Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Werkzeuge im Überblick

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Dieses Video gibt Ihnen einen guten Überblick über die am meist genutzten Werkzeuge in Photoshop. Die Retusche im Einsatz an Beispielen der Kletterwand.
08:00

Transkript

Dieser Film gibt Ihnen einen guten Überblick über die am meisten genutzten Retusche-Werkzeuge in Photoshop. Als Allererstes ziehe ich mir hier natürlich eine Hintergrundkopie und dann schaue ich mir mal das Bild an. Was könnte man jetzt hier alles verändern und noch retuschieren. Die auffälligsten Sachen hier, in diesem Foto, sind natürlich die Kletterin, hier zentral in der Mitte. Dann die ganzen Werbeaufkleber der Sponsoren, hier rechts schaut noch ein Arm herein. Hier oben ist eine Fernsehkamera. Also da könnte man schon noch einiges entfernen oder verschieben oder verbessern. Oft ist es ja so, dass bei diesen Veranstaltungen, bei Fotos dann im Nachhinein, ganz gerne das eine oder andere Logo, wie hier z.B. etwas von Öztal, ganz geschickt neben den Kletterern platziert ist, damit man dieser Werbung quasi gar nicht mehr entkommt. Das und noch vieles mehr, das zeige ich Ihnen jetzt hier einfach mal. Ich gehe hier nach links in meine Werkzeugpalette und die am meisten genutzten Retusche-Werkzeuge sind sicher der Bereichsreparaturpinsel, der Reparaturpinsel, das Ausbessern-Werkzeug, inhaltsbasiertes Verschieben-Werkzeug, Rote-Augen-Werkzeug - denk ich ist fast schon überflüssig, weil die meisten Kameras haben mittlerweile einen Vorblitz und rote Augen sollten eigentlich nur noch sehr, sehr selten auftreten. Ich zoome mal hier etwas näher mit der Lupe an dieses Ötztal-Logo dran. Wenn Sie übrigens mit der Maus hier draufbleiben, dann zoomt Photoshop quasi in Echtzeit stufenlos hier ein und aus. Wenn ich das Logo jetzt etwas näher an die Kletterin platzieren möchte, dann habe ich jetzt mehrere Möglichkeiten. Ich kann mir z.B. hier das inhaltsbasiertes Verschieben-Werkzeug nutzen, dann muss ich hier das einfach nur grob ausschneiden, nehme das Ganze hier und setz es dann ein wenig nach links. Ja und schon Sie sehen, Photoshop retuschiert diese Lücke eigentlich makellos und das Logo ist hier ein bisschen näher an die Kletterin rangeruscht. Also, das kann ich auf jeden Fall mit diesem Werkzeug ganz schnell erledigen und ich kann das aber auch komplett entfernen. Zum Beispiel mit dem Reperaturpinsel. Die Größe verstelle ich über einen Tastatur-Shortcut: über Ctrl+Alt. Wenn Sie die zwei Tasten gedrückt halten, dann können Sie mit links und rechts ziehen die Größe verändern und mit nach oben und unten ziehen Härte verändern. Ich mache hier mal das ganze so mittelweich, mittelhart. Härte, sehen Sie eingeblendet, so 40-50 Prozent und Größe mache ich ein bisschen kleiner und nehme die Bildinformation jetzt hier auf und male einfach hier drüber. Und schon ist das Logo hier des Sponsors verschwunden. Mit Strg+Z bzw. Apfel+Z für Mac gehe ich einen Schritt zurück und blende das Ganze wieder ein. Ich kann das aber auch von Photoshop hier automatisch übernehmen lassen, mit dem Bereichsreparaturpinsel. Da muss ich jetzt nichts mehr großartig auswählen. Ich gehe hier einfach nur grob drüber. Photoshop schaut dann, was liegt hier um die Störung oder um das Symbol hier quasi drum herum und ergänzt das dann von selbst automatisch. Auch hier gehen wir wieder einen Schritt zurück und blenden uns das Ganze mal ein. Was haben wir hier noch? Das so genannte Ausbessern-Werkzeug. Hier habe ich die Funktion "inhaltsbasiert" oder "normal". Und auch mit dem kann ich das Ganze jetzt hier einfach verschieben. Sie sehen schon, da wo ich es hinziehe, da wird die Information dann praktisch verwendet. Ich entscheide mich jetzt hier für diesen Ausschnitt. Und auch so ist das Logo schon verschwunden. Ja aber ist ein ganz gutes Beispiel für die Arbeitsweise dieser Werkzeuge. Sie sehen den Effekt, den diese drei, vier Werkzeuge hier haben, der ist letztendlich immer der gleiche. Photoshop bestimmt aus einem Algorithmus die darumliegende Bildinformation und verrechnet sie zu einem neuen Bildinhalt und dadurch können Sie das Logo oder die Bildinformation, die Sie eben verändern wollen eben verschieben, oder aus dem Foto auch raus retuschieren. Welches dieser Retusche-Werkzeuge hier Sie jetzt benutzen werden in Ihrem eigenen Workflow, das hängt immer ganz davon ab-- von der Größe der Störung, ob hier bestimmte Kanten sehr nah drum herum laufen, ob eine bestimmte Bildinformation ausgewählt werden soll, die hier überlagert wird, dann brauchen Sie auf jeden Fall das Werkzeug hier, wo Sie mit der Alt-Taste das hier auswählen können. Oder wenn Sie es Photoshop automatisch überlassen wollen, dann nehmen Sie den Bereichsreparaturpinsel. Wenn Sie es inhaltsbasiert verschieben möchten, sprich, Sie suchen sich dann eine neue Stelle aus, wo das Ganze platziert ist, dann brauchen Sie dieses inhaltsbasiert Verschieben-Werkzeug. Alle Werkzeuge führen jedoch zum Ziel und letztendlich entscheidet Ihre persönliche Vorliebe, welches Sie davon am liebsten nutzen. Was Sie aber auch machen können, wenn Sie diese Retuschegruppe hier verlassen, Sie können das Ganze auch einfach überstempeln. Das funktioniert wie wenn Sie auf einem Blatt Papier mit einem echten Stempel einfach die Information drüberstempeln. Ich gehe mal auf 100 Prozent und stelle eine weiche Auswahlkante ein, nehme die Bildinformation auf und stempele sie dann zu 100 Prozent hier darüber. Auch das sieht nicht sehr viel anders aus, als hätte ich ein Werkzeug aus der Retuschegruppe benutzt. Also auch das ist eine Möglichkeit. Ich gehe hier wieder den Schritt zurück, und wenn Sie es ganz kompliziert oder auch nicht destruktiv machen möchten, weil es ist ja alles hier auf der Hintergrundkopie, dann können Sie sich eine leere Ebene anlegen und können hier natürlich auch auf dieser aktuellen und darunter stempeln. Wenn Sie jetzt hier drüber stempeln, sieht das genauso aus, allerdings wenn Sie nach zwei Stunden Arbei an dem Bild festgestellt haben oder der Kunde sagt vielleicht: "Nein, nein, das Logo das muss genau hier platziert sein", dann haben Sie ein Problem wenn Sie alles auf einer Hintergrundkopie gemacht haben. Also besser nicht destruktiv arbeiten auf leeren Ebenen. Weil wenn ich das ausblende, dann kann ich mir das jederzeit hier an- oder ausschalten. Das ist also der Vorteil, wenn Sie auf leeren Ebenen retuschieren - würde ich Ihnen auf jeden Fall so empfehlen. Sie können auch Folgendes z.B. machen, um dieses Logo hier zu verändern: Sie nutzen hier das Lasso-Werkzeug, schneiden sich das Ganze hier ganz grob aus mit einer harten Kante von null Pixel, über Strg+J bzw. Apfel+J legen Sie das Ganze hier auf eine neue, leere Ebene und dann gehen Sie hier mit dem Verschieben-Werkzeug einfach hier runter und setzen das Ganze dorthin. Auf der Ebene retuschieren Sie die Störung weg. Sie können sie aber auch ganz einfach rausradieren und am Besten nehmen Sie hier dazu eine etwas weichere Kante. Und dann können Sie das sozusagen hier neu überblenden. Also auch das ist eine Möglichkeit. Sie sehen schon, Photoshop bietet da nicht immer nur einen Lösungsansatz, sondern eine Vielzahl. Da muss man einfach ein bisschen damit herum experimentieren. Mit der Zeit findet sich auch der Workflow und die Werkzeuge, die man wirklich tagtäglich nutzt. Aber es werden auf jeden Fall die Werkzeuge der Retuschegruppe sein. Wenn man ein bisschen länger daraufbleibt, dann werden hier alle eingeblendet und das sind eigentlich die, die Sie hauptsächlich für Ihre tagtägliche Retusche einsetzten werden. Nutzen Sie also die verschiedenen Möglichkeiten, von Bereichsreparaturpinsel bis inhaltsbasiertes Verschieben-Werkzeug, ein langer, schwieriger Name. Sie können auch jederzeit den Stempel nutzen. Und vergessen Sie nicht, dass das Ganze hier auch mit der Option "aktuelle Ebene und darunter" oder "alle Ebenen" auch auf leeren Ebenen angewendet werden kann.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

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5 Std. 3 min (47 Videos)
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