Muse CC Grundkurs

Website auf lokale Festplatte exportieren

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Die HTML-Dateien einer fertiggestellten Website lassen sich auf eine lokale Festplatte exportieren. Dabei müssen der Domain-Name sowie der Speicherort festgelegt werden.

Transkript

Irgendwann ist naturgemäß mal der Tag der Tage, und Sie müssen Ihre Webseite exportieren. Innerhalb von Adobe Muse gibt es da mehrere Möglichkeiten dafür, und eine möchte ich Ihnen jetzt direkt mal zeigen, nämlich den lokalen Export, um dafür zu sorgen, dass die Dateien, die HTML-Dateien lokal auf Ihrem Rechner in einem Verzeichnis landen, welches Sie natürlich festlegen können. Dazu gehen Sie hier oben einfach ins Menü, und Sie wählen dort Als HTML Exportieren. Nun gibt man hier zwei Dinge an, zum einen gibt man die Position an, also in welches Verzeichnis hier die Dateien kopiert werden sollen. Des weiteren geben Sie jetzt hier den Domainnamen an. Bei dem Domainnamen werden Sie sich jetzt vielleicht fragen: Wieso muss ich der eigentlich eingeben? Adobe Muse wird doch wohl so intelligent sein, und wird die ganzen Verzeichnisnamen als relative Pfade verwenden, und nicht als absolute Pfade. Keine Sorge, das ist natürlich so. Die Pfadeingabe, also zwischen den einzelnen Seiten, die sind relativ. Dafür wäre dieser Domainname nicht notwendig. Der Domainname ist im Alltag vor allem für zwei Dinge notwendig. Und das kann man sich auch hier anzeigen lassen, wenn Sie einfach mal mit der Maus auf dieses IFAN, zum einen das ist dafür zuständig, dass die sitemap.xml erstellt wird. Die sitemap.xml ist für diese Suchseitenoptimierung wichtig, also Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, lesen diese sitemap.xml aus, bekommt dann Metainformationen, und die Informationen, die in der sitemap.xml drin stehen, die müssen natürlich mit dem Domainnamen übereinstimmen. Sollte denn nicht der Fall sein, dann wird die Suchmaschine die sitemap.xml sofort aussortieren, und wird sie letztendlich nicht beachten, damit gehen Ihre Metadaten verloren für die Suchmaschine, und Sie werden ganz-ganz weit hinten landen. Es gibt noch ein zweiter Grund. Ihn können Sie ebenfalls ablesen, nämlich Typekit, wenn Sie Typekit-Schriften hatten verwenden. Bei Typekit ist es ja vorgesehen, dass sie ein Lizenzmanagement haben. Also der Server von Typekit, der überprüft natürlich, ob die Webseite, die die Schrift hat, aufruft, ob da diese Lizenz hinterlegt ist. Und wenn Sie Creative Cloud Mitglied sind, dann ist diese Lizenz hinterlegt. Wenn Sie jetzt also mit Adobe Muse so eine Seite erstellen, dann wird die Seite nicht nur hier lokal exportiert, sondern bei dem Typekit-Server wird auch festgelegt: Hör mal, die Webseite, die hier mit dem Domainnamen mtatraining.de, die wird in Zukunft von dir Schriftarten herunterladen und das ist alles in Ordnung. Also gibt es hier eigentlich kein Grund hier aus Versehen einen falschen Domainnamen einzugeben. Also bitte achten Sie einmal da drauf, dass Sie wirklich den richtigen Domainnamen eingeben. Nun muss ich jetzt hier auf Okey klicken. Und dann wird die Datei exportiert. Wie lange das Ganze dauert, das hängt davon ab, wie viel Änderungen seit dem letzten Export stattgefunden haben. Bei mir sind das je so gut wie gar keine. Deswegen geht es bei mir Zrap-Zap. Wenn ich jetzt hier drauf klicke, sehen Sie, dann lande ich jetzt hier sofort auf der Webseite, und das Ganze wird jetzt hier lokal in meinem Browser angezeigt. Und hier oben, hier bei der Internet-Adresse, dort können Sie dann auch wirklich sehen, dass es sich hier um einem lokalen Export handelt, dass die Daten jetzt wirklich von meiner lokalen Festplatte kommen. Wenn Sie so neugierig sind, wie ich, dann wollen Sie sich jetzt vielleicht auch Ihren Export mal auf Dateiebene anschauen. Und hier unter MAC OS 10, da mach ich das Ganze, indem ich in den Finder gehe. Unter Windows muss man dann entsprechend in den Explorer gehen. Und dann kann man jetzt hier anschauen, wie jetzt wirklich die Dateien ausschauen, die Muse jetzt hier generiert hat. Sie sehen, ich bin jetzt hier im Startverzeichnis drin, dass hier jede Webseite, die Sie erstellt haben, hier eine eigene Seite bekommt. Sie sehen weiterhin, es gibt jetzt hier drei Unterverzeichnisse, und zwar erst mal Images. In Images befinden sich alle Bilder, die für die Darstellung auf Ihrer Webseite notwendig sind. Und Adobe Muse erstellt auch diese Bilder beim Export bereit. Sollten Sie also beispielsweise eine Photoshop-Datei in Ihrem Muse-Projekt verwenden, und die Photoshop-Dateien können auf Ihrer Webseite nicht angezeigt werden, dann wandelt Muse diese Dateien automatisch um, und die landen dann hier auch in dem Images-Verzeichnis. Des Weiteren haben wir hier einen Ordner mit den CSS-Dateien, den Cascading Style Sheets, und auch dort gibt es das Grundprinzip, dass jetzt hier immer pro Seite eine eigene CSS-Datei angelegt ist. Und da diese CSS-Dateien aber eine Vererbungshierarchie haben, gibt es demzufolge jetzt auch CSS-Dateien, die quasi global sind, die also für alle Seiten sind, und dann jeweils noch für die einzelnen Seiten spezial-CSS-Dateien. Auch das können wir hier wieder schließen. Und hier gibt es noch den Ordner Scripts. Und da befinden sich jetzt beispielsweise Dinge, die notwendig sind für ein Formular. Sie sehen, dass hier ist eine PNP-Dateie. Dafür muss der Server natürlich PNP-fähig sein. Und ansonsten finden Sie vor allem hier ganz-ganz viele JavaScripts, die auch von Ihrer Webseite benötigt werden. Wenn man jetzt genau hingeschaut hat, dann sieht man hier auch noch diese sitemap.xml Datei. Diese Datei ist eben notwendig für die Suchmaschine-Optimierung, damit das Ganze jetzt hier auch für die Suchmaschinen perfekt indexierbar ist. Sie haben in diesem Video gesehen, wie man lokal Dateien exportieren kann. Wenn diese Daten jetzt lokal auf Ihrem Rechner liegen, dann sind Sie natürlich in der Lage, diese lokalen Dateien mit einem FTP-Client auf Ihren Web-Server zu übertragen. Vielleicht steht der Web-Server aber auch bei Ihnen in Netzwerk, und Sie können über eine ganz normalen Laufwerksfreigabe jetzt hier diese exportierten Dateien auf Ihren Web-Server übertragen.

Muse CC Grundkurs

Lernen Sie mit Muse CC Websites zu erstellen, ohne HTML beherrschen zu müssen, und erfahren Sie alle Schritte von der Planung über den ersten Entwurf bis zur Veröffentlichung.

6 Std. 55 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:23.07.2014

Dieses Training wurde mit dem Release von Muse CC aus dem Jahr 2014 aufgezeichnet.

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