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Ableton Live 9 lernen

Wie nimmt man in der Arrangement-View auf?

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Der zentrale Bereich des Arrangement-Fensters zeigt, dass bestimmte Informationen aufgezeichnet wurden. Was hier konkret passiert ist, erläutert der Trainer in diesem Video. Ähnlich wie in der Session-View, ziehen Sie Presets auf den Editor oder in einen MIDI-Track.
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Transkript

Nun können wir aber natürlich im Arrangement View-Fenster auch aufnehmen. Nehmen wir einmal an, wir haben hier jetzt unser Arrangement, aber irgendwie ist uns das zu leer, und wir möchten hier noch einen weiteren Sound hinzufügen. Das geht ganz einfach, indem wir hier das Browserfenster wieder aufklicken, unter "Instruments" nochmal schauen, was wir hier in unserem Soundarsenal alles finden. Wir bleiben bei "Analog", und schauen runter, Brass, Pads, ja, Pad, vielleicht ein Pad-Sound. Wir hören hier wieder vor, wie die klingen. Ja, der klingt irgendwie lustig. Und dann, wie im Session View-Fenster, nehmen wir dieses Preset, und wir ziehen es entweder auf den Midi-Track oder hier in den Editor hinein. Es erscheint ein leuchtender Streifen am Horizont, das bedeutet uns soviel wie da kann man es jetzt fallen lassen. Das mache ich, indem ich einfach die Maustaste loslasse, und hier ist jetzt unser neuer Padsound. Wir sehen hier am rechten Rand der Spur, dass diese Spur scharf gestellt wurde, und theoretisch müsste man jetzt auch, wenn ich auf das Keyboard drücke, den Sound sofort hören. Sehr gut. An welcher Stelle wäre das jetzt noch sinnvoll, ja. Diesen Shortcut habe ich noch nicht gezeigt. Wenn man mit der Maus in diesen oberen Bereich kurz unter der Timeline fährt, verwandelt sich die Maus in einen Lautsprecher, und wenn man jetzt in diesen Bereich hineinklickt, nachher läuft automatisch der Playhead, das ist dieser kleine Streifen hier, von dieser Stelle an los. Das kann man im Lauf des Playbacks genauso machen. Er wartet immer, bis der Takt fertig ist, und spielt dann von dort weiter. OK, die Stelle ist nicht so toll, aber vielleicht hier, an der Stelle, hören wir das da mal an. Ja, da will ich den Pad-Sound haben, wenn diese Synthie-Melodie beginnt. Das ist hier in diesem Track. Wir suchen die richtige Tonhöhe. Gut, und wie im Session View-Fenster gehe ich hier einmal zuerst aufs Metronom, ich habe einen Takt Vorzähler, ich aktiviere das Metronom, und nehme dann hier auf, wenn ich draufklicke, und das mache ich jetzt. Man hört das Metronom, das vorzählt. ja, jetzt habe ich das aufgenommen. Ich wollte noch ein paar andere Sachen herumprobieren, vielleicht da die Töne runter, und hier die Töne rauf oder so, und dann ist es am besten, man loopt die Stelle, die man aufnehmen möchte. Das geht folgendermaßen, man markiert den Bereich, den man loopen möchte, geht hier wieder auf "Bearbeiten" "Auswahl" "Loopen". Man sieht hier im oberen Bereich, dass der linke Locator auf Takt 15 jetzt eingestellt ist, und dieses Loopband erscheint hier oben, sobald dieser Button hier in der Mitte mit dem Pfeil gelb unterlegt ist, heißt das, dass der Loop aktiv ist, und dass wir immer diesen Ausschnitt loopen. Wir deaktivieren den Loop hier, jetzt läuft der Playhead einfach über diese Stelle hinweg. Gut. Aber wir versuchen jetzt einfach einmal mehrere Varianten von diesem Keyboard-Loop zu machen. Ja, ja, ich glaube, ich habe jetzt meine Keyboard-Linie, und jetzt nehmen wir die auf. Ich setze den Playhead wieder nach vorne, wir haben den Taktvorlauf, Aha, ok, was passiert jetzt? Ich sehe, wenn ein Loop läuft, und aufnimmt, überspielt er mir mit jedem Durchgang nochmal die Noten, die ich gerade vorhin aufgenommen habe. Das will ich in dem Fall nicht, ich möchte jede Note darüber spielen, Hierfür gibt es einen Modus, nämlich dieses kleine Plus. Das nennt sich "Arrangement" "View" "Midi" "Overdub" Modus. Heißt nichts anderes, als dass jede Note mit jedem Umlauf, den ich spiele, hinzugefügt wird, und nicht die alten stattdessen überspielt werden. Schaut folgendermaßen aus: Ich spiele jetzt nur mal die tiefe Note, und dann die hohe Note. OK, und jetzt füge ich im nächsten Umlauf die hohe Note hinzu. OK. Natürlich kann ich die aufgenommenen Noten wie im Session View-Fenster auch im Arrangement View-Fenster editieren. Das geht ganz einfach, man klickt das, was man aufgenommen hat, an, beziehungsweise den Clip, den man aufgenommen hat, und geht hier unten auf den Midi-Editor. Was hier erscheint, ist jetzt meine komplette Aufnahme, da ich mehrere Takes gemacht habe, spielt er mir sämtliche Takes hier vorne vor, aber wir sehen hier, dass die Loop-Grenze bei Takt 13 beginnt, und bei Takt 17 aufhört, eine Gesamtlänge von vier Takten hat, das ist genau das, was wir hier haben, und das ist folgendermaßen zu verstehen: Da Ableton Live immer in Loops oder in Clips rechnet, oder in Clipgrenzen denkt, ist das, was er abspielt, immer nur das, was innerhalb dieses Loops definiert ist, was wir hier definiert haben. Deswegen ist dieser Startpunkt des Loops auch so wichtig, bzw. der Endpunkt auch. Jetzt können wir hergehen, und all diese Aufnahmen, die wir eigentlich nicht verwenden wollen, dranlassen, aber es gibt die Möglichkeit, dass ein bißchen sauberer hinzukriegen, wir gehen auf die rechte Maustaste, vorausgesetzt, wir sind zufrieden mit unserem Loop, und klicken auf "Clip stutzen". Das bedeutet, der hat jetzt nur die Noten in unserem Clip drinnen, die wir tatsächlich verwenden, und alles andere rechts und links außen hat er gelöscht. Was jetzt aber passiert ist, dass die obere Note verschwunden ist. Ich gehe einmal kurz auf Undo, und schaue, was da genau passiert ist. Ich schaue jetzt unseren Clip noch einmal genauer an, und ich sehe, dass diese Note, die ich da gespielt habe, vor dem Loopanfang anfängt, das heißt, wenn er hier den Clip stutzt, ist natürlich alles, was davor ist, weg, sprich, diese Note ist dann auch weg. Am besten ziehen wir die Note dann hier jetzt noch einmal eindeutig in den Clip hinein, und stutzen den Clip noch einmal. "Clip stutzen". So, jetzt ist alles da, und wir können jetzt auch noch ein kleines Finetuning betreiben, indem wir hier kleine Midi-Noten Reste wegtun, quantisieren, glaube ich, brauche ich nichts, und wir hören uns das noch einmal an. Gut. Was ist aber, wenn uns der Sound doch nicht gefällt, und wir wollen einen anderen Sound verwenden? Ich mache jetzt den Track ein bißchen leiser, dann geht das eigentlich ganz einfach. Wir suchen uns da ein anderes Preset aus, sagen wir, wir nehmen "Bright Orchestral Swirl", wie auch immer, und ziehen das dann einfach auch hier auf den Miditrack, beziehungsweise gehen hier auf den Audio-Editor, ziehen dieses Preset auf unseren bereits existierenden Sound. Und wir sehen, er tauscht ihn einfach aus, ich drücke auf "Play". Und wir hören unsere gerade eingespielten Noten mit einem anderen Sound. Das geht natürlich auch im Spielen selber, wir nehmen einfach einen anderen Sound, ziehen den da runter, bis wir irgendwas finden, was uns gefällt. Gut, das ist ein weites Feld, und je nach Song und Songmaterial kann man sich da sehr lang aufhalten, und das macht Spaß.

Ableton Live 9 lernen

Lernen Sie, wie Sie mit Ableton Live 9 musikalische Ideen umzusetzen und Songs arrangieren und produzieren.

2 Std. 47 min (33 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.12.2016

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