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SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Wichtig für Attribute: Namens- und Schlüsselspalte definieren

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Das Data Warehouse verwendet technische Schlüssel, der Nutzer möchte aber beschreibende Schlüssel oder Namen sehen. Dies wird über die Attribut-Eigenschaft "NameColumn" eingestellt.
04:57

Transkript

Nun werden wir uns den Dimensionen unseres ersten eigenen Cubes zuwenden. Die sind ja sehr wichtig, denn es sind quasi die Achsen, entlang derer wir unsere Analysen später durchführen wollen. Die Dimensionen wurden vom Cube-Assistenten erst einmal miterstellt und deshalb sind sie noch sehr einfach gehalten. Schauen wir uns doch einmal die Reseller-Dimension als Beispiel an. Wir klicken doppelt darauf, dann öffnet sich der Dimensionsdesigner und der zeigt uns die Tabelle, auf der die Dimension beruht, die heißt "Reseller" und hier sehen wir, es gibt nur ein einziges Attribut im Moment. Das Attribut heißt "Reseller Key". Es ist das Schlüsselattribut mit einem eindeutigen Schlüssel. Es wird angezeigt durch das kleine Symbol hier. Es ist natürlich nichts, was wir irgendwie für die Analyse gebrauchen können. Dabei gibt es viel schönere Dinge und die können wir uns kurz ansehen, wenn wir hier die Daten durchsuchen. Das sind die Daten unserer Dimensionstabelle und wir sehen, dass "Reseller Key" so ein typischer interner Schlüssel ist, der eigentlich nur beim Laden in das Data-Warehouse gebildet und dann automatisch hochgezählt wird. Den soll niemals ein Endanwender zu sehen bekommen Die Endanwender wollen das hier sehen: "Reseller Alternate Key". Das ist ein irgendwo auch sprechender Schlüssel, den alle vielleicht auswendig kennen. Das soll in den Berichten, in den Auswertungen erscheinen. Das heißt, wie kriegen wir das hin, dass es das bleibt, wonach das ganze System sortiert und wonach es intern verwaltet wird und das, was nach außen angezeigt wird? Der Trick ist relativ einfach: Ich gehe zu diesem Attribut, und ich verwalte nicht nur die Schlüsselspalte, denn die ist schon eingestellt, sondern ich verwalte auch die Eigenschaft "NameColumn". Hier sehen wir es: Die "KeyColumns" steht auf "ResellerKey", die Namensspalte "NameColumn" ist nicht gesetzt. Und das müssten wir ändern. Wir setzen sie auf "ResellerAlternateKey". Was erreichen wir damit? Wir erreichen damit, dass, wer immer das hier durchsucht und sich das Attribut hier ansieht, dass er nicht diesen internen Key zu sehen bekommt, sondern angezeigt bekommt er diesen "ResellerAlternateKey", was ja ein kleiner String ist. Okay, das war schon einmal sehr wichtig, aber dann sollten wir überlegen, ob der Name des Attributs "Reseller Key" dann noch sinnvoll ist. Das stimmt ja nicht, denn der "Reseller Key" ist ja diese interne Spalte vom Data-Warehouse. Der Name wurde automatisch vergeben und sollte einfach angepasst werden. An der Stelle würde ich mich jetzt mit den Fachanwendern zusammensetzen und sagen: "Wie heißt denn diese Reseller-Nummer bei euch?" "Wie bezeichnet ihr die?" Ich vermute mal, da kommt irgend so etwas heraus wie "Reseller Number". So, das sind die wichtigen Änderungen und das sollten wir eigentlich bei all unseren Dimensionen so vollziehen, zum Beispiel auch bei der "Promotion.dim". Jetzt hat die auch nur ein Attribut, was "Promotion Key" heißt und eben auch nur die Schlüsselspalte umfasst. Und auch hier mach es Sinn, eine getrennte, eine andere Namensspalte, den "Alternate Key" einzustellen. Und auch dann wiederum ist es sinnvoller, den Namen vernünftig zu vergeben. Vielleicht heißt das in der Realität eher "Promotion Number", wäre jedenfalls sinnvoll. Das Ganze trifft auch für die "Date"-, für die Datumsdimension zu. Da ist es sogar noch komischer. Im Moment ist es so, dass es da nur den Datumsschlüssel gibt und das ist ja so ein seltsamer interner Schlüssel ebenfalls. Auch hier gehen wir einfach hin und sagen, wenn jemand das unterste Feld vom Datum sehen will, dann kriegt er eine völlig andere Namensspalte angezeigt, nämlich den "Full Date Alternate Key". Das ist ein richtiges Datumsfeld, das sieht ordentlich aus. Und hier sollte man auch über das Attribut nachdenken, "Date Key" ist natürlich völliger Blödsinn. Was man da in Wirklichkeit zu sehen bekommt, ist einfach der Tag, der "Day". So, nun noch das "Sales Territory" analog aufgeräumt. Auch hier sehen wir, dass der Assistent uns diesen etwas sinnlosen Namen vergeben hat. Wir machen da "Sales Territory Number" daraus. Und auch hier sieht man gleich, wenn man in die Daten schaut, da gibt es auch die Möglichkeit, die Namensspalte getrennt zu definieren. "Sales Territory Alternate Key", "OK". So, das Ganze wie immer speichern und bereitstellen. Erst dann werden wie gesagt die Eigenschaften auf dem Server nachvollzogen und dann kann man sich das in der Realität ansehen. Wo kann man sich das ansehen? Zum Beispiel könnten wir unsere Reseller-Dimension direkt in unserem kleinen, eingebauten Browser betrachten, der gleich hier drin ist. Und die Hierarchie, da gibt es ja nur eine, "Reseller Number", da können wir hereinschauen. Und da sehen wir, alles klar, jetzt wird diese vernünftige Nummer verwendet. Die Nummer, die eben nach außen angezeigt werden darf und die interne Verwaltung läuft nach wie vor über den Key, nur zur Anzeige wird nach außen diese Nummer benutzt. In diesem kurzen Video habe ich also versucht zu erklären, wie man durch Einbeziehen der "NameColumn"-Eigenschaft etwas anderes anzeigen lassen kann bei einem Attribut, als eigentlich intern dabei verwaltet wird.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Lernen Sie eigene OLAP-Cubes und -Lösungen mit dem multidimensionalem Modus der SQL Server Analysis Services zu erstellen.

3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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