet, und wir haben die Möglichkeit hier bereits einige Konfigurationen zu tätigen. Die Installationssprache ist Deutsch (Deutschland), Uhrzeit und Währungsformat passe ich meinen Bedürfnissen an, das ist Deutsch (Schweiz), Tastatur und Eingabemethode ebenfalls Deutsch (Schweiz). Ich habe die Möglichkeit auf "Weiter" zu klicken. Jetzt wähle ich "Installieren". Nun wird die Setup-Routine gestartet und wir können weitere Konfigurationen auswählen. Haben Sie einen Lizenzschlüssel, können Sie diesen hier direkt eingeben. Der Lizenzschlüssel erlaubt es Ihnen dann die Auswahl zu treffen, zum Beispiel die Standard-Edition oder die Data Center- Edition. In meinem Fall ich habe noch keinen Product-Key, also keine Lizenzinformationen, ich wähle hier die Option "Ich habe keinen Product Key". Nun kann ich die Auswahl treffen, welche Version möchte ich Installieren. Und jetzt kommt eine wichtige Information, die Sie berücksichtigen sollten. Wenn Sie hier die Auswahl treffen, zum Beispiel Windows Server 2016 Standard, dann ist das die Core-Installation, das bedeutet ohne grafische Oberfläche. Diese Konfiguration, diese Auswahl können Sie nicht mehr rückgängig machen. Sie können nicht mehr eine Core-Version konvertieren in eine GUI, also mit grafischer Oberfläche, das geht nicht mehr. Das war mit Windows Server 2012 R2 noch möglich, mit Windows Server 2016 ist das nicht mehr möglich. Wir können auswählen Standard oder Standard mit Desktopdarstellung, also mit grafischer Oberfläche, wird auch bezeichnet als "Full Desktop Experience". Sämtliche Funktionen in der GUI-Version sind vorhanden, bedeutet zum Beispiel, Sie können die Discbereinigung durchführen, es ist der Media Player verfügbar. Das war bei Windows Server 2012 R2 mit der normalen GUI-Version nicht vorhanden, dazu musste zusätzlich ein Feature nachinstalliert werden. Ich wähle in meinem Fall einmal Datacenter aus, in der Desktopdarstellung mit grafischer Oberfläche und ich wähle "Weiter". Nun muss ich die Lizenzbestimmungen durchlesen und diese dann auch unten annehmen, hier die Option "Ich akzeptiere die Lizenzbedingungen" und "Weiter". Ist es eine benutzerdefinierte Installation oder ist es ein Upgrade? Ich habe eine neue, virtuelle Festplatte erstellt, Darauf sind keine Informationen enthalten, also kein vorgängiges Betriebssystem, darum muss ich unbedingt "Benutzerdefiniert" auswählen. Die Festplatte wurde erkannt. In einer virtuellen Umgebung ist es meistens so, dass die Festplatte direkt erkannt wird, Sie müssen da keine zusätzlichen Treiber laden. Wenn Sie die Installation auf einem physischen Server durchführen, kann es sein, dass Windows Setup den Speicherkontroller nicht auslesen kann. Sie haben die Möglichkeit, zusätzliche Treiber zu laden, Sie müssen dazu einen USB-Speicherstick verwenden oder eine DVD einlegen, dann auf die Schaltfläche "Durchsuchen" klicken und den Treiber auswählen. In meinem Fall, wie bereits erwähnt, in der virtuellen Umgebung ist das kein Problem. Die Festplatte wurde erkannt, ich habe die Möglichkeit, da "Weiter" zu klicken, um die Installation zu tätigen. Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen und nun habe ich die Möglichkeit, direkt das Passwort zu bestimmen für den lokalen Administrator. Das werde ich gleich durchführen, dann das Passwort bestätigen, und ich wähle "Fertig stellen". Ihre Einstellungen werden konfiguriert, und jetzt haben wir die Möglichkeit, uns direkt am System anzumelden. Ctrl+Alt+Delete, damit wir uns am System anmelden können, "Administrator", das vordefinierte Konto, das Passwort eingeben und wir haben die Möglichkeit, direkt am neuen Windows Server 2016 anzumelden. Die Anmeldung hat bestens funktioniert. Wie bei Windows Server 2012 R2, wird auch in Windows Server 2016 direkt der Server-Manager gestartet. Ich habe nun die Möglichkeit, den lokalen Server noch für meine Bedürfnisse anzupassen. Zum Beispiel möchte ich die verstärkte Sicherheitskonfiguration für IE in dieser Testumgebung nicht einsetzen, darum wähle ich beides Mal die Schaltfläche "Aus", um diese Funktion auszuschalten. Selbstverständlich möchte ich eine fixe IP-Adresse einem Server zuweisen. Ich habe die Möglichkeit, hier dies zu ändern, dass dieser Server eine fixe IP-Adresse erhält und nicht über DHCP zugewiesen wird. Sie können selbstverständlich auch den Remotedesktop einschalten, falls Sie das System mit Remotedesktop verwalten wollen. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt nicht über Remotedesktop diesen Server verwalten, sondern über ein Client-System und dort die Remote Server Administrationstools installieren, um dann so die Remote-Verwaltung auszuführen. Das werde ich Ihnen später noch zeigen. Was aber ganz wichtig ist, ich möchte das System in die Domäne aufnehmen und einen neuen Computernamen zuweisen. Dazu klicke ich auf diesen Link, die Schaltfläche "Ändern", dann kann ich den Namen der Domäne eintippen, und ich wähle die Domäne "corp.pri" aus, das ist meine Domäne, die ich hier zur Verfügung habe, und ich ändere noch den Computernamen in "mensrv 02". Das ist ein Member Server. Member Server bedeutet, er ist Mitglied der Domäne und hat keine direkt spezifische Funktion, die Ausgeführt werden soll. Vielleicht werde ich später diese Funktionen noch anpassen, dass der Member Server zum Beispiel ein DHCP-Server werden kann, das werde ich mir dann noch überlegen, wie dieser Server eingesetzt werden kann. Ich habe die Informationen eingegeben und ich wähle nun "OK", damit dieses System der Domäne hinzugefügt wird. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie Sie Windows Server 2016 herunterladen können über das Evaluationscenter von Microsoft, wie Sie aus der ISO-Datei einen USB-Stick generieren können, dazu habe ich Ihnen nicht direkt gezeigt, wie es funktioniert, aber einen Link dazu zur entsprechenden Webseite gezeigt, und wir haben gemeinsam die Installation von Windows Server 2016 durchgeführt und einige Nachkonfigurationen.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

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3 Std. 16 min (26 Videos)
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