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After Effects CC Grundkurs

Weichzeichner

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Hier lernen Sie alle gängigen Weichzeichner kennen, wie man sie benutzt und wie sie sich darstellen - all das ist das Thema dieses Films.

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen eine Auswahl von Weichzeichnern zeigen, die Sie vielleicht für Ihre zukünftige Arbeit mit After Effects benötigen könnten. Hierzu hab' ich bereits eine Komposition erstellt und Footage geladen und Ihnen eine Auswahl von Weichzeichnern hier in das Effekt-Fenster reingeladen. Die Weichzeichner finde ich, wie alle anderen Effekte auch, unter "Effekte" und dann hier unter "Weich- und Scharfzeichnen" und dann hier, je nachdem, welchen Sie auswählen möchten. Ich habe die gängigsten einmal genommen, fangen wir mal an mit dem Gaußschen Weichzeichner. Den Effekt anwenden oder sehen kann ich, indem ich hier in das kleine Fensterchen klicke. Natürlich muss ich auch die Stärke einstellen, damit ich was sehen kann. Hier sehen Sie, was passiert. Hier kann ich einstellen, in welcher Richtung der Effekt wirken soll, in diesem Fall "Horizontal" UND "Vertikal", aber ich kann das auch differenzieren in "Horizontal" ODER "Vertikal". Ich möchte Ihnen mal was zeigen und geh' mal kurz in die Kompositionseinstellungen und ändere die Hintergrundfarbe. Jetzt sehen Sie, dass ich hier so einen roten Rand bekommen habe. Das liegt daran, dass die gesamte Ebene oder der gesamte Clip weichgezeichnet wurde, eben auch der Rand. Deswegen scheint jetzt der Hintergrund durch. Also nicht wundern, wenn Sie mal eine Hintergrundfarbe haben in Ihrer Komposition - und plötzlich haben Sie hier einen Rand. Als nächstes haben wir hier den schnellen Weichzeichner. Der sieht auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aus als der Gaußsche Weichzeichner, aber er benutzt auf jeden Fall weniger Performance, also braucht weniger Rechenleistung. Auch hier kann ich wieder die Richtung eingeben. Und hier hab' ich jetzt die Möglichkeit, die Kantenpixel zu wiederholen, und wenn ich mal auf meinen Rand gehe und das anmache, dann sehe ich: Aha, es wird jetzt bis über den Rand hinaus geblurrt, so entsteht kein Rand an meinem Footage. Gehen wir mal weiter in der Liste, ich klapp' das mal zu und schalte den Kanal "Weichzeichner" ein. Hier kann ich die einzelnen Farbkanäle weichzeichnen, das heißt, ich kann hier entscheiden, möchte ich nur die Rottöne weichzeichnen, Grün oder Blau. Ich nehme mal hier den grünen Kanal. Sie sehen hier einen recht interessanten Effekt. Ich mach' das mal auf Fenstergröße. Ich setz' das hier mal zurück oder aber wir nehmen mal den blauen, und auch das setze ich zurück. Einen Alphakanal hab' ich nicht. Aber auch hier kann ich wieder sagen: "Kantenpixel wiederholen" und die Richtung des Weichzeichners einstellen. Als nächstes haben wir hier "Feld weichzeichnen". Ich verstelle hier mal den Weichzeichnungsradius. Das Ganze gibt so einen kantigen Look, wie Sie sehen. Und wieder hier das gleiche Muster: Horizontal, vertikal, Kantenpixel wiederholen. Als nächstes: der Kameralinsen-Weichzeichner. Um hier etwas zu sehen, werde ich einmal hier den Radius etwas erhöhen. Jetzt hab' ich hier ein paar mehr Einstellmöglichkeiten. Ich kann hier die Form der Irisblende eingeben und hier am Seitenverhältnis drehen. Oder den ganzen Blur um 180 oder 360 Grad drehen. In der Weichzeichner-Matrix haben Sie die Möglichkeit, diese Ebene nochmal hinzuzufügen. Hier haben Sie wieder die Möglichkeit, einen Kanal auszuwählen. Sie sehen schon, was das für einen Effekt macht. Oder das Ganze invertieren. Außerdem haben Sie hier Glanzlicht-Verstärkung. Ich mach' das hier mal wieder aus. Sie sehen also, hier gibt es jede Menge auszuprobieren. Als nächstes hab' ich hier den "CC Radial Blur". Den schalte ich einmal ein. Ein Effekt von Cycore. Hier kann ich den Typ eingeben. Ich geh' mal auf "Rotate". Wenn ich jetzt hier am Amount hochstelle, dann sehen Sie, dass das Ganze radial verwischt wird. Ich kann hier mal umschalten auf "Scratch". Das wäre auch ganz cool für eine Bewegungsunschärfe, einer Kamerafahrt zum Beispiel. Hier kann ich das Center verschieben. Was haben wir noch? "Rotate", "Fading"... Dann wird das Ganze noch ein bisschen ausgeblurrt an den Enden...sehr cool. Dann haben wir den Cycore "CC Vector Blur". Auch hier haben wir wieder die verschiedenen Typen. Bei "Natural" zum Beispiel bekommt das Ganze hier so eine Wasserstruktur. Na, das sieht jetzt ein bisschen gruselig aus. Es verläuft so ein bisschen... Wenn man das Ganze animiert, sieht das bestimmt richtig cool aus. Ich werd' mal umschalten, damit Sie sehen, wo hier die Unterschiede sind. Schauen wir uns einmal den Scharfzeichner an. Das ist jetzt kein Weichzeichner, sondern genau das Gegenteil, wie der Name schon sagt. Aber wenn Sie ganz verwaschenes oder geblurrtes Material haben, dann ist dieser Kollege vielleicht genau das Richtige für Sie. Schauen Sie mal hier in diesem Footage, was passiert. Sie sehen also, die Tätowierungen auf dem Gesicht werden sehr viel schärfer. Wenn ich das mal ausschalte, dann bekommen Sie also ganz schnell eine Vorstellung davon, was Sie eventuell bei matschigem Material herausholen könnten. Seit der C6 gibt es hier den "CC Cross Blur". Vorher hat man für solche Dinge die Richtungsunschärfe benutzt, aber dieser hier bietet schönere Möglichkeiten. Hier kann ich also in X blurren oder in Y. Ich kann übrigens auch immer direkt hier auf "Zurück" klicken und muss nicht immer mit Rechtsklick auf "Zurück" setzen. Ich zeige Ihnen hierfür mal schnell ein Anwendungsbeispiel. Wenn ich hier den "CC Cross Blur" einmal rauflege, ihn von ganz geblurrt auf normal stelle, dann sehen Sie schon, was ich hier mit zwei Klicks erreichen kann. Somit haben wir eine Sammlung von Weichzeichnern kennengelernt, die Sie alle einmal ausprobieren können.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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