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Photoshop CC Grundkurs

Weitere Einstellungen - Teil 1

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Weitere Einstellungen, welche für die Entwicklung von Bildern zur Verfügung stehen, umfassen die Anpassung der Gradationskurven, das Schärfen bestimmter Bereiche, die Rauschreduzierung sowie die Regelung der HSL/Graustufen.

Transkript

Was gibt es jetzt noch für Entwicklungseinstellungen? Und zwar haben wir zuvor die Grundeinstellungen gesehen. Hier kann ich ja die grundsätzlichen Einstellungen zur Belichtung, zum Kontrast, zur Farbe einstellen, und auch zum Weißabgleich natürlich. Und daneben sieht man jetzt noch weitere Möglichkeiten, z.B. die Gradationskurven. Hier bei den Gradationskurven kann ich jetzt sagen, ich möchte das Licht entsprechend anheben. Man sieht jetzt, es wird jetzt diese Kurve angehoben. Vorher war es eine Gerade, d. h. keine Änderungen. Und wenn ich das jetzt anhebe, werden die Lichter entsprechend heller, bzw. wenn ich sie nach unten ziehe, entsprechend dunkler. Ich persönlich muss sagen, dass ich mit den Gradationskurven eigentlich kaum arbeite. Aber Sie können gerne mal drüber schauen und schauen, was man damit machen kann. Die parametrische Kurve ist jetzt eben so, dass sie aufgeteilt ist in diese 4 Bereiche, die man jetzt entsprechend verändern kann. Es gibt aber auch eine Punktkurve. Und bei der Punktkurve kann ich jetzt einfach klicken und diesen Punkt jetzt heller ziehen, klicken, einen zweiten Punkt setzen, diesen Punkt dunkler ziehen und so mit einer S-Kurve hätte ich jetzt den Kontrast entsprechend angehoben. Wenn Sie einen Punkt nicht mehr haben wollen, ziehen Sie ihn einfach raus und die Kurve ist wieder zurück gesetzt. Aber wie gesagt, Gradationskurven verwende ich jetzt eigentlich kaum noch, da in den Grundeinstellungen hier diese Bereiche wirklich sehr, sehr gut schon aufgesplittet sind und ich die einzelnen Bereiche Lichtertiefen weiß und schwarz sehr gut bearbeiten kann. Daneben sieht man den nächsten Punkt Details. Und Details sind sehr, sehr praktisch zum Bearbeiten von Rausch-Reduzierungen. D. h., wenn Sie jetzt mit hoher ISO fotografieren, haben Sie ein Rauschen in den Bildern und das kann ich jetzt mit dieser Luminanzrausch-Reduzierung und hier unten mit der Farbrausch-Reduzierung entsprechend raus rechnen.Wichtig ist es aber, dass Sie auf 100 Prozent einzoomen für eine präzisere Vorschau. Das heißt ich gehe hier her, sage 100 Prozent, gehe in einen Bereich wo ich das Rauschen sozusagen sehen kann. Hier z.B. in diesem Blechbereich,  und kann jetzt sagen: OK, ich möchte das Luminanzrauschen rausrechnen. Ich ziehe das einmal nach rechts. Man sieht jetzt, dass hier das Rauschen entsprechend weniger geworden ist. So war es vorher, mit dem Rauschen, wenn ich das nach rechts ziehe: Ohne Rauschen. Ich kann auch genau so sagen, ich möchte das Farbrauschen rausnehmen, d. h., wenn ich jetzt z.B. ein Rot-Grün-Rauschen habe – bei hohen ISO-Zahlen kommt das sehr schnell – oder ich nehme noch Minus, dann sieht man hier auch diese Fleckigkeit, und diese Fleckigkeit kann ich eben mit dem Farbrauschregler rausholen. Also auch eine wichtige Funktionalität. Darüber sieht man das Schärfen, das aufgeteilt ist in Betrag, Radius, Details und Maskieren und da kann ich jetzt sagen, wie stark Bereiche geschärft werden sollen, eben indem ich das nach rechts oder nach links ziehe. Das sieht man am Anfang meistens nicht so genau, was da passiert. Ich gehe mal auf eine andere Position, Command+0, dass ich alles sehe - na gut, der Bereich war eigentlich gar nicht so schlecht - zoome hier noch einmal ein, Command+Leertaste, dann kann ich hier jetzt einzommen auf 100 Prozent . Schaue einfach hier her. Wenn ich jetzt wissen will was Betrag macht, ich kann ja das so anziehen und sehe es vielleicht nicht so wirklich, dann ist es wichtig, dass man die Alt-Taste gedrückt hält, denn dann bekomme ich eine Schwarz-Weiß-Anzeige. Und da sehe ich besser, was diese einzelnen Regler machen. Der Radius sagt jetzt z.B. wie groß der Bereich sein soll, der jetzt geschärft werden soll. Schärfen ist ja eigentlich nur eine Kontrastanhebung an Kontrastkanten. D. h., beim Übergang von weiß zu schwarz wird jetzt der dunkle Bereich dunkler und der helle Bereich heller. Und mit dem Radius kann ich steuern, wie groß dieser Bereich sein soll. Mit dem Betrag steuere ich, wie dunkel der dunklere Bereich werden soll, bzw. wie viel heller der hellere Bereich werden soll. Mit Details, wiederum Alt-Klick, kann ich jetzt sagen, ob ich jetzt gar keine Details drinnen haben will oder ob die Details auch geschärft werden sollen. Das ist immer so ein Zwischenspiel mit der Rauschreduzierung, also wie verrauscht das Bild ist. Da muss man immer ein wenig aufpassen, wie weit man gehen will. "Maskieren" macht jetzt Folgendes: Da zoome ich einmal aus, dass man alles sieht, Alt-Klick. Wenn das Bild weiß ist, also Maske Null, dann ist sozusagen der gesamte Bereich geschärft. Wenn ich jetzt diese Maske nach rechts ziehe, dann werden nur noch die Bereiche geschärft, die weiß sind. D. h., Flächen werden nicht geschärft. So wie hier unten, da möchte ich ja nicht schärfen, das heißt OK, da ziehe ich den Bereich circa bis daher und jetzt werden nur diese weißen Bereiche geschärft. Also mit der Maskierung kann ich das sehr genau steuern, wo geschärft werden soll. Auf jeden Fall zum Merken, immer die Alt-Taste, dann sehe ich genau, was jetzt wo wie passiert. Als nächstes habe ich "HSL-Graustufen", wo ich den Farbton, die Sättigung und die Luminanz getrennt einstellen kann. Das heißt z.B., wenn ich draufkomme gleich, habe ich hier z.B. so einen Farbsaum drinnen, den ich nicht haben will. Dann könnte ich jetzt die Magentatöne nach links ziehen und auch die Lilatöne und es geht hier jetzt der Farbbereich, natürlich vom gesamten Bild, raus. Doppelklick wieder drauf, auch hier unten, dann kann ich das wieder zurückstellen. Das geht sogar noch ein wenig genauer, indem ich hier dieses Werkzeug auswähle, "Selektive Anpassung", wenn ich jetzt hier in dem "HSL-Graustufenregler" bin. Klicke ich einmal drauf, gehe hier so in diesen Bereich, und ziehe das jetzt nach unten. Und dann sieht man, dass ich jetzt für diesen Farbbereich die Sättigung nach unten ziehe, und d. h. jetzt, dass ich diese Sättigung da herausgerechnet habe. Wenn ich jetzt das Rot hier oben - da tunk ich einmal ein wenig ein - ein wenig gesättigt haben will, klicke ich hier rein und fahre nach oben. Und jetzt sieht man, dass ich hier diesen Rot- und Orangeton nach oben ziehe. D. h. so kann ich die Sättigung genau einstellen. Das ist übrigens auch ganz praktisch, wenn ich sage: OK, ich möchte hier die Graustufen verwenden. Also jetzt nicht den Farbton verändern, nicht die Sättigung, nicht die Luminanz verändern; sondern ich möchte jetzt in den Graustufenbereich gehen. Dann wird das Bild entsprechend schwarz-weiß umgewandelt, und man sieht, ich habe hier eine gewisse  Umwandlung, eine Standard-Umwandlung. Die brauche ich aber so nicht unbedingt hinnehmen, sondern ich kann wiederum mit dem selektiven Anpassungswerkzeug hereingehen und sagen: OK, ich möchte jetzt Farbtöne, wie hier eben das Rot, z.B. heller machen oder dunkler. Und ich kann das so entsprechend ziehen und es werden jetzt diese einzelnen Farbbereiche entsprechend heller oder dunkler gemacht. Das ist jetzt bei diesem Bild wahrscheinlich wieder nicht optimal sichtbar. Darum klicke ich hier einmal schnell auf "Fertig", wechsle jetzt zurück zur Bridge und sage in der Bridge öffne ich zum Beispiel diese Bild. Gehe wieder in den "Raw-Dialog", wechsle hier jetzt in "HSL-Graustufen", wandle das Bild in Graustufen um. Und wenn ich sage, OK, diese Umwandlung gefällt mir nicht, nehme ich das selektive Anpassungen-Werkzeug, Shortcut T und sage zum Beispiel OK, der Himmel soll dunkler werden. Dann sieht man nämlich jetzt, dass ich die Blautöne nach unten gezogen habe. Wenn ich sage der Himmel soll heller werden, dann kann ich das nach oben ziehen. Wenn ich jetzt sage OK, diese Bereiche hier unten, diese Grün- und Gelbbereiche sollen heller werden, kann ich  nach unten oder nach oben ziehen, je nachdem, wie ich es haben will. Und so kann ich jetzt im Bild entsprechend meine Anpassungen vornehmen. Also wirklich nach den einzelnen Farbtönen kann ich hier mit dem "HSL Graustufenbereich" im Graustufenmodus hier die Helligkeit steuern. Oder wenn ich jetzt in den Farbmodus zurück gehe, kann ich einerseits die Luminanz steuern, d. h. der blaue Himmel soll heller werden, oder der blaue Himmel soll dunkler werden.  Ich kann die Sättigung steuern, blauer Himmel weniger gesättigt oder extrem gesättigt; hier kann ich z.B. auch sagen, ich möchte nur diese Rotbereiche über haben. Dann sage ich einmal Blau "Ohne Farbe", hier diese Grünbereiche "Ohne Farbe". Das klicke ich jetzt so weg; alles jetzt ohne Farbe. Jetzt sage ich nur die Rottöne in diesem Bild - und dann brauche ich wahrscheinlich ein wenig Orange auch - sollen in der Farbe bestehen bleiben. Da zoome ich mal ein. Jetzt sieht man, dass sozusagen nurmehr diese Bereiche in der Farbe bestehen bleiben. Hier ein kleiner Tipp: Ein wenig sparsam mit solchen Effekten umgehen. Wenn ich das jetzt wieder zurückgesetzt haben will, klicke ich hier auf "Standard", gehe auf "Farbton" und hier im "Farbton" kann ich natürlich auch wieder mit der selektiven Anpassung sagen, ich möchte meinen Himmel z.B. umfärben in die eine oder in die andere Richtung - so z.B. Oder ich möchte hier meine Wiese entsprechend umfärben. Also einfach reinklicken in den Bereich und die Farbe dahinziehen, wo man es haben möchte. Und so kann ich das sehr schnell und einfach anpassen.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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