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Rechtsgrundlagen für Blogger und Online-Redakteure

Werkarten unterscheiden

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Der Gesetzgeber kennt unterschiedliche Arten von Werken, die gleichsam schutzfähig sind.

Transkript

Was genau ist eigentlich ein Werk? Dazu lohnt sich der Blick ins Gesetz, nämlich im Paragraph 2 des Deutschen Urheberrechtsgesetzes (UrhG). Darin findet sich Folgendes: Absatz Eins, "Zu den geschützten Werken der Literaturwissenschaft und Kunst gehören insbesondere", die Aufzählung folgt gleich, Absatz 2, "Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönlich geistige Schöpfungen". Daraus folgt also, zum einen sind Werke im Sinne des Urheberrechtes persönliche geistige Schöpfungen, und zum anderen müssen diese aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft oder Kunst stammen. Um dies zu konkretisieren, befindet sich im Paragraph 2 UrhG eine Auflistung der einzelnen Werkarten. Sprachwerke, zum Beispiel Texte, Reden oder auch Computerprogramme. Musikwerke, Songs mit oder ohne Gesang, Lichtbildwerke, einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden, sprich: Fotos. Filmwerke, einschließlich der Werke, die ähnlich wie Filmwerke geschaffen werden, also Videoaufnahmen. Pantomimische Werke oder Werke der Tanzkunst, zum Beispiel eine Ballettaufführung. Werke der bildenden Künste, einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst sowie Entwürfe solcher Werke, beispielsweise Skulpturen. Und auch Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, also zum Beispiel Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen. Beim Betrieb eines Blogs dürften in aller Regel nur die ersten vier Punkte, also Texte, Songs, Bilder und Videos, eine maßgebliche Rolle spielen.

Rechtsgrundlagen für Blogger und Online-Redakteure

Machen Sie sich mit den wichtigsten juristischen Eckpunkten im Redaktionsalltag vertraut.

1 Std. 25 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2017

Dieses Video-Training berücksichtigt die Rechtslage in Deutschland und an gekennzeichneten Stellen in der Schweiz und in Österreich bis einschließlich September 2016. Es soll für die angesprochenen Rechtsbereiche sensibilisieren und ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen. Eine Einzelfall-bezogene ausführliche Beratung durch einen hierauf spezialisierten Anwalt wird hierdurch nicht ersetzt.

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