Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Kamerabasiertes 3D-Scannen

Welches Motiv ist geeignet?

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Anhand einiger Beispiele erfahren Sie in diesem Video, welche Motive sich zum 3D-Scannen besonders eignen.
01:36

Transkript

Bevor Sie mit dem fotobasierten 3D-Scannen beginnen, sollten Sie Ihr Motiv mit Bedacht auswählen. Unabhängig von der verwendeten Software läuft der Prozess der Modellerstellung nach ähnlichen Prinzipien ab. Die Bilder werden in der Regel auf den Schärfebereich hin analysiert. Anschließend werden Punkte, die auf mehreren Aufnahmen erscheinen in einen räumlichen Bezug gebracht. Daraus ergibt sich die sogenante Punktwolke, also eine räumliche Präsentation dieser gefundenen Details, die als Basis zur Bormberechnung des Modells dient. Damit unsere Scan funktioniert, brauchen wir viele dieser Punkte, die auf den Aufnahmen stets unter gleichen Bedingungen vorliegen. Das bedeutet, dass sich zum Beispiel die Lichtverhältnisse während der Aufnahme nicht verändern sollten. Um überhaupte Punkte finden zu können, muss das Objekt aber gleichzeitig über Oberflächendetails oder eine variierende Grundfarbigkeit verfügung und keinesfalls einfarbig sein. Außerdem haben Materialeigenschaften großen Einfluss auf die Aufnahme. Damit die Oberfläche analysiert werden kann, muss diese opak, also nicht durchsichtig oder lichtdurchlassend sein. Außerdem sollte die Oberfläche matt erscheinen, um Lichtreflexe oder Spiegelungen auszuschließen, die das Ergebnis negativ beeinflussen. Eine letzte Fehlerquelle, ist ein sich veränderndes Motiv. Das Objekt selbst sollte sich also im Idealfall nicht bewegen oder anderweitig während der Aufnahme verändern. Für den Anfang sollten Sie Statuen und Skulpturen aus mattem oder verwittertem Gestein bevorzugen. Auch Felsen oder mittelalterliche Bauwerke eignen sich hervorragen. Ein herausforderndes Modell, aber durchaus durchführbar ist ein Bonsai Baum.

Kamerabasiertes 3D-Scannen

Scannen Sie Objekte mithilfe Ihrer Digitalkamera und der Software Agisoft PhotoScan und erstellen Sie daraus dreidimensionale Modelle.

2 Std. 25 min (30 Videos)
Johannes P.
Für mich sehr verständlich erklärt - vielen Dank!

Folgendes würde mich noch interessieren:

1. Lassen sich solche 3D Objekte auch als Objekt in einen Webshop einbauen und wenn ja, mit welchen Werkzeugen bzw. wie geht man dabei vor?

2. Würde es Sinn machen, die Objekte vor einem Greenscreen zu fotografieren, frei zu stellen und als PNG mit Transparenz zu speichern?
 
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:01.08.2016

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!