Photoshop CC Grundkurs

Weitere Einstellungen - Teil 2

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Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Einstellungen zu Teiltonung und Kamerakalibrierung wie gewünscht anzupassen sowie Effekte und Objektivkorrekturen auf ein Bild anzuwenden.

Transkript

Was für Einstellungen gibt es noch? Wenn man das Bild entsprechend umgewandelt hat, in schwarz-weiß, hier die Helligkeit angepasst, das Rauschen ein wenig reduziert, etwas geschärft, auch die Umwandlung in Graustufen so vorgenommen, wie man es haben will, dann kann man hier jetzt z.B. in die Teiltonung reingehen, und kreativ werden. Und zwar kann ich hier jetzt sagen, wie der Farbton mit den Lichtern sein soll. Aktuell merkt man noch nichts, weil die Sättigung auf Null ist. Sobald ich die Sättigung nach rechts drehe, sieht man, dass ich die Farbe in den hellen Bereiche reindrehen kann. Genauso kann ich sagen, ich möchte in den dunklen Bereichen z.B. einen Violetton drinnen haben oder ein Dunkelbau, und kann jetzt so ein wenig Farbe reingeben. Und so ganz leicht Farbe in einem Schwarz-Weiß-Bild, das wirkt wesentlich lebendiger. Denn hier kann ich sagen, ich möchte nur ein kaltes, ein kühles Schwarz-Weiß-Bild haben, dann gebe ich ein wenig Blau rein, oder möchte ich ein warmes Schwarz-Weiß-Bild haben, dann gebe ich ein wenig Rot rein. Je nach Geschmack. Oder eine Mischung aus beiden. In den Lichtern ein wenig Gelb, und in den Tiefen ein wenig Blau. Also in der Teiltonung kann ich hier wirklich sehr gut Farbtöne reingeben. Das kann ich natürlich nicht nur bei Schwarz-Weiß-Bildern machen. Das kann ich auch genauso sagen, wenn dieses Bild jetzt z.B. ein Farbbild wäre, dass ich jetzt über dieses Farbbild sozusagen noch einen Gelbstich in den Lichtern reingebe, bzw. einen Blaustich, oder in diesem Fall einen Violettstich, in den Tiefen reingebe. Ich gehe hier ein wenig in Richtung Blau, und passe das an. Das ist natürlich jederzeit möglich. Aber die Schwarz-Weiß-Umwandlung hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich gehe also in "Teiltonung", und nehme diesen Farbstich ein wenig raus. Über den Abgleich kann ich sagen: Soll mehr der Tiefenbereich berücksichtigt werden, oder mehr der helle Bereich, also die Lichter. Das lasse ich einmal so. Daneben sehen wir die Objektivkorrektur, und hier kann ich einmal sagen "Objektivkorrektur anwenden". Und da sieht man, dass jetzt einmal, die Ränder, die abgedunkelt werden, wegen meinem Objektiv, entsprechend aufgehellt werden, was sehr praktisch ist. Dann kann ich sagen: Habe ich z.B. irgendwo einen Farbstich drinnen? Hier ist eine "Chromatische Aberration entfernen". Warum geht das jetzt in meinem Fall nicht? Ganz klar: Weil ich im Graustufenbereich bin. Wenn ich da jetzt wieder zurück gehe, sieht man hier jetzt "Chromatische Aberration enfernen". Ich zoome hier in diesen Bereich einmal ein. Da läd jetzt die Bridge ein wenig, und jetzt bin ich da. Und hier sieht man jetzt, ich habe hier jetzt eine chromatische Aberration. Vom Objektiv her habe ich hier einen Lilaschein. Wenn ich jetzt sage: Ich möchte diesen Lilaschein entfernen, kann ich hier einfach mit diesem Regler nach rechts fahren. Man sieht, hier ist überall das Lila drinnen, sobald ich jetzt nach rechts fahre wird dieser Lilastich entsprechend entfernt. Also ganz, ganz praktisch. Und zu guter Letzt gibt es jetzt unter "Manuell" auch eine sehr, sehr nette Möglichkeit. Und zwar, da kann ich die Verzerrung manuell verändern. Wenn ich jetzt mit einem Objektiv fotografiere, das ein wenig  verzerrt. Ich kann das jetzt in verschiedenen Achsen anpassen. Aber es gibt hier auch die Möglichkeit, dass ich Hochkant, also die Einstellung entsprechend anpasse. Zwar kann ich hier z.B. auf "Automatisch" klicken für eine ausgewogene Perspektivenkorrektur. Und jetzt sieht man, wie der Horizont entsprechend angepasst wird, und auch im hinteren Bereich die Linien korrigiert werden. Also: so war es vorher, und so ist es jetzt. Ich kann aber auch sagen: Nur den horizontalen Bereich anpassen, oder nur den vertikalen Bereich, oder eine Kombination aus beidem. Also hier wird jetzt wirklich eine Perspektivenkorrektur in der Horizontalen und Vertikalen angepasst. Ich gehe jetzt wieder auf "Automatisch" - das hat mir eigentlich am besten gefallen. So war es ohne, so ist jetzt "Automatisch". Ich kann mir auch hier unten ein Raster einblenden lassen, damit ich besser beurteilen kann, wie hier der Camera Raw-Dialog gearbeitet hat, und sage einfach: So schaut das ja ganz gut aus. Unter "Effekten" kann ich hergehen und sagen: ich möchte  jetzt eine Körnung anwenden. Ich sage jetzt "starke Größe", damit man das sieht, und zoome auf 100 Prozent ein. Man sieht jetzt, ich gehe hier ein wenig herüber, das ist die Körnung. So war es ohne: Ganz, ganz sauber das Bild. Wenn ich jetzt die Stärke der Körnung einschalte und die Größe entsprechend anpasse - ich habe eine sehr, sehr große Körnung genommen - dann sieht man jetzt, wie das auf das Bild wirkt. So eine Körnung ist natürlich meistens in Kombination mit Graustufen angebracht, weil da wirkt es so wie ein älterer Film, sag ich mal. Jetzt kann ich noch ein Vignettierung nach der Freistellung anwenden. D. h., wenn ich da nach links fahre, sieht man, es wird dunkler. Wenn ich jetzt nach recht fahre, wird es heller. Dann zeige ich einmal: ein wenig dunkler. Und jetzt kann ich den Mittelwert in die Mitte ziehen oder nach außen ziehen. Die "Rundheit" ist, wie rund meine Vignettierung ist. Mit der weichen Kante kann ich sagen, wie weich der Übergang sein soll: Gar nicht, oder ganz, ganz weich, oder irgendwo in der Mitte. Dann gehe ich mit der Stärke noch ein wenig nach rechts, also ich nehme das jetzt zurück. Zuvor kann ich noch einen Punkt herzeigen, ich dunkle das ab - wenn ich den Regler "Lichter" jetzt nach rechts ziehe, und ich halte in einen Bereich, wo z.B. Lichter auf den Bereich hinstrahlen - die kommen ja stärker durch meine Vignettierung durch - dann kann ich sagen, ich möchte das nicht so statisch rundherum haben, so gleichmäßig, sondern die Lichter sollen hier besser durchkommen. Gerade wenn man einen Himmel fotografiert mit Wolken, und man will ein wenig die Wolken durchscheinen lassen, ist diese Lichteroption sehr, sehr gut. Dann nehme ich einmal die Stärke wieder zurück, und passe das entsprechend an. Der letzte Punkt, den ich noch kurz zeigen will, oder der letzt Punkt, wo man etwas einstellen kann, ist "Kamerakalibrierung". Hier eigentlich mein Tipp: Nichts verändern, außer zu kontrollieren, dass die Prozessversion auf 2012 steht. Was eigentlich sein soll. Denn die Prozessversion 2012 ist die aktuelle Version. Und hier arbeitet der Camera Raw-Dialog eigentlich am besten. In der Rauschreduzierung, in den Grundeinstellungen, also wie man jetzt mit den Lichtern, Tiefen, Weiβ und Schwarz arbeitet, und generell ist der Algorithmus zur Bearbeitung und zur Berechnung der Rohdaten um einiges besser als in den Vorgängerversionen. Also hier einfach schauen, dass die Version 2012 ausgewählt ist. Übrigens, wenn Sie eine ältere Version eingestellt haben, haben Sie hier im unteren Bereich so ein kleines Rufzeichen, und das sagt mir: Da ist ja nicht die aktuelle Version angewendet. Da kann man draufklicken, und man hat die aktuelle Version. Ich gehe jetzt zweimal rückgängig, damit ich wieder in meiner vorherigen Einstellung bin. Was gibt es jetzt hier? "Vorgaben" Wenn ich jetzt sage, diese Einstellung ist total toll, die möchte ich haben. Dann kann ich sagen "Neue Vorgabe - alle Einstellungen sollen in der Vorgabe sein", und ich nenne das jetzt einfach "Retro", bestätige das mit "OK". Dann habe ich jetzt diese Vorgabe gespeichert. Dazu kommen wir in Kürze. Es gibt auch noch die Möglichkeit,  Schnappschüsse zu erstellen. Wenn ich jetzt sage, dass ist jetzt die "Version 1 BW" für Schwarz-Weiß, "Black and White". Ich gehe jetzt hier rein, und sage "Graustufen konvertieren - Aus". Dann sage ich, "Version 2 Farbe", dann kann ich sehr schnell zwischen diesen beiden Einstellungen hin und her wechseln. Das ist eine Möglichkeit, verschiedene Bearbeitungsschritte zu speichern. Ich lasse das jetzt bei "Black and White", gehe jetzt wieder zurück zu den Vorgaben. Hier sieht man "Retro". Denn das Schöne ist jetzt, wenn ich hier jetzt eine Vorgabe anlege, und aus der Bearbeitung rausgehe, dann sieht man jetzt meine Bearbeitung. Dann kann ich jetzt diese Bilder auswählen. Rechtsklick, "Entwicklungseinstellungen". Man sieht, ganz unten die Vorgabe "Retro" zum Auswählen. Ich brauch hier nur darauf klicken, und die Bearbeitung, die ich jetzt für dieses eine Bild am Anfang gemacht habe, wird automatisch auf die anderen Bilder angewendet. Also auf die Bilder, die ich entsprechend ausgewählt habe. "Entwicklungseinstellungen - Retro". Und jetzt ist das Bild hier unten auch in dieser Einstellung. Also man sieht, der Camera Raw-Dialog bietet eine Menge an Möglichkeiten. Einerseits um das Bild zu optimieren, und dann bei Photoshop weiter zu bearbeiten. Aber man kann auch viele kreative Arbeitsschritte direkt im Raw-Dialog machen.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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