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Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Wie gedruckt – schöne Druckschrift schreiben

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Anders als in der Schule geht das richtig schnell: richtig Druckschrift schreiben lernen. Sie müssen eigentlich nur ein paar Regeln kennen und schon sieht gut und lesbar aus, was Sie auf Tafel, Whiteboard, Flipchart oder Papier bringen.
04:17

Transkript

Die folgenden Tipps sind nicht nur für Flipchart und Whiteboard. Sie sehen vielmehr, wie Sie generell schöneren Text produzieren. Was Ihnen dann recht schnell im Wortsinn leichter von der Hand geht und sogar Spaß machen kann. Auch nicht schlecht, man kann dann auch seine eigenen Notizen vom letzten Jahr noch entziffern. Schöne und vor allen Dingen lesbare Druckschrift zu schreiben, ist gar nicht so schwer. Der einzige Haken, es dauert ein bisschen länger als Schreibschrift und es wirkt nicht besonders persönlich. Für Flipchart und Co. ist es aber dennoch die bessere Wahl. Leichter lesbar wird Druckschrift, wenn man nicht nur Großbuchstaben verwendet, also Groß- und Kleinschreibung. Zur Not gehen auch Kapitälchen. Kapitälchen, das sind Großbuchstaben, die aber nur die Höhe von Kleinbuchstaben haben. Das klingt vielleicht verwirrend, ist aber eigentlich ganz einfach. Ich schreibe also hier die Großbuchstaben wie gehabt und dann die Kleinbuchstaben haben die Form von Großbuchstaben, nur sind sie eben kleiner. Das sind eben die sogenannten Kapitälchen. Was generell besser aussieht: wenn man die Buchstaben aus einzelnen Strichen zusammensetzt. Das heißt, ich übertreibe jetzt hier ein bisschen, man setzt die Linien wirklich an und lässt sie auch ein bisschen überlappen; genauso bei den Kleinbuchstaben setzt man das alles zusammen und macht nicht einfach so was. Das ist immer so ein bisschen schlampiger. Schöner ist es, wenn man eben einzelne Striche macht. Was auch sinnvoll ist, ist, dass ich die Aufstriche weglasse, wenn ich zum Beispiel hier ein L schreibe. Ein L, das ist einfach nur so ein Strich und den Aufstrich, das ist dieses kleine Häkchen unten, den lasse ich weg; genauso bei einem t. t sieht so aus, ein t hat nicht diesen Haken. Bei einem t mache ich einfach nur den Strich nach unten und den Querstrich. Dadurch bin ich vor allen Dingen auch viel schneller. Es hat den kleinen Nachteil, dass ich jetzt hier nicht sehe: Ist das hier ein L oder ist das ein großes i ? Aber diesen Nachteil nehme ich gerne in Kauf, dafür, dass es eben einfach sehr viel schneller geht, so zu schreiben. Bei den Kleinbuchstaben, da ist es wichtig, dass die Oberlängen kürzer gemacht werden als normal. Das heißt, wenn ich hier einen Text schreibe -- hier "Alles" --, da sieht man es noch nicht, am e sieht man es dann. Diese Kleinbuchstaben, die sind von der Höhe her fast so hoch wie ein Großbuchstabe, etwa ein Drittel fehlt hier von der Höhe. Wenn ich normalerweise schreibe, bei den meisten Leuten sieht das dann eher so aus: Die Kleinbuchstaben haben die Hälfte der Höhe von den Großbuchstaben, aber sehr viel lesbarer wird das Ganze, wenn ich es so mache wie hier und eben diese Kleinbuchstaben nur ein kleines bisschen weniger hoch mache als die Großbuchstaben. Origineller wird es natürlich, wenn ich die Schrift, die ich mir angewöhne, etwas eigengestalte. Das ist für die Lesbarkeit natürlich nicht ganz so gut, da muss man ein bisschen experimentieren, aber es sieht natürlich schöner aus, wenn ich da so meine eigene Persönlichkeit mit reinbringe. Wenn Sie zum Beispiel mal Architektenpläne angucken, dann werden Sie sehr oft so was sehen, die haben so ihren ganz eigenen Stil gefunden. Und da ist dann zwar ein kleiner Abstrich in der Lesbarkeit zu machen, aber gerade, wenn es um Großbuchstaben geht, dann lohnt es sich, mal ein bisschen rumzugucken. Man kann zum Beispiel auch mal googeln nach dem Graffiti-Alphabet -- das sind die ganzen Graffiti-Künstler, die schreiben ja auch sehr viel natürlich an die Wände --, und da finden Sie ganz viele abgefahrene, aber auch gut verwendbare Großbuchstaben. Lassen Sie sich einfach ein bisschen inspirieren, suchen Sie sich was zusammen und entwickeln Sie Ihr eigenes Alphabet oder kopieren Sie eins, was Ihnen gefällt. Bei Druckschrift sollten Sie immer dran denken: Setzen Sie die Buchstaben dicht aneinander, dann sieht es besser aus. Lassen Sie ausreichend Platz zwischen den Wörtern, aber wenig zwischen den Buchstaben. Die Buchstaben sollten möglichst senkrecht stehen oder leicht nach rechts geneigt. Die Innenräume sollten klar erkennbar sein, das heißt, bei a und e zum Beispiel, da sollte ganz klar zu sehen sein, dass das nicht eine verwischte Linie ist, sondern dass da wirklich ein Innenraum ist zwischen diesen Buchstaben. Und generell tun Sie sich leichter dabei, wenn Sie weite Schwünge machen und nicht zu eng schreiben.

Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Lernen Sie, mit visuellem Denken an neue Lösungsansätze zu kommen. Jens Jacobsen zeigt Ihnen dafür die notwendigen Fertigkeiten am Whitboard.

2 Std. 40 min (33 Videos)
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