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Von Tag zu Nacht mit Lightroom

Widerschein der Lichtkugel und weitere Lichtakzente

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Mit weicher Kante und geringem Fluss malen Sie den Widerschein der zweiten Lichtquelle aus dem Inneren des Turms auf die entsprechenden Stellen der Umgebung. Solch teils filigrane Detailarbeit gestaltet die Belichtung noch realistischer.
08:28

Transkript

Jetzt fehlt noch die Auswirkung des Lichtes, das von dieser Lichtkugel ausgeht, und das malen wir ebenfalls ein mit dem Anpassungspinsel, bzw. Korrekturpinsel heißt das Ding ja hier in Lightroom. Also den aktiviere ich direkt mal und stelle mir hier die Werte entsprechend ein - sagen wir mal, hier ungefähr bei 2 bis 1 sollte die Aufhellung liegen, den Kontrast würde ich etwas zurückfahren. Das können Sie auch nachträglich machen, wenn Sie beim Malen merken: "Hm, das funktioniert noch nicht so richtig gut", dann passen Sie das halt nachträglich an. Die Lichter sollen etwas überstrahlen, das kann ruhig ein bisschen kräftiger sein. Wir malen jetzt hier auch gleich mit sehr geringen Werten für Fluss und Deckkraft. Die Tiefen, die sollen aufgehellt werden, für diese Überstrahlung. Die Klarheit nehme ich ein bisschen zurück - dadurch wird dieses Licht, was wir jetzt einmalen, ein bisschen weicher. Und die Sättigung ist bereits auf 100 Prozent und wir haben hier etwas Farbe hinzugefügt. Und dann kann ich hier mit  einer kleinen Pinselspitze, die ich jetzt natürlich etwas weicher gestalten würde... Also ich würde hier eine weiche Kante nehmen, dann die Größe etwas verringern, dann nehme ich hier einen ganz geringen Fluss und dann male ich einfach in den Bereichen, wo ich gerne einen Widerschein hätte. Z.B. hier, da kann ich jetzt einfach so oft drübermalen, und ich geh mal rein, ich halte die Leertaste gedrückt, springe in diesen Bereich - da male ich jetzt so oft drüber, bis ich eine Auswirkung sehe. Und Sie sehen schon, bei einem sehr geringen Fluss dauert das sehr lange, ich nehme mal eine etwas größere Pinselspitze. So, da kommt jetzt schon langsam die Auswirkung des ganzen - OK, dann habe ich hier meinen Effekt eingemalt. Dann gehe ich mal auf die andere Seite, hier im Baum sollte sich auch etwas widerspiegeln, von diesem Licht. Und Sie sehen jetzt auch die Auswirkungen des gelben Farbtons, der sich jetzt hier vor allem auf die Schattenbereiche auswirkt, weil in den sehr hellen Lichtern sieht man die Farbe nicht, aber in den sehr dunklen dann schon. Ich merke auch selber, dass es mit einem Stift deutlich einfacher geht. Da kann man dann auch die Stiftspitze leichter verändern und etwas feinfühliger aus dem Handgelenk malen. Aber mit der Maus muss das jetzt auch einmal gehen. Dann male ich hier noch meinen Bereich ein, meinen Widerschein. Und vielleicht kann ich noch einen größeren Flusswert nehmen, sagen wir einmal eine kleinere Pinselspitze. Dann male ich hier ein paar Mal drüber bis ich die gewünschte Helligkeit erreicht habe. Hier oben noch einmal die Überstrahlung rein, die auch die Tiefen ein bisschen v.a. öffnet und auch diesen gelben Widerschein hinzufügt. Auch den kann ich hier unten noch ein bisschen noch einmalen, so dass es wirklich aussieht, als wenn hier eine Lichtquelle diese Steine bestrahlt. Das wäre schon der Turm. Jetzt könnten wir uns noch einmal das Fensterchen anschauen: Also hier könnte noch ein bisschen Licht rauskommen. Es war eigentlich nur für das Abwasser gedacht. Aber ist auch ein Rohr, ist auch eine Öffnung, also da  könnte es auch leuchten und mit gehaltener Alt-Taste nehmen Sie zu viel gemaltes einfach wieder zurück. Und hier aus dem Treppenaufgang, da soll auch ein bisschen Licht rausstrahlen. Male ich alles auch einfach ein, indem ich eben mehrfach darübermale. Jetzt überstrahlt das Licht auch schon schön hier oben, das sehen Sie, auf die Mauer, als wenn da wirklich jemand mit einer Laterne gerade runter gelaufen kommt. Was wir jetzt noch machen müssen, ist natürlich dieses Licht, was hier rauskommt, hier unten, ganz leicht einzumalen. Das mache ich mit einer etwas größeren Pinselspitze, weil das Licht, das verbreitet sich ja ausgehend von einer kleinen Lichtquelle in alle Richtungen gleichmäßig und dann male ich hier einfach mal drüber. Sie sehen es ist viel zu kräftig, also Strg+Z drücken, hier mal den Fluss auf 100 Prozent, die Dichte runtersetzen, sagen wir mal so. Nun teste ich zunächst einmal. Ist viel zu kräftig. Strg+Z, einen kleinen Fluss nochmal. Ja, das passt schon eher. Jetzt male ich hier das Licht ein mit mehreren  Pinselstrichen, das muss nur ganz subtil sein, dass jemand denkt: "Oh, da strahlt ein wenig Licht hier auf die Rasenfläche!" Bei 1 Prozent dauert es mir jetzt doch zu lange. Und dann kann man auch mit der Farbe ein bisschen variieren, wenn man die ein bisschen dunkler wählt vielleicht könnte es wieder besser passen. Also, Sie können ja natürlich auch mit eigenen Punkten arbeiten und nicht alles mit diesem einen Punkt machen, wie ich das jetzt gemacht habe, das ist immer eine gute Idee. Sie sehen, wo ich jetzt überall gemalt habe, wenn ich mal den Mauszeiger darüber bewege, ich habe die Turminnenseiten aufgehellt, ich habe in der Tür da unten einen Lichtschein erzeugt und den Widerschein unten hier auf dem Rasen ebenfalls eingemalt. Ich würde das noch ein bisschen extremer machen und hier eine gewisse Überstrahlung hineinmalen, so im Ganzen. Komischerweise geht jetzt hier das Licht wieder aus, also irgendetwas ist hier nicht ganz so, wie es sein soll. Schauen wir noch mal, weil ich hab nicht die Alt-Taste gedrückt, da bin mir sicher, das sollte eigentlich heller werden, bei 100 Prozent. Bei 100 Prozent kommt es wieder, ja - da müssen Sie ein bisschen variieren, also ich bin es auch gewohnt, mit dem Stift zu arbeiten. Sie haben das Prinzip erkannt. Ich lösche Ihnen noch mal diesen Bereich. Vielleicht arbeite ich dann doch lieber nur mit dem Fluss, probieren wir es mal aus. Gehe dann wieder raus und mal hier noch mal die Bereiche etwas größer ein. Jetzt hat es funktioniert - also, so würden Sie dann diesen Schein einmalen. Sie können dann auch hier den Schein auf dem Boden noch mal punktuell nachkorrigieren und hätten damit im Prinzip den grundsätzlichen Ablauf dieses Bildes nachvollzogen. Also, es ist ein bisschen frickelig im Vergleich zu Photoshop, denn da wüsste ich genau, mit den Pinseln, wie ich da arbeiten kann; ich hätte eine Druckempfindlichkeit und ich könnte verschiedene Pinselspitzen auf verschiedenen Ebenen kombinieren und diese dann entsprechend abmildern. Hier kann ich das natürlich auch - wenn mir dieser Effekt zu kräftig ist, dann klicke ich hier drauf und kann das einfach nach links ziehen und damit diese Regler oben, das sehen Sie  wieder der Normalstellung anpassen oder ich kann nach rechts ziehen, bloß dabei passiert nicht so viel, weil in dem Moment wo einer dieser Regler schon angeschlagen ist am äußersten rechten Ende, können Sie diesen nicht weiter erhöhen. Also bleiben auch alle anderen Regler stehen. Jetzt beende ich dieses Werkzeug, indem ich auf den Korrekturpinsel klicke. Und das wäre jetzt das Ergebnis. Wir vergleichen noch einmal, vorher und nachher. Das geht jetzt nicht, weil ich ganz zu Anfang nicht zurück gesetzt habe. Ich gehe hier rein und gehe auf "Benutzervorgaben" -- nein, bei "Protokoll" muss ich natürlich hin. Sie sehen wir haben schon eine ganze Menge gemacht. Wenn ich ganz nach unten gehe "Virtuelle Kopie - Einstellung zurücksetzen" und dann hier bin und das nach "Vorher" kopiere, mit einem Rechtsklick, dann müsste das jetzt funktionieren. Da sehen Sie ein Vorher-Nachher. Das Ergebnis ist nicht ganz so ausgefeilt wie das Original, das ich erstellt habe. Weil halt die Zeit nicht reicht. Also ich habe schon ein bisschen mehr Zeit investiert, als das, was ich Ihnen jetzt hier erzählt habe. Aber im Prinzip habe ich genau das Gleiche gemacht, nichts anderes, keine anderen Pinselstriche gesetzt, sondern diese wirklich nur etwas feinfühliger eingemalt mit einem Grafiktablett und kleineren Flusswerten. Mit der Maus macht das Ganze nicht wirklich Spaß, auch in Lightroom nicht. Wir können das Bild nochmal vergleichen mit dem eigentlichen Ergebnis. Dazu gehe ich mal in das Entwickelmodul mit der Taste "G". Das ist jetzt das Ergebnis von eben, das ist das Original. Und dann schauen wir uns das mal an, vorher und nachher. Ja, wir sind doch sehr nah dran. Das ist das Original, das ist das was wir jetzt gemacht haben. Sie sehen hier ist ein etwas dunklerer Streifen, wodurch das etwas surrealer wirkt. Hier ist etwas mehr aufgehellt, da habe ich wahrscheinlich auch nochmal mit einem Pinsel gearbeitet. Die Kugel war im Original auch ein bisschen kleiner, dann doch, als ich sie hier gemalt habe. Der Mond, der ist fast identisch geworden. So geht es von Tag zu Nacht mit wenigen Schritten und wenn man es dann wirklich Schritt für Schritt macht und Schritt für Schritt durchzieht, dann sehen Sie, ist das eigentlich ganz einfach. Der Teufel liegt dann im Detail und in den Einstellungen, die Sie treffen. Aber zum Glück können Sie die alle nachträglich noch anpassen und korrigieren. Entweder wieder einzelne Punkte löschen, die Werte stärker oder schwächer gestalten und das alles nur mit Lightroom. Ich finde, das ist eine tolle Geschichte und ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Nachbauen.

Von Tag zu Nacht mit Lightroom

Machen Sie den Tag zur Nacht mit Adobe Lightroom und lassen Sie sich zeigen, wie eine am Tag fotografierte Aufnahme in Lightroom zur nächtlichen Szene wird.

53 min (14 Videos)
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