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Cinema 4D Grundkurs

Weitere Basis-Optionen für Objekte

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Objekte können teiltransparent oder in beliebiger Färbung im Editor angezeigt werden. Dabei lassen sich auch die Farben von Ebenen auf Objekte übertragen.

Transkript

Wir haben uns bereits angeschaut, was für Optionen wir haben, um die Sichtbarkeit der Objekte oder eine eventuelle Ebenenzugehörigkeit zu steuern über diese Symbole, die wir hier im Objekt-Manager finden, oder auch die entsprechenden Ebenen- oder Sichtbarkeitseinstellungen hier im Attribute-Manager. Es gibt hier noch ein drittes Symbol mit einem grünen Häkchen, das hat nicht jedes Objekt, sondern das haben nur sogenannte Generatoren oder parametrische Objekte. Das sind generell Objekte, hinter denen eine Formel steht, ein Skript, ein kleines Programm, was die Form oder die Funktion berechnet, die ein Objekt hat. Diese Berechnung kann ich also, wenn ich diesen Haken hier wegklicke, auch unterbinden. Dann würde praktisch die Formel, die zuständig ist jetzt für die Platzierung der Polygone, sodass daraus wirklich eine Kugel entsteht, einfach ausgeschaltet. Und ich spare in dem Moment entsprechend Rechenzeit, weil ich vielleicht diese Kugel gerade sowieso nicht sehen möchte. Das heißt, die wird gar nicht erst berechnet. Die gleiche Funktion haben wir, wenn wir die Kugel selektiert haben, hier im Attribute-Manager in Form des Worts Aktivieren. Das ist genau das Gleiche. Sie sehen, dann überträgt sich das hier auf das grüne Häkchen, das wird dann zu einem roten X. Und folglich würde jetzt in dem Fall die Kugel dann nicht berechnet. Es gibt aber auch Objekte, die haben diesen Haken nicht. Das sind dann zum Beispiel importierte Polygon-Objekte, die einfach eine Form darstellen, und die nicht parametrisch sind, also keine Formeln enthalten. Dann fehlt dieses Symbol. Was haben wir noch? Wir haben hier auch generell bei vielen Objekten eine sogenannte X-Ray-Option. Die sorgt dafür, dass das Objekt so ein bisschen teiltransparent dargestellt wird. Sie sehen hier durch die Kugel durch praktisch noch die Kante von unserem Wandwürfel oder Quader hindurchlaufen. Das kann also dabei helfen, wenn Sie Objekte haben, die zum Beispiel eine Verpackung oder ein Gehäuse darstellen sollen, oder auch ein Haus, und darin sind andere Objekte oder dahinter sind andere Objekte, die Sie vielleicht auch noch sehen möchten, ohne jetzt unbedingt extra umschalten zu müssen auf eine Liniendarstellung, wo natürlich dann auch hier die Linie so zumindest grob zu erkennen ist, die im Hintergrund von dem Quader dann noch hindurchläuft. Dieser Effekt führt nicht wirklich dazu, dass das Objekt wie Glas oder eben transparent wirkt, sondern ist ein reiner optischer Effekt hier für das Ansichtsfenster. Das heißt, später bei der Bildberechnung sind auch diese Objekte, die diese X-Ray-Option aktiv haben, natürlich wieder massiv zu sehen, je nachdem was für ein Material natürlich zugeordnet wurde. Aber dann fehlt auf jeden Fall diese Transparenz dann wieder. Das ist also wirklich nur ein Effekt, der hier im Ansichtsfenster benutzt wird. Dazwischen liegt noch eine Option, die auch bei jedem Polygon-Objekt zu haben ist, nämlich Farbe aktivieren. Wir hatten bereits über Farben gesprochen, zumindest über die Standardfarbe, die jedes Objekt bekommt. Das ist nämlich das, was wir hier im Bearbeiten-Menü finden, in den Projekt-Voreinstellungen. Da gab es ja hier eine Voreingestellte Objektfarbe. In dem Fall 80% Grau. Standardmäßig ist es hier auf Grau-Blau eingestellt. Ich nehme das mal wieder zurück auf den Standardwert. Und wenn wir uns jetzt diese Kugel mal ansehen, dann haben wir hier eben diesen Eintrag für Farbe aktivieren standardmäßig aus, was eben bedeutet, das Objekt übernimmt dieses Grau-Blau aus der Projekt-Voreinstellung, weil wir hier auf der Oberfläche noch kein eigenes Material zugewiesen haben. Das kann man aber auch verändern, zum Beispiel indem wir sagen, wir hätten gern eine automatische Farbe. Automatisch bedeutet, das Objekt wird mit dem Farbwert belegt, den wir hier unten einstellen können. Auch hier kann man das kleine Dreieck aufklappen. bekommt dann hier entsprechend die Farbregler, kann also hier irgendeine Farbe einstellen, die dann jetzt automatisch auf die Oberfläche gelegt wird, dieses einen Objekts. Und zwar automatisch deswegen, weil diese Farbe automatisch dann wieder verschwindet in dem Moment, wo wir ein Material zuweisen. Ich mache jetzt mal einen kleinen Vorgriff, damit Sie es beobachten können. Hier unten haben wir den sogenannten Material-Manager. Wenn man da doppelt hineinklickt, entsteht ein neues Material. Und Sie sehen schon hier im Attribute-Manager dann dazu passende Einstellungen. Also auch hier könnte ich jetzt zum Beispiel eine Farbe einstellen, die das Material haben soll, zum Beispiel so ein Knallrot. Und würde das jetzt per Drag-and-Drop hier einfach auf diese Kugel legen. Und Sie sehen, jetzt ist die Kugel hier genauso, wie wir das hier unten definiert haben, obwohl wir hier blau eingestellt haben. Und das liegt an dieser Automatisch-Funktion. Das heißt, das Blau verschwindet automatisch in dem Moment, wo ein Material zugewiesen wurde. Wir können aber auch sagen, interessiert mich gar nicht. Ich möchte auf jeden Fall dieses Blau sehen, selbst wenn ein rotes Material drauf liegt. Das wäre der Modus An. Das bedeutet aber nicht, dass dieses Objekt nachher im Bild auch blau ist, sondern wenn ich das jetzt hier mal testweise rechnen lasse, sehen Sie, dann ist es natürlich wieder rot. Das heißt, das ist, deswegen steht das Wort Ansicht dahinter, nur für die Editor-Ansicht relevant. Später für die Bildberechnung ist immer das nur wichtig, was tatsächlich als Material auf dem Objekt liegt. Das ist also entsprechend dieser X-Ray-Funktion. Da war es ja auch so, dass die Transparenz dann auch nicht mehr zu sehen ist. Ja, und dann haben wir noch eine letzte Option, nämlich Ebene. Und das bedeutet, dass wir praktisch für die Oberflächenfärbung die Farbe einer Ebene benutzen können, sofern eine zugewiesen wurde. Wenn ich jetzt hier mal in meinen Ebenenteil reingucke, so sehe ich aus vorherigen Filmen noch, dass ich noch diese Ebene hier habe für die Wände, so ein dunkles Blau hat die Ebene. Das heißt, wenn ich jetzt hier über das Menü sage, Hinzufügen zu Ebene, damit dieses Objekt eben der blauen Ebene zugeordnet ist, dann sehen Sie hier durch Farbe aktivieren Ebene, dass jetzt mein Objekt eben das gleiche dunkle Blau übernimmt. Das kann ganz interessant und hilfreich sein, um direkt hier im Editor, im Ansichtsfenster erkennen zu können, welches Objekt zu welcher Ebene gehört, falls man Ebenen benutzt. Das wäre die letzte Option, die wir hier haben auf den Basis-Einstellungen. Wie gesagt, normalerweise haben wir hier Aus, aber dann und wann kann es halt ganz hilfreich sein, einzelne Elemente nochmal individuell oder sogar so, wie die entsprechende Ebenenfarbe ist, einzufärben, um ein bisschen Struktur hier auch optisch in die 3D-Elemente zu bringen.

Cinema 4D Grundkurs

Steigen Sie ein in die beliebte 3D-Software und lernen Sie alle Funktionen, das Modellieren, Materialsystem, Beleuchtungs- und Kamera-Objekte sowie Bild- und Animationsberechnung kennen.

10 Std. 2 min (70 Videos)
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