Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

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Natürlich gibt es keine Verpflichtung, in die Cloud zu wechseln. Eine gewisse Menge von Anwendungen lässt sich auch gar nicht in eine Cloud migrieren. Der Film gibt Anregungen, wie Sie solche Systeme trotzdem zukunftsweisend verwalten können.
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Transkript

Wir hatten jetzt öffentliche Clouds, private Clouds und hybride Clouds, also eine Kombination aus öffentlicher und privater Cloud. Welche anderen Möglichkeiten gibt es noch? Nun, es gibt keine Verpflichtung, in die Cloud zu wechseln. Denken Sie daran, dass es eine gewisse Menge von Anwendungen, heutzutage in der Regel 30 bis 40%, gibt, die sich nicht in eine öffentliche, private oder hybride Cloud migrieren lassen. Diese Anwendungen sollten da bleiben, wo sie sind. Ich vermute, dass wir in ein paar Jahren viel kleinere Rechenzentren haben, quasi Museen mit älteren Systemen, die sich seit Jahren nicht verändert haben. PDP 11, Mainframe-Systeme, solche Dinge. Und diese Systeme werden nichts anderes tun, als Anwendungen auszuführen, die nicht in die Cloud verschoben werden können. Dann hätten wir die Möglichkeit der Co-Location, kurz Colo. Dabei wechseln wir zu einem Colo-Anbieter oder vielleicht zu einem Managed-Service-Provider. Mit solchen Systemen können wir Entsprechungen für herkömmliche Plattformen nutzen, die nicht unbedingt an eine öffentliche Cloud gebunden sind. Sie sind nicht skalierbar. Das Modell ähnelt dem Besitz unserer eigenen Hard- und Software, aber jemand anderes pflegt sie. Wir kaufen sozusagen Güter und den Zugang zu Systemen, und das dortige Personal pflegt die Systeme für uns. Das ist eine Option, die wir prüfen sollten. Es gibt also noch andere Optionen, die in Betracht gezogen werden müssen. Zum Beispiel können wir einfach darauf verzichten, in die Cloud zu gehen. Eine andere Möglichkeit ist ein Multi-Cloud-Ansatz. Darauf kommen wir noch zurück. Die massenhafte Migration von Anwendungen in die Cloud ist extrem kompliziert. Sie können sehr verworren sein. Vielleicht gibt es Anwendungen aus der dritten oder vierten Generation, über die nicht viel bekannt ist. Es kann große Datenbanken geben, die schwer zu verschieben sind. Manche vorhandenen Tools eignen sich nicht gut für die Cloud. Letztendlich müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass nicht jede Anwendung in die Cloud migriert werden kann. Die wahrscheinlich wichtigste Lektion, die Sie aus diesem Kurs mitnehmen sollten, ist, dass Sie Ihre eigenen Anforderungen verstehen und Ihr Anwendungsportfolio in Ihren Workloads testen müssen, um festzustellen, welche sich gut in eine Cloud-basierte Plattform einfügen – sei es nun eine öffentliche oder private Cloud – und welche Anwendungen nicht verschoben werden sollten. Ich denke, dass wir im Lauf der nächsten drei oder vier Jahren Massen von Anwendungen in die Cloud verschieben. Das werden normalerweise Anwendungen sein, die einfach zu verschieben sind, weil sie nicht verworren sind, weil sie nicht groß sind und weil sie kompatibel zu einer Cloud-Plattform sind, also kompatibel zu einem Plattform-Gegenstück in der Cloud, zum Beispiel einem LAMP-Stack oder einem Windows-basierten Server. Und schließlich wählen wir die Plattform, auf die sich die Anwendung am besten verschieben lässt. Aber natürlich können wir stattdessen auch entscheiden, dass wir die Anwendung auf unseren internen Systemen lassen. Wie soll ich also vorgehen? Sollte die Anwendung überhaupt in die Cloud gehen? In die öffentliche Cloud? In eine private Cloud? In eine hybride Cloud? In manchen Fällen bietet sich auch ein so genanntes Multi-Cloud-Modell an. Das heißt, dass wir Amazon, Azure und Google als Anbieter für eine öffentliche Cloud kombinieren, und vielleicht OpenStack und CloudStack für eine unternehmensinterne, private Cloud. Dabei können wir mithilfe von Cloud-Verwaltungsplattformen Ressourcen zwischen diesen unterschiedlichen Systemen verschieben. Auf jeden Fall muss klar sein, dass komplexe Lösungen wie ein Multi-Cloud-Ansatz viel Aufwand erfordern. Wir können solche Systeme verwalten, indem wir eine Abstraktionsschicht über die nativen Cloud-Umgebungen von Microsoft, Amazon und Google legen.

Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

Lernen Sie die Grundlagen der Anwendungsmigration in die Cloud.

1 Std. 43 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2018

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