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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Website-Sammlung verstehen

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Was ist eigentlich eine Website-Sammlung? Wann sollte eine solche erstellt werden und was muss dabei beachtet werden? Diese Fragen beantwortet das Video.

Transkript

Mit Erstellung einer Websitesammlung erstellt der Farmadministrator einen Bereich für einen Websitesammlungsbesitzer, der diesen weiter strukturieren darf und mit Content füllen darf, also Dokumente hochladen kann, Kollegen einladen kann, die Berechtigungen erteilen kann. All das geschieht außerhalb der Kontrolle des Farmadministrators. Das bedeutet, es ist sehr wichtig, dass der Farmadministrator versteht, was Websitesammlungen bedeuten, und dass er Planungskriterien an der Hand hat, dass also klar wird, wann oder unter welchen Einflussfaktoren sollten Websitesammlungen erstellt werden. Hinter einer Websitesammlung steckt ein kompletter Bereich in SharePoint, bestehend aus einer obersten Website, bestehend aus mindestens einer Bibliothek und möglicherweise Listen. Die Anzahl der Bibliotheken und Listen und möglicher Unterwebsites wird geregelt durch die Vorlage. Es ist heute üblich, dass Unternehmen eigene Vorlagen entwickeln, eigene Teamsite-Vorlagen entwickeln, eigene Projektwebsite-Vorlagen entwickeln, und bestimmen welche Bibliotheken, welche Metadaten, welche Seiten hier schon enthalten sind. Ein Websitebesitzer entscheidet sich für eine Vorlage, die er dann bei der Farmadministration beantragt. Dieser legt letztlich die Websitesammlung nach dem vorgegebenen Template an, nach dem gewünschten Template an und trägt den Websitesammlungsbesitzer ein, der seinerseits weitere Websitebesitzer bestimmen kann. Mit Anlegen der Websitesammlung kann auch vom Farmadministrator bestimmt werden, in welche Datenbank die Websitesammlung geschrieben wird. Über das Ein- und Ausschalten von Datenbanken, also über das Offline-schalten von Datenbanken kann gesteuert werden, in welche Datenbank welche Websitesammlung geschrieben wird. Damit hat der Farmadministrator durchaus die Kontrolle darüber, wie groß manche Inhaltsdatenbanken werden und kann einen Überlauf verhindern. Um im Browser etwas zur Anzeige zu bringen, um überhaupt etwas im Browser sehen zu können, wird zwingend eine Seite benötigt. Diese Seite ist über einen Pfad aufzurufen wie zum Beispiel hier Homepage.aspx. Homepage.aspx ist eine Datei, ist ein File. Dateien werden in SharePoint grundsätzlich in Bibliotheken abgelegt, sodass es im klassischen Teamsite-Template von Microsoft eine Instanz einer Wikiseitenbibliothek gibt mit dem Namen SitePages. In dieser SitePages-Bibliothek ist die Datei Homepage.aspx abgelegt. .aspx ist ein Suffix; könnte man vergleichen mit .docx, mit .pptx, mit .xlsx. .docx macht man mit Word auf, .pptx mit PowerPoint, .xlsx mit Excel, und .aspx mit dem Internet Explorer, mit dem Browser. So kann man das eigentlich ganz gut erklären. Unterm Strich, wenn man nun analysieren möchte, wie die Websitesammlung aufgebaut ist, tut man das anhand des Pfades, der im Browser steht, am besten von rechts nach links. Zuerst haben wir rechts eine Datei, Homepage.aspx. Es ist klar und deutlich definiert: Dateien müssen in SharePoint in Bibliotheken liegen. Demnach ist also das Nächste nach dem Slash links, Sitepages, eine Bibliothek. Wenn man einen Sprung nach vorne wagt, bildet intranet.schulung.local die Adresse des Gebäudes. Dementsprechend muss websites ein verwalteter Pfad sein, unter dem sich die Website projekte befindet. Das heißt, websites ist eigentlich nur eine leere Hülle, eine Art Treppenhaus, über die ich die einzelnen Etagen erreichen kann. projekte ist die oberste Website einer Websitesammlung. Sitepages ist die Bibliothek, in der Homepage.aspx liegt. So lässt sich dieser Pfad analysieren. Wenn es darum geht, dass eine Strukturplanung in SharePoint erfolgen soll, dass sich ein Administrator fragte: Muss ich eine neue Websitesammlung machen, wo lege ich die hin, und wie teile ich das alles auf? Dann wäre ein wichtiges Kriterium, zuerst die Frage zu stellen: In welche Webanwendung gehört der gewünschte Inhalt? Webanwendung bestimmt letztlich die Adresse. User neigen dazu, Links zu Dokumenten in Favoriten zu speichern oder in URL-Dateien auf dem Desktop abzulegen. Wenn sich die Adresse ändert, weil eine Vergrößerung nötig ist, kann das zu ungeahnten Problemen führen. Daher sollte die Webanwendung durchaus für Planungskriterien mitbestimmend sein. Außerdem wird in der Webanwendung eine Standarddatenbank festgelegt, in der die Websitesammlungen gespeichert sind. Beziehungsweise, über die Webanwendung werden weitere Datenbanken verfügbar gemacht. Die Datenbank ist ein weiteres Thema. Datenbanken sollten nicht zu groß werden, denn letztlich bündelt man ja mehrere Dokumente, mehrere sogenannte Binary Large Objects, BLOBs, in einer einzige Datei. Denn hinter einer Datenbank steckt letztlich eine Datei, in die alle Daten hineingeschrieben werden. Das bedeutet auch, wenn 100GB-Dokumente in einer Websitesammlung gespeichert werden, ist davon auszugehen, dass eine Datenbankdatei mit der Endung .mdf irgendwo existiert mit einer Größe von 100GB. Das Management von großen Dateien ist natürlich etwas langwieriger und schwieriger, der Backup-Prozess zieht sich in die Länge. So wäre zu überlegen, ob man nicht mehrere Websitesammlungen aufteilen kann und die dann explizit einigen Datenbanken zuweist, statt eine einzige Websitesammlung in eine Datenbank zu schreiben. Die nächsten Fragen, die noch zu klären sind: Unter welchem Pfad soll die Websitesammlung veröffentlicht werden? Wer ist der Besitzer der Websitesammlung? Welche Vorlage soll verwendet werden? Und: Welches Speicherkontingent kommt zum Tragen. Über das Speicherkontingent steuert man an, wie groß die Websitesammlung maximal werden kann und wie viel Platz sie demnach in der Datenbank belegt. Die Vorlage wiederum sorgt dafür, dass ein Websitebesitzer eine möglichst brauchbare Lösung an die Hand bekommt, sodass er möglichst schnell mit der Arbeit beginnen kann und auch entsprechend begeistert ist. Ohne Besitzer, ohne den Besitzer einzutragen, ist es gar nicht möglich, eine neue Websitesammlung anzulegen. Das heißt, der Besitzer muss im Vorfeld feststehen. Es ist nicht empfehlenswert, vorübergehend einmal den IT-Kollegen oder den Farmadministrator als Besitzer einzutragen, denn dann bleibt alles beim Alten und die IT wird weiterhin viele, viele Websitesammlungen managen. Der Pfad ist natürlich im Zusammenspiel mit der Webanwendung durchaus ein wichtiges Kriterium. Denn wenn der Pfad geändert wird, ändern sich auch die Hyperlinks, beziehungsweise ändern sich die Favoritenlinks, die die User abgelegt haben. Das sind eigentlich die Einflussfaktoren, die der Farmadministrator bei der Planung von Websites berücksichtigen sollte.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

8 Std. 21 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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